Brand Ölmühle Elsenberg

Die Feuerwehr Forchheim wurde neben weiteren Feuerwehren des Landkreises und den THW Ortsverbänden aus Forchheim und Kirchehrenbach zu einem Silobrand eines Betriebes in Elsenberg (Pinzberg) alarmiert. Die Brandbekämpfung als auch die Wasserversorgung gestaltete sich schwierig. Nach 5 Stunden konnte der Brand gelöscht werden.

 

 

Zum Großalarm wurden etwa 150 Einsatzkräfte des Landkreises Forchheim am Neujahrstag gerufen. Gegen 11:00 Uhr geriet das Silo eines Betriebes in Elsenberg in Brand. Beim Inhalt handelte es sich um circa 36 Tonnen Pressrückstände der ortsansässigen Ölmühle. Aufgrund des Einsatzstichwortes wurden auch die THW-Ortsverbände aus Forchheim und Kirchehrenbach alarmiert.

 

Die Wasserversorgung stellte sich problematisch dar, weshalb Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr Wasser von entfernten Hydranten zur Einsatzstelle brachten. Außerdem musste eine lange Schlauchleitung von Dobenreuth nach Elsenberg verlegt werden. Nachdem der Großteil des Inhaltes aus dem Silo entfernt war, konnte unter Atemschutz ein Zugang zum Silo geschaffen und der Brand unter Zuhilfenahme von Schaummittel gelöscht werden.

 

 

Die BRK Bereitschaft Forchheim kümmerte sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Heißgetränken, Schaschliktopf und Kartoffelsuppe.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und geht von einem hohen Sachschaden aus.

 

Zum Einsatz kamen zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Forchheim, der Feuerwehr Baiersdorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) sowie das THW aus Forchheim und Kirchehrenbach, das BRK und die UG-ÖEL des Landkreises Forchheim.

 

Bilder: THW Forchheim / Nicole Endres sowie KFV Forchheim / KBM Christian Sailer

 

 

Dachstuhlbrand in der Silvesternacht

Zu einem Dachstuhlbrand in Forchheim kam es in der Silvesternacht in der Bayreuther Straße. Der Brand konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Personen wurden nicht verletzt.

 

 

 

Die erste Alarmierung im Jahr 2021 für die Freiwillige Feuerwehr Forchheim erfolgte gegen 4 Uhr. Gemeldet wurde der Dachstuhlbrand eines Gebäudes in der Bayreuther Straße. Gemäß Alarmmeldung sollen bereits Flammen im Dachgeschoss sichtbar sein.  Neben der Feuerwehr Forchheim, die mit dem kompletten Löschzug die Einsatzstelle anfuhr, wurden auch die Führungskräfte des Landkreises alarmiert.

 

Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte eine Rauchentwicklung in einem leerstehenden Gebäude festgestellt werden. Der Brand konnte durch einen Trupp unter Atemschutz schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um Glutnester abzulöschen, wurde mithilfe der Drehleiter die Dachhaut geöffnet und es konnte “Feuer aus” gemeldet werden.

 

 

 

Wie der Presse zu entnehmen ist, wurde der Brand nach Angaben der Polizei vermutlich durch eine Silvesterrakete verursacht. Der Sachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt.

In Stadt und Landkreis Forchheim wurden keine weiteren Einsätze in der Nacht auf das neue Jahr 2021 verzeichnet.

 

Im Einsatz befanden sich ca. 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst.

 

Bilder: KFV Forchheim / KBM Christian Sailer

Brand einer Hackschnitzelanlage

Feueralarm am Morgen des 23.12.2020. Gegen 07:00 Uhr gerät das gelagerte Hackschnitzel einer Heizungsanlage in Eggolsheim in Brand. Bereits auf der Anfahrt sind deutliche Flammen sichtbar.

 

 

 

Die alarmierten Feuerwehren haben den Brand rasch unter Kontrolle, das gut gefüllte Lager sorgte jedoch für eine entsprechend große Brandlast, die es zu verteilen galt. Nur so können auch die letzten Glutnester gelöscht werden. Gegen 07:30 Uhr ist daher der Teleskoplader des THW Forchheim an die Einsatzstelle alarmiert worden. Auch in die Zwischendecke breitet sich das Feuer aus, weshalb die Außenverkleidung großflächig abgetragen wird.

 

 

 

Gegen 11:00 Uhr können auch die letzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Im Einsatz sind circa 80 Kräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei.

 

Bericht: KFV Forchheim / KBM Christian Sailer

Bilder: KFV Forchheim / KBM Christian Sailer und Feuerwehr Forchheim

Verkehrsunfall Person eingeklemmt, Bamberger Straße

Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Forchheim zu einem Verkehrsunfall in die Bamberger Straße alarmiert. Beim Zusammenstoß zwischen zwei Pkw wurden mehrere Personen verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.

 

 

 

Gegen 20:30 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Beim Zusammenstoß zwischen zwei beteiligten Fahrzeugen im Kreuzungsbereich überschlug sich einer der Pkw und blieb auf der Seite liegen.  Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte festgestellt werden, dass sich gottlob keine Person mehr im Fahrzeug befindet.

Die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränkten sich somit auf die Verkehrsabsicherung, das Ausleuchten der Einsatzstelle, das Sicherstellen des Brandschutzes sowie das Abbinden ausgelaufener Betriebsstoffe.

 

 

Insgesamt drei Verletzte wurden vom Rettungsdienst versorgt und in umliegende Kliniken verbracht.

 

Die Feuerwehr Forchheim war mit insgesamt 5 Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften für die Dauer von ca. 2 Stunden am Einsatzort tätig.

 

 

Mehrere Verletzte bei Kellerbrand

Ein Kellerbrand in einem Wohnhaus Am Eichenwald sorgte in den Vormittagsstunden des 05. Juni 2020 für einen Einsatz zahlreicher Rettungskräfte. Der Brand konnte durch den Einsatz der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Mehrere Personen wurden leicht verletzt.

 

 

Die Alarmierung der Feuerwehren Forchheim, Buckenhofen und Kersbach sowie des Rettungsdienstes und der Polizei erfolgte um 10:09 Uhr. Gemeldet wurde ein Kellerbrand mit Personen in Gefahr.

 

Nach Ankunft des ersten Löschfahrzeuges konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Als Grund für den Brand waren Heizölreste die sich nach Rückbauarbeiten eines Heizöltanks entzündet hatten.

Die Brandbekämpfung erfolgte mit einem Trupp unter Atemschutz, weitere Trupps wurden zur Sicherung eingeteilt. Auch die weiteren nachgerückten Einsatzkräfte wurden in das Einsatz Geschehen eingebunden.

 

Nachdem die Nachlöscharbeiten durchgeführt wurden, konnte Feuer aus gemeldet werden. Anschließend wurden die Keller- und Wohnräume kontrolliert und umfangreich belüftet.

 

Insgesamt wurden vier beteiligte Personen leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Einsatz für die eingesetzten Kräfte war nach ca. 2 Stunden beendet.

Jugendliche Brandstifter sorgen für mehrere Einsätze

Die Feuerwehr wurde in der Nacht zum Dienstag, 28.04.2020 zu insgesamt 3 Brandeinsätzen gerufen. Die Polizei konnte noch in der selben Nacht mehrere Verdächtige festnehmen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

Gegen 23:30 Uhr erfolgte zunächst die Alarmierung zu zwei brennenden Papiertonnen in der Bodelschwinghstraße. Zwei Stunden später galt es einen brennenden Papiercontainer in der Henry-Dunant-Str. zu löschen, hier hatte der Brand bereits auf angrenzendes Buschwerk und Bäume übergegriffen.

 

 

 

 

 

 

Diese Brände konnten jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der letzte Einsatz führte die Stadtwehr in die Friedrich-Ludwig-Jahn Straße zu einem brennenden Altkleidercontainer der in müheseliger Arbeit entleert und abgelöscht werden musste.

 

 

 

 

Noch während die Löscharbeiten voll in Gange waren konnten Beamte der Polizeiinspektion Forchheim mehrere Tatverdächtige ausmachen und zur weiteren Vernehmung abführen.

 

Bereits vor dieser Brandserie waren Einsatzkräfte gegen 21:30 Uhr zu einer Brandnachschau alarmiert worden, ein Eingreifen war bei diesem Einsatz jedoch nicht mehr erforderlich.

 

Die Feuerwehr Forchheim war mit insgesamt 10 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen bis 5 Uhr morgens im Einsatz.

Brand am Kellerwald fordert 8 Atemschutzgeräteträger

In den frühen Morgenstunden des 17.02.2020 gegen 02:00 Uhr erfolgte die Alarmierung und Vollalarm für die Feuerwehr Forchheim-Stadt. Brand einer Pergola in der Straße Am Neuenberg auf Höhe des Kellerwaldes lautete das Einsatzstichwort. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, jedoch zogen sich die Nachlöscharbeiten über einen längeren Zeitraum hin. Verletzt wurde bei diesem Einsatz gottlob niemand, die Polizei ermittelt.

 

 

Die Alarmierung für die Stadtwehr erfolgte um 01:51 Uhr. Der Brand einer Pergola mit der Gefahr eines Übergreifens auf ein Wohnhaus wurde gemeldet. Auch gelagerte Gasflaschen bereits zum Zeitpunkt der Alarmierung verdeutlichten den Ernst der Lage für die eingesetzten Kräfte.

Alarmiert wurde der komplette Löschzug der Feuerwehr Forchheim, auch Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka fuhren die Einsatzstelle in der Nähe des Forchheimer Kellerwaldes an. Die vorsorglich aus Reuth nachalarmierten Kameradinnen und Kameraden mussten nicht mehr eingreifen und konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

 

 


Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier führte eine erste Lageerkundung an der Einsatzstelle durch. Nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges wurde umgehend ein Löschangriff unter dem Einsatz von Atemschutz durch einen Trupp begonnen. Parallel hierzu erfolgte der Aufbau einer Wasserversorgung sowie der Aufbau eines zweiten Löschangriffes über das Nachbargrundstück. Dieser beidseitige Löschangriff zeigte schnell Wirkung und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

Im Einsatzverlauf kamen insgesamt 8 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz, unter anderem um Nachlöscharbeiten durchzuführen und Glutnester zu bekämpfen. Das Übergreifen des Brandes auf zwei Garagen konnte letztlich verhindert werden.

 

 

Zu der Brandursache gibt es derzeit keine Erkenntnisse, die zuständige Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Forchheim mit 6 Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften, weiterhin die Polizei und der Rettungsdienst.

 

Dachstuhlbrand im Forchheimer Westen mit Personen in Gefahr

Im Forchheimer Stadtteil Burk stand am Sonntagnachmittag des 19. Januar 2020 der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen. Mehrere Feuerwehren waren nötig um die Flammen zu bekämpfen. Nach Presseinformationen entstand ein Schaden in Höhe von 30.000 Euro. Die fünfköpfige Familie sowie zwei Besucher konnten sich rechtzeitig retten, lediglich eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

 

 

 

Nachdem ein Nachbar gegen 13:15 Uhr eine Rauchentwicklung über dem Einfamilienhaus feststellen konnte und einen Notruf absetzte, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Burk und Buckenhofen sowie des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim mit Drehleiter.
Bereits auf der Anfahrt konnte durch die alarmierten Kräfte eine massive Rauchsäule über der Stadt festgestellt werden. Gemäß Alarmmeldung sollten auch Personen in Gefahr sein, dies bestätigte sich Gottlob nicht – alle Personen konnten sich rechtzeitig retten.

 

 

 

Bei Ankunft durch die erst eintreffenden Einheiten aus Burk und Buckenhofen wurden umgehend Trupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt.
Nach dem Eintreffen des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim wurde die Drehleiter in Position gebracht und bekämpfte den Brand zusätzlich von oben. Hierzu wurde das Dach geöffnet um den Brand effektiv bekämpfen zu können.

 

 

 

 

Weitere Kräfte unterstützten den Einsatz durch Verkehrsabsicherungsmaßnahmen, bei der Wasserversorgung oder als Sicherungstrupps für den Atemschutzeinsatz.
Auch Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka machten sich ein Bild vor Ort und unterstützten die dortige Einsatzleitung.

 

Es entstand trotz des raschen Eingreifens der Forchheimer Feuerwehren enormer Sachschaden der auf ca. 30.000 Euro geschätzt wird. Die Ursache des Feuers konnte bisher nicht ermittelt werden und ist Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

 

Neben den Feuerwehren Burk, Buckenhofen und Forchheim mit insgesamt über 50 Einsatzkräften waren auch die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzbereitschaft war gegen 16 Uhr wiederhergestellt.

 

Willkommen 2020 – Silvester aus Sicht der Feuerwehr

Die Silvesternacht verlief aus Sicht der Feuerwehr Forchheim wie auch schon im Vorjahr überwiegend ruhig. Lediglich ein Kleinbrand am Abend der Silvesternacht und einen brennenden Altkleidercontainer kurz nach Mitternacht galt es zu löschen.

 

 

Noch am Abend der Silvesternacht gegen 18:30 Uhr alarmierte uns die Leitstelle Bamberg zu einem Mülleimerbrand in die Schlachthofstraße. Dieser Kleinbrand wurde durch die eingesetzten Kräfte rasch gelöscht. Bereits nach wenigen Minuten konnte man hier die Einsatzstelle wieder verlassen.

 

Mitten im Feuerwerk und den Feierlichkeiten zum Jahr 2020 erfolgte durch die Leitstelle gegen 0:30 Uhr eine erneute Alarmierung. Ein brennender Altkleidercontainer wurde in der Hans-Sachs-Straße auf Höhe der Piastenbrücke gemeldet. Aus Eigenschutz wurde durch einen Trupp unter Atemschutz der Container geöffnet, um den eigentlichen Brand löschen zu können.

 

Die Feuerwehr Forchheim wünscht ein frohes neues Jahr 2020.

 

Die 8 Tipps der Feuerwehr für ein sicheres Silvester

Die Feuerwehr Forchheim wünscht einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

 

Wir möchten auf die Empfehlungen des Deutschen Feuerwehrverbandes DFV verweisen. Der DFV gibt Tipps für ein sicheres Silvester und warnt weiter vor der Lagerung entzündlicher Materialien auf Balkonen und Terrassen. 

 

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Einer Million Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. Häufig werden Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgehe, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

 

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

 

• Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
• Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
• Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
• Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
• Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
• Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
• Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
• Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

 

www.feuerwehrverband.de/presse/sda

Foto: DFV

Personensuche mit Personensuchhund und Hubschrauber

In der Nacht vom 21.12.2019 auf den 22.12.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zu einer Personensuche am Main-Donau-Kanal alarmiert. Nachdem Schuhe und mehrere Flaschen Wodka gefunden wurden, startete eine Alarmierung aller Forchheimer Rettungsorganisationen. Die Suche musste abschließend ergebnislos abgebrochen werden.

 

 

Die Alarmierung für die Feuerwehr Forchheim erfolgte gegen 23 Uhr am besagten 21.12.2019. Zuvor hatte ein Passant verschiedene Gegenstände am Ufer des Kanals ausgemacht und die alarmierte Polizei musste von einer Person im Kanal ausgehen.

 

Im weiteren Einsatzverlauf kamen insgesamt ca. 75 Einsatzkräfte vom THW, BRK, Wasserwacht, DLRG, Wasserschutzpolizei und Polizei zum Einsatz.

 

 

Mit insgesamt fünf Booten von Wasserschutzpolizei, Wasserwacht und DLRG wurde nach der vermissten Person gesucht. Die Feuerwehr unterstützte die Suche mit Wärmebildkameras und leuchtete verschiedene Uferbereiche großflächig aus. Polizeikräfte waren auch mit Personensuchhunden im Einsatz.

 

Der Tagespresse konnte entnommen werden, dass am Folgetag die Suche seitens der Polizei eingestellt wurde. Trotz der erneuten Suche, auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers, konnte keine Person gefunden werden.

 

Vorweihnachtlicher Brand im Forchheimer Industriebetrieb

In den Vormittagsstunden des 21.12.2019 brannte es in einem Industriebetrieb in der Steinbühlstraße. Dank dem umsichtigen Handeln des Personals und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

 

Alarmiert zu dem Einsatz wurde der komplette Löschzug der Feuerwehr Forchheim, auch Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier und Standbrandmeister Werner Horsch eilten zur Einsatzstelle und übernahmen die dortige Einsatzleitung.

 

Der zuerst eintreffende Einsatzleitwagen mit Zugführer Konrad Hofstätter konnte die Meldung nach einer Erkundung bestätigen. In einer Maschine zur Papierverarbeitung geriet dortiges Material in Brand und Rauch breitete sich in der Halle aus.

 

Nach Ankunft des ersten Löschfahrzeuges wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zum Löschen mit einem C-Rohr in die Halle vorgeschickt. Ein weiterer Trupp von der Drehleiter blieb in Bereitschaft. Auch das Hilfeleistungslöschfahrzeug musste zunächst nicht eingreifen, führte jedoch im Einsatzverlauf in der Halle mehrere Kontrollen mit der Wärmebildkamera durch.

 

Neben der Feuerwehr Forchheim mit fünf Fahrzeugen war auch das BRK und die Polizei vor Ort. Nach gut einer Stunde sowie einer abschließenden Kontrolle und Übergabe an den Betreiber konnten die eingesetzten Kräfte wieder einrücken.

Ehrung für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst

Am 08.11.2019 war es wieder soweit und verdiente Aktive aus der Stadtwehr als auch den Stadtteilen wurden für ihre Verdienste in und um die Feuerwehr geehrt. Wie auch in den Jahren zuvor erfolgten die Ehrungen im Pfarrsaal Don-Bosco. Die Ehrungen wurden von Landrat Herrmann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier im Auftrag des Bayrischen Innenministers Joachim Herrmann verliehen.

 

 

Der Einladung der Stadt folgten viele Offizielle, neben Landrat Dr. Hermann Ulm und Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein weiter Bürgermeister Franz Streit.

Weiter konnten der Leiter des Ordnungsamtes Klaus Backer sowie vom Ordnungsamt Steffi Dittrich, Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka, Ehrenkommandant Manfred Bugla, die Stadträte Flierl, Werner, Hümmer, Dorn, Schönfelde, Otzelberger, Mauser, Preusch sowie Stadträtin Hebendanz, Stadträtin Dr. Prechtel und weiter Vertreter vom THW und BRK begrüßt werden.

Die Geistlichkeit, Hausherr und Pfarrer Weiherstraß begrüßte die Anwesenden.

 

 

Zu Beginn des Abends erfolgten Grußworte von Franz Streit, für den es der letzte Ehrungsabend in seiner Funktion als Bürgermeister sein sollte, selbst nannte er es einen großen Tag für Forchheim. Zum einen wurden die drei neuen Forchheimer Weihnachtsengel offiziell vorgestellt, zum anderen erfolgen Ehrungen für langjährige Aktive der Forchheimer Feuerwehren durch die Stadt.

Franz Streit dankte allen, die nach seinen Worten, die Feuerwehr zu dem gemacht haben was es heute ist, eine Gemeinschaft. Er selbst könne spürbar merken wie es sich zu früheren Zeiten verbessert hat.

Ein langer Applaus der Anwesenden zeugte vom Dank an Bürgermeister Franz Streit.

 

Landrat Dr. Hermann Ulm schloss sich den Worten von Franz Streit in seiner Rede an. Für ihn selbst sei es immer wieder eine Freude am Ehrungsabend teilzunehmen und den Dank als auch ein Kompliment den Geehrten für ihre geleistete Arbeit auszusprechen. Auch von Seiten des Landkreises als auch im Namen des Bayrischen Innenministeriums und Joachim Herrmann sprach er Dankesworte.

Im Anschluss an die Dankesworte schlossen sich die Ehrungen für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst an. Die Ehrungen erfolgten von Dr. Hermann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier.

 

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Sandra Schleicher (Feuerwehr Burk), Johannes Heinlein und Dominik Kraus (Feuerwehr Reuth), Jan Gruszka, Thomas Jungbauer und Michael Dittrich (Feuerwehr Forchheim).

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Rainer Wohlhöfner (Feuerwehr Burk), Wolfgang Eismann, Roland Preusch und Ludwig Preusch (Feuerwehr Kersbach)

 

 

Einen kurzen Gedanken zum Feuerwehrbedarfsplan brachte Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein. Es gab Gespräche mit allen Stadtteilen zu Gerätehäusern und Fahrzeugen. Insbesondere die Alternative für die Stadtwehr in der Birkenfelderstraße würde nicht funktionieren. Zwei Möglichkeiten für einen neuen Feuerwehrstandort in der Innenstadt gäbe es, jedoch sind noch viele Gespräche hierfür erforderlich.

Die Wichtigkeit für die Feuerwehr zeige sich so Kirschstein auch an den vielen anwesenden Stadträten.

Den Geehrten dankte er und überreichte große und kleine Umschläge von Seiten der Stadt.

 

Als Kommandant der Stadtwehr begann Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier mit einem Zitat von Erich Kästner: „Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Das Leben ist lebensgefährlich.“

Den Einsatzdienst nehmen die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden bei Übungen und Einsätzen, verbunden mit gesundheitlichen Risiken, ohne murren so hin. Genau dieser Punkt unterscheidet Hilfsorganisationen wie THW, BRK, Feuerwehr oder andere Rettungs- und Hilfsdienste gegenüber anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Weiter sprach Mittermeier auch von Bequemlichkeit vieler Mitbürger und aus Bequemlichkeit den „Dienstleister“ Feuerwehr anrufen. Aber der Abend gebühre den Geehrten für ihre Leistungen, die uneigennützig und bei unzähligen Übungen und Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung gestellt wurden.

Dankesworte fand der Stadtbrandinspektor für Bürgermeister Franz Streit für die Belange seiner Stadt und Feuerwehr, OB Dr. Uwe Kirschstein für die geführten Gespräch, dem Stadtrat sowie weiter dem THW, dem BRK, die DLRG und der Kreisbrandinspektion für die immer gute Zusammenarbeit.

Der größte Dank geht jedoch an seine Kameradinnen und Kameraden der eigenen Feuerwehr sowie and die Kameraden der Stadtteilwehren.

 

Als letzter Redner richtete Kreisbrandrat Oliver Flake Grüße der Kreisbrandinspektion aus und dankte für die langjährige Tätigkeit der Geehrten.

Flake dankte aber auch den kommunalpolitischen Vertretern, da die Leistungen der Kommunen und Stadträte wichtig seinen und oft nicht gewürdigt werden. In seinen letzten Ausführungen mahnte der Kreisbrandrat aber auch zu mehr Ehrenamt, da die Tagesalarmbereitschaft oftmals kritisch sei. Er appellierte ferner dazu geeignete Führungskräfte für das Ehrenamt zu finden und dem Zweck der Feuerwehr – Kameradschaft, Freundschaft, Gemeinschaft für Stadt und Land, Hand in Hand – zu verkörpern.

 

Durch den Abend begleitete musikalisch die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig.

 

Dem offiziellen Teil der Veranstaltung schloss sich ein gemütliches Beisammensein und ein Abendessen an.

 

 

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Franka Stuve.

Jugendleistungsmarsch in Hof 2019

Am 5.Oktober nahm eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Forchheim am Jugendleistungsmarsch in Hof teil und konnte einen guten 12. Platz belegen. Unseren Glückwunsch zu dieser Leistung.

 

Der Jugendleistungsmarsch wird auf Bezirksebene ausgetragen, hierfür qualifizieren sich die besten Jugendgruppen der jeweiligen Landkreise. Aus dem Landkreis Forchheim warnen es dieses Jahr die Jugendgruppen aus Forchheim, Langensendelbach und Leutenbach.

 

 

Trotz des strömenden Regens, der dafür sorgte das bei der ersten Station schon die Handschuhe durchnässt waren, konnten wir einen erfolgreichen 12. Platz belegen und konnten für den Landkreis das beste Ergebnis erzielen.

 

Sahra Löblein, Alina Mauser, Leon Schmidt und Leander Eitner lieferten unter der Leitung von Schmidt Roland und Christian Höhn eine Top Leistung auf der ca. fünf Kilometer langen Strecke, ab.

 

 

Geschrieben von Christian Höhn

Tödlicher Verkehrsunfall nahe Forchheim

Am 10.09.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zusammen mit den Feuerwehren aus Hausen und Kersbach zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Ein Fahrzeugführer geriet in einer Kurve aus bisher ungeklärter Ursache alleinbeteiligt in den Straßengraben und verstarb kurz darauf im Krankhaus.

 

 

Die Alarmierung für die Feuerwehr erfolgte um 10:15 Uhr. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Verbindungsstraße zwischen Gosberg und Forchheim auf Höhe des dortigen Verkehrsübungsplatzes. Neben der Feuerwehr Forchheim eilten die Kameraden aus Kersbach sowie Hausen an die Einsatzstelle. Weiter die Polizei, der Rettungsdienst und Feuerwehrführungskräfte des Landkreises.

 

Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte festgestellt werden, dass der Fahrzeugführer bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit wurde. Auch der Rettungsdienst und Notarzt waren bereits vor Ort und hatten die weitere medizinische Betreuung des Unfallopfers übernommen.

 

Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich somit auf die Sicherstellung des Brandschutzes und Unterstützung bei der Verkehrsregelung. Trotz der schnellen Hilfe von Ersthelfern und Rettungskräften konnte dem Unfallopfer leider nicht mehr geholfen werden, der 70 Jährige verstarb im Klinikum.

 

 

 

Während des Einsatzes und der Verkehrsunfallaufnahme war die Kreisstraße voll gesperrt. Nach Presseinformationen entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg kam auch ein Sachverständiger an der Unfallstelle zum Einsatz.

 

Gegen 12 Uhr war die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Forchheim wieder hergestellt.

Brennende Acetylenflasche bei ABC-Übung

Für die wöchentlich stattfindende Mittwochsübung zeigte sich am 28.08.2019 das Sachgebiet ABC verantwortlich. Bei der Übung galt es für die Einsatzkräfte das taktische Vorgehen beim Brand einer Acetylenflasche zu bewältigen. Mit einem massiven Löschangriff konnte das Übungsziel letztlich erreicht werden.

 

 

 

 

Nach einer kurzen Einweisung im Lehrsaal der Feuerwehr ging es bereits nach kurzer Zeit in den Forchheimer Süden. Die Einsatzmeldung für die Übung lautete „Einsatz Gefahrgut, Brand, unklare Lage“.

Mit dem Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) und erfolgter Erkundung durch Gruppenführer Björn Paulitsch konnte eine brennende Acetylenflasche festgestellt werden. Als eine der ersten Maßnahmen wurde ein umfassender Löschangriff zum Kühlen der Acetylenflasche eingeleitet sowie im weiteren Verlauf eine Erweiterung des Gefahren- und Absperrbereiches veranlasst.

 

 

 

Nach dem Eintreffen weiterer Kräfte und Einsatzleiter Christian Kost wurde unter anderem ein weiterer Einsatzabschnitt gebildet. Hierzu wurde ein weiterer Löschangriff vom Main-Donau-Kanal mit dem Tanklöschfahrzeug eingeleitet.

 

 

 

Ziele der Übung waren neben dem Erkennen der Gefahren auch notwendige Absperrmaßnahmen und Evakuierung sowie die Nachforderung weiterer Kräfte und eines speziellen Bergebehälters.

Die Übungsleiter zeigten sich im Anschluss an die Übung sehr zufrieden. Insbesondere der schnelle Aufbau sowie die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften wurden hervorgehoben. Wie bei jeder Übung wurden aber auch Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt und gemeinsam diskutiert.

 

Beteiligt bei der Übung waren insgesamt ca. 20 Feuerwehrdienstleistende mit drei Fahrzeugen sowie zwei Ausbilder aus dem Sachgebiet ABC:

Glühwein und viele Gäste am Florianstag 2019

Nach einem überragenden „Jubeljahr“ und viel Sonnenschein in 2018 wurde für unseren Florianstag 2019 einen Temperatursturz voraus gesagt. Die Vorboten standen somit nicht gut, es wurde bereits mit weit weniger Besuchern als am Tag zuvor – beim “Tag der Jugend” – gerechnet, bei dem neben der Feuerwehr Forchheim auch die anderen Rettungsorganisationen aus der Blaulicht Familie am Rathausplatz vertreten waren. Dieser Tag fiel sprichwörtlich „ins Wasser“. Nicht jedoch unser „Florian“.

 

 

 

Es kam anders und trotz der zu Beginn des Tages kalten Temperaturen konnte die Freiwillige Feuerwehr Forchheim um den Vorsitzenden Josua Flierl und Kommandanten Jürgen Mittermeier zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste und Ehrengäste begrüßen. Auch Petrus meinte es gut und zeigte sich von seiner Sonnenseite. Es wurde wieder ein toller Tag für „Jung“ und „Alt“.

 

Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Bürgermeister und Ehrenvorsitzender Franz Streit, Vertreter des Landrats Otto Siebenhaar, MdB Andreas Schwarz, MdL Michael Hofmann, Bezirksrat Dr. Ulrich Schürr, zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte, Ehrenkommandant Manfred Bugla, Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager, Kreisbrandmeister Jan Gruszka, Kreisbrandmeister a.D. Willi Kupfer sind nur einige der vielen Gäste, die wir als Feuerwehr neben den vielen Bürgerinnen und Bürgern begrüßen konnten.

 

 

Die Organisatoren hatten auch dieses Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Bereits gegen 7:00 Uhr am Morgen wurde mit dem Aufbau begonnen. Ein großes Kinderprogramm mit der weltweit größten Feuerwehrhüpfburg waren genauso Höhepunkte wie die Vorführungen der Jugend und aktiven Mannschaft. Auch für Essen und Trinken wurde wieder bestens gesorgt, hier hatte man aufgrund der Temperaturen auch einen für Mai untypischen Glühwein anzubieten. Dieser fand reißenden Absatz.

 

Zu Beginn des Tages erfolgte der gemeinsame Festzug zum Dankgottesdienst in die St.-Martinskirche mit anschließender Kranzniederlegung. Nach Rückkehr der Gäste begann der traditionelle Frühshoppen.

 

Auf die Ankunft der Gäste hatte sich bereits ein großes Team aus fleißigen Helferinnen und Helfern für den Tag professionell vorbereitet. Das Team um Gaby Eckert mit Kaffee & Kuchen, das Team von Tobias Kornfeld mit Essen wie zum Beispiel Grillhaxe, Pommes, Currywust, Brathähnchen und Bratwurst sowie Hannes Bergmann und sein Team für die
Getränke. In diesem Jahr wurde auf Plastik verzichtet, es kamen lediglich Glasflaschen und Holzbesteck zum Einsatz.

 

 

 

Für die musikalische Unterhaltung am Vormittag sorgte – gewohnt souverän – die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Kapellmeister Heinz Bedürftig. Am Nachmittag sorgte der Spielmannszug Jahn Forchheim für abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung – hierfür vielen Dank.

 

 

Ab 13:00 Uhr startete das große Kinderprogramm. Aufgrund der kalten Temperaturen zunächst in der Fahrzeughalle. Neben der Popcorn-Maschine war Lufballonkünstler Martin Hüller alias „Hüdini“ sehr begehrt. Lange Schlangen von interessierten Kindern bildeten sich hier über den ganzen Tag. Im Außenbereich wurde die im Jahr 2018 bewährte Feuerwehrhüftburg aufgestellt. Auch diesmal wurde diese von den Kindern regelrecht überrannt. Auch das Fahren mit den Bobbycars wirkte wie ein Magnet auf die zahlreichen Kinder.

 

 

 

 

Ab 13 Uhr begannen die Vorführungen der aktiven Mannschaft bzw. Jugend mit der Wassershow. Die Jugend um Christian Höhn stellte zunächst zahlreiche wasserabgebende Apparaturen vor, neben den verschiedenen Strahlrohen unter anderem auch einen Ringmonitor.

 

 

 

 

Um 14 Uhr wurde eine Fettexplosion nachgestellt. Hierfür wurde eine Holzbox mit provisorischer Küche errichtet. Zusätzlich wurde eine Übungspuppe der Feuerwehr in unmittelbarer Nähe platziert um für die Zuschauer die Gefahren beim Löschen von Wasser bei einem Fettbrand zu demonstrieren. Auch für diesen Fall konnten wir als Feuerwehr Hinweise für die Zuschauer beim Umgang mit Fettbränden geben.

 

 

Zur letzten Vorführung um 15:00 Uhr wurde es nochmal spektakulär. Ein Containerbrand wurde nachgestellt. Ein Anruf bei der Leitstelle in Bamberg wurde getätigt, Funkmeldeempfänger gingen los und einzelne Feuerwehrleute liefen los. Aber das war alles Teil der Übung, so sollte den Bürgerinnen und Bürgern der Ablauf eines Einsatzes aufzeigt werden. Vom Erkennen des Brandes über die Alarmierung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und dem Ablöschen. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass es sich bei der Feuerwehr Forchheim um eine Freiwillige Feuerwehr handelt und alle Kameraden im Alarmfall ihr berufliches oder privates Umfeld verlassen müssen um am Einsatz teilnehmen zu können. Sowohl für diese Übung als auch für die Fettexplosion war Christian Kost verantwortlich.

 

 

 

 

Vorsitzender Josua Flierl zeigte sich am Ende der Veranstaltung sehr zufrieden. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die den Florianstag wieder zum Erfolg gemacht haben.

 

Zusätzlich möchten wir uns bei „Forchheim Plogging“ bedanken. Unter dem Motto „Lauf dich fit und mach unsere Stadt dabei ein bisschen sauberer”  fand zeitgleich der zweite Plogging-Lauf in Forchheim statt. Start und Ziel waren hierfür jeweils das Gerätehaus der Feuerwehr Forchheim.

 

Unter dem folgenden Link findet man ein kurzes Video mit den Highlights zum Florianstag 2019:
https://youtu.be/figE_SURr1g

 

Feuerwehr: Dabei sein gibt alles!

Einladung Florianstag am 05.05.2019 bei der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim

Am 05.05.2019 ist es endlich wieder soweit! Der Florianstag 2019 der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim findet in der Egloffsteinstraße 3 statt.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger aus Forchheim und Umgebung, egal ob groß oder klein, alt oder jung sind recht herzlich eingeladen.

Neben dem Dankgottesdienst und dem traditionellen Frühshoppen am Vormittag bietet der Nachmittag wieder ein großes Kinderprogramm und ab 13 Uhr zu jeder vollen Stunde Vorführungen der aktiven Mannschaft und Jugend. Musikalisch unterhalten wird der Tag von der Forchheimer Feuerwehrkapelle und dem Spielmannszug Jahn Forchheim.

 

Ein ausführlicher Bericht mit weiteren Bildmaterial folgt im Anschluss an den Florianstag.

Wir freuen uns auf diesen Tag. Herzlich Willkommen!

“Alarm im Kellerwald” – Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim im Feuerwehr Magazin

“Alarm im Kellerwald” – So der Titel zum Bericht über die Freiwillige Feuerwehr Forchheim inklusive unserer Stadtteilwehren Buckenhofen, Burk, Kersbach und Reuth in der monatlichen Ausgabe Mai 2019.

 

Das Feuerwehr Magazin ist eine Fachzeitschrift zu den Themen Feuerwehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr im gesamten deutschsprachigen Raum. Ein Blick in die am 30.04.2019 erschienene Ausgabe lohnt sich. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

 

Wir werden in Kürze über diesen Beitrag ausführlich berichten.

 

 

Besuch bei der Flughafenfeuerwehr Nürnberg

Geschrieben von: Lisa Grimm

 

Am Sonntag, den 24. März 2019 durfte unsere Jugendfeuerwehr gemeinsam mit ihren Ausbildern einen Ausflug zur Flughafenfeuerwehr Nürnberg machen. Am Flughafengelände angekommen wurden die Gruppe zunächst mit einem Besucherausweis ausgestattet, der während dem gesamten Aufenthalt im Hochsicherheitsbereich des Geländes gut sichtbar getragen werden musste. Nachdem alle die klassische Sicherheitsschleuse passiert hatten, ging es auch schon los mit der Führung.

 

 

Zunächst wurden die Jugendlichen von einem Angehörigen der Flughafenfeuerwehr zum Gerätehaus begleitet, nicht nur weil sie sich am Gelände nicht auskannten, sondern auch, weil sich Besucher im Hochsicherheitsbereich des Flughafengeländes nicht frei bewegen dürfen. Nach dem auf dem Weg ins Gerätehaus schon einige interessante Eindrücke erhascht werden konnten, wurde die Gruppe dann in einem Lehrsaal der Feuerwehr von Patrick Hoffmann empfangen. Nach dem sich der Zugführer kurz vorgestellt hat und alle Anwesenden der Sicherheitsbelehrung unterzogen hat, gab er zunächst einen umfassenden Überblick über den Flughafen Nürnberg selbst. Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist Deutschlands Nummer 10 im Passagieraufkommen mit Rund 4.466.864 Passagieren im Jahr 2018. Nach weiteren Informationen zum Flughafen und den Beschaffenheiten dort, wie beispielsweise die Länge der Start- und Landebahn, wurde den Jugendlichen einiges über die Flughafenfeuerwehr selbst nähergebracht. Die Flughafenfeuerwehr ist mit 3 großen Flugfeldlöschfahrzeugen, 72 Feuerwehrdienstleistenden und weiteren Einsatzfahrzeugen gut gewappnet für den Ernstfall. Nach einem kurzen abschließenden Einblick in den Ablauf einer 24-Stunden-Schicht der Feuerwehrmänner- und Frauen ging es dann zum spannenden Teil des Ausflugs über. Patrick Hoffmann hat bei einem ausführlichen Rundgang sowohl die Einsatzzentrale aber auch alle Fahrzeuge und Gerätschaften gezeigt und nähergebracht.

 

 

 

 

Das Highlight des Tages war jedoch sicherlich für alle, eines der 3 Flugfeldlöschfahrzeuge zu sehen. Nach einem kurzen Rundgang um das Fahrzeug, bei dem sehr schnell die Dimensionen dieses Fahrzeuges greifbar wurden, durften sich die Jugendlichen aber auch die Ausbilder in die Fahrerkabine setzen und dieses Fahrzeug auch von innen begutachten. Im Anschluss hat dann der zuständige Feuerwehrmann der laufenden Schicht eine kleine Vorführung dieses Flugfeldlöschfahrzeugs geboten. Hierbei konnten alle die vielfältigen Funktionen in Echtzeit begutachten und den Zusatzinformationen des Zugführers aufmerksam lauschen.

 

 

Danach war die Führung leider schon wieder zu Ende und die Jugendlichen wurden wieder zurück zum Ausgang begleitet.

 

Abschließend bleibt festzuhalten, dass dieser Tag für alle Teilnehmer ein voller Erfolg mit vielen neuen Eindrücken war und außerdem viel Spaß mit sich brachte.