Zur Adventszeit: “Alarmstufe rot”

Zur Adventszeit: “Alarmstufe rot”, Forchheims höchster Weihnachtsbaum steht wieder

 

Pünktlich zum ersten Advent steht er wieder – Forchheims höchster Weihnachtsbaum. Am gestrigen Samstag wurde er wieder auf dem Schlauchturm der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim installiert.

 

„Weihnachtsbaumverantwortlicher“ Tobias Kornfeld und seine Helferinnen und Helfer schmückten den Baum stundenlang. Mehr als 1.500 Lichter in roter und weißer Farbe lassen unseren Baum im richtigen Licht erstahlen, so Vorsitzender Josua Flierl. Als kleine Nebenbemerkung sei erwähnt, dass das Projekt Weihnachtsbaum zu 100 Prozent aus Vereinsmitteln bestritten wird.

 

Im Anschluss ging es dann – mit Hilfe unserer Drehleiter – hoch hinaus, auf das Dach unseres Schlauchturms in rund 22 Metern Höhe.

 

Besonderes Highlight wird auch in diesem Jahr wieder die Funktion sein, dass sobald ein Alarm für die Feuerwehr Forchheim eingeht, der Baum für einige Minuten rot blinken wird. Somit weiß Forchheim: Die Feuerwehr ist wieder im Einsatz.

 

Gerade auch in der schwierigen Zeit der Pandemie wollen wir an unserer langjährigen Tradition festhalten und somit auch die Verbundenheit und den Zusammenhalt zu und mit unserer Heimatstadt ausdrücken, so Vorsitzender Flierl weiter.

Stellungnahme des Stadtbrandinspektors

Stellungnahme unseres Stadtbrandinspektors in Zusammenhang mit der Berichterstattung über die notwendige Fällung von Bäumen am Paradeplatz im Zuge der Neugestaltung des Platzes:

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

im Normalfall halte ich mich als Kommandant und Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Forchheim mit Kommentaren und Gegendarstellungen in öffentlichen Medien zurück. Aufgrund der Darstellungen in Sachen Baumfällung auf dem Paradeplatz in der lokalen Presse muss jedoch meiner Meinung nach etwas klargestellt werden.

 

Freiwillige Feuerwehren sind für den abwehrenden Brandschutz zuständig, den baulichen Brandschutz überwacht das Stadtbauamt. Dies hat den Hintergrund, dass hier qualifizierte Fachleute mit entsprechender Erfahrung am Werk sind. Bei der medialen Darstellung ging es bisher um eine Feuerwehrzufahrt – dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit: es geht auch um eine Feuerwehraufstellfläche, deren Ausmaße wesentlich größer sind, als die Breite eines Feuerwehrfahrzeugs.

 

Bei größeren Baumaßnahmen wird der Kreisbrandrat als Brandschutzdienststelle des Landkreises Forchheim mit einbezogen, um eine fachliche Stellungnahme aus Sicht der Feuerwehr zu geben. Die örtliche Feuerwehr (in der Regel der Kommandant und/oder sein Stellvertreter) werden befragt, um die örtlichen Belange und die praktische Vorgehensweise zu vermitteln, damit dies in Entscheidungen zum Bauvorhaben mit einfließen kann.

 

Wir als örtliche Feuerwehr schauen besonders darauf, dass Menschenleben schnell und sicher gerettet und Sachwerte dementsprechend geschützt werden können. Personen, die Aussagen treffen wie „wir haben halt keine Berufsfeuerwehr“ oder ähnliche, lade ich gerne zu einem persönlichen Gespräch ein (in Zeiten von Corona über entsprechende technische Hilfsmittel).

 

Wir sind für Sie da, zu jeder Tages- und Nachtzeit, um Ihnen in fast allen Lagen (Brand, technische Hilfeleistung, Umweltschutz) zu helfen und bemühen uns dementsprechend, um mit unserem Fachwissen Forchheim ein Stück sicherer zu machen.

 

Jürgen Mittermeier
Kommandant/SBI

 

Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim sagt „musikalisch Danke“

Aktuell sind alle Musiker*innen aufgerufen, jeden Sonntag um 18:00 Uhr die Europahymne “Ode an die Freude” zu spielen.
Wir wollen diese Aktion nutzen und so unseren Dank und unsere Anerkennung an alle Mitarbeiter*innen des Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz – stellvertretend für alle “Leistungsträger*innen in der Krise” – zum Ausdruck bringen, so Vorsitzender Josua Flierl.

Eine kleine Auswahl an Musikern der Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig hat am frühen Abend des vergangenen Sonntags musikalisch Danke gesagt.

Mit verschiedenen Fahrzeugen der Feuerwehr angerückt, spielten die Musiker von den Fahrzeugen herab die deutsche und italienische Nationalhymne und zum Abschluss die Europahymne “Ode an die Freude”.

Beste Grüße gingen auch an unsere italienischen Freunde von der Feuerwehr Rovereto, die derzeit besonders stark unter der Corona-Krise leiden.

Feuerwehr Forchheim erhält hohen Besuch

Auf Grund privater Beziehungen zu einer Forchheimer Familie konnten wir Anders Palm von der Feuerwehr Stockholm begrüßen.

 

Anders Palm gehört als Nummer 3 der Stockholmer Feuerwehr zum engsten Führungskreis und ist als „Incident Commander“ für die reibungslose Abwicklung des Einsatzgeschehens verantwortlich. Nach der Führung durch unser Gerätehaus bleib noch Zeit für einen ausgiebigen Austausch über die unterschiedlichen Systeme der einzelnen Länder. Besonders beeindruckt war Anders von unserem allradgetriebenen Kleinlöschfahrzeug (Funkrufname 49/1), ein Produkt Made in Forchheim.

 

Auf dem Bild von links zu sehen:

Zugführer Roland Schmidt in Vertretung des Kommandos, stellv. Vorsitzender Peter Pinzel, Anders Palm von der Feuerwehr Stockholm und Vorsitzender Josua Flierl.

Übungsbetrieb eingestellt – Einsatzbereitschaft gesichert

Die Feuerwehr Forchheim reagiert auf die aktuelle Entwicklung des Coronavirus und schränkt ab sofort den regulären Dienstbetrieb ein. Oberstes Ziel dabei ist die Minimierung einer Infektionsgefahr für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Forchheim und damit die Sicherstellung der Gefahrenabwehr in der Großen Kreisstadt Forchheim.

 

Als Maßnahmen wurde der reguläre Dienst- und Ausbildungsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt sowie entsprechende Verhaltensmaßnahmen durch das Kommando der Feuerwehr erlassen. Führungen externer Gruppen können auf unbestimmte Zeit nicht durchgeführt werden. Das Wichtigste: Der Einsatzdienst bleibt selbstverständlich weiter aufrechterhalten, um die Sicherheit der Forchheimer Mitbürger zu gewährleisten.

 

Durch diese Maßnahmen folgt die Feuerwehr Forchheim den Empfehlungen der Kreisbrandinspektion des Landkreises Forchheim und sichert die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Feuerwehrleute im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Weg mit dem Weihnachtsbaum

Wie schon in den Vorjahren halfen auch in diesem Jahr wieder sieben Mitglieder unserer Jugendgruppe sowie einige Einsatzkräfte dem CVJM Forchheim beim seit 1972 etablierten Einsammeln der mittlerweile ausdienten Weihnachtsbäume am ersten Samstag nach Heilig Drei König.

 

Wurden unsere Helfer in den letzten Jahren mehrfach im Bereich Lichteneiche eingesetzt, so lautete der “Einsatzauftrag” diesmal Äußere Nürnberger Straße zwischen Autohaus Rachinger und Trubbachbrücke, Friedrich-von-Schletz-Straße und Paul-Keith-Straße.

 

Nach einer Einweisung im Gemeindehaus St. Johannis verbunden mit einem gemeinsamen Gebet ging es für die Helfer am 11. Januar gegen 9:30 Uhr los.
Aufgeteilt in mehrere Gruppen zogen die kleinen und großen Sammler von Haus zu Haus, um die meist dürren Weihnachtsbäume in Empfang zu nehmen und gleichzeitig eine kleine Spende zu erbitten.

 

Im Jahre 2019 kamen so knapp 10.000,– Euro zusammen, die mehreren caritativen Zwecken zuflossen.

Die 8 Tipps der Feuerwehr für ein sicheres Silvester

Die Feuerwehr Forchheim wünscht einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

 

Wir möchten auf die Empfehlungen des Deutschen Feuerwehrverbandes DFV verweisen. Der DFV gibt Tipps für ein sicheres Silvester und warnt weiter vor der Lagerung entzündlicher Materialien auf Balkonen und Terrassen. 

 

Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Einer Million Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. Häufig werden Brände durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgehe, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

 

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

 

• Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
• Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
• Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
• Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
• Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
• Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
• Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
• Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

 

www.feuerwehrverband.de/presse/sda

Foto: DFV

Brandschutztipps der Feuerwehr Forchheim zum Thema “Weihnachtsbaum”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit, in unseren Wohnzimmern werden die Weihnachtsbäume aufgestellt, geschmackvoll dekoriert und am Heiligen Abend die Kerzen entzündet.

 

Leider entstehen jedoch alljährlich durch Brände, die am Weihnachtsbaum ihren Ursprung nehmen, Personen- und sehr hohe Sachschäden.

 

Damit es nur beim beruhigenden Kerzenschein und der weihnachtlichen Atmosphäre bleibt und möglichst kein Brand diese Stimmung stört, gibt die Feuerwehr Forchheim nachfolgend einige Tipps.

 

  1. Bewahren Sie den Christbaum bis zur Aufstellung in kühlen und möglichst nicht geheizten Räumen oder im Freien auf und stellen Sie den Baum in einen Eimer Wasser.
  2. Nur kipp- und standsichere Vorrichtungen (Christbaumständer) verwenden.
  3. Christbäume immer so aufstellen, dass im Falle eines Unglücks das Verlassen des Raumes ungehindert möglich ist. Daher den Baum nicht unmittelbar neben Türen aufstellen.
  4. Mindestens 50 cm Abstand halten von brennbaren Vorhängen, Decken und Möbeln.
  5. Verwenden Sie beim Christbaumschmuck keine brennbaren Stoffe wie Papier, Watte, Zelluloid und Zellwolle.
  6. Christbäume mit brennenden Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen. Dies gilt besonders, wenn sich Kinder in der Wohnung aufhalten.
  7. Achten Sie besonders darauf, dass die Kerzen auf nichtbrennbaren Haltern befestigt werden.
  8. Bei elektrischer Beleuchtung darauf achten, dass Sicherungen, Anschluss und Leitungen den Vorschriften entsprechen und keine augenscheinlichen Mängel aufweisen.
  9. Denken Sie daran, dass Christbäume aufgrund der warmen Heizungsluft relativ bald austrocknen. Verzichten Sie in diesem Fall lieber auf das warme Licht von echten Kerzen, denn dürre Zweige brennen wie Zunder, der Abbrand erfolgt in rasender Geschwindigkeit.
  10. Postieren Sie einen Eimer Wasser griffbereit im Zimmer
  11. Sollte der Baum trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu Brennen beginnen, behalten Sie die Ruhe und nehmen Sie, falls noch ohne Gefahr möglich, erste Löschversuche mit Wasser vor und alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über die Notrufnummer 112. Verlassen Sie bitte bei Rauchentwicklung sofort das Zimmer und schließen Sie die Tür zum Brandraum.

 

Die Forchheimer Feuerwehr wünscht Ihnen besinnliche und ruhige Weihnachtsfeiertage.

 

Höchster Weihnachtsbaum Forchheim inkl. Alarmfunktion

“Alarmstufe rot”

 

Auch in diesem Jahr steht der höchste Weihnachtsbaum Forchheims auf dem Schlauchturm der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim in der Egloffsteinstraße.

 

Bereits seit 8 Jahren sorgt ein Christbaum auf dem Schlauchturm nicht nur für weihnachtliche Stimmung, sondern wechselt bei einem Alarm seine Farbe zu (Feuerwehr) rot und blinkt dabei. Aufmerksamen Beobachtern zeigt er dann, dass unsere Wehr zu einem Einsatz alarmiert wurde.

 

Ursprünglich als Gag gedacht, erinnert er daran, dass die Frauen und Männer der Feuerwehr Forchheim auch in dieser besinnlichen Zeit ehrenamtlich für unsere Stadt – wenn auch manchmal unbemerkt – im Einsatz sind, so Vorsitzender Josua Flierl.

 

 

Die Feuerwehr hofft, dass der Baum in diesem Dezember nicht so oft rot leuchten wird und den Einsatzkräften somit eine ruhige Advents- und Weihnachtszeit bevor steht.

Volksbank unterstützt Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim

Um die Nachwuchsförderung der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim zu unterstützen, hat die Volksbank Forchheim dem Vorsitzenden der Feuerwehr Forchheim Josua Flierl eine Spende über 1.500 Euro überreicht.

 

Das Geld soll für die jüngsten Nachwuchsfeuerwehrkräfte, die „Flammbinis“, und für die Jugendfeuerwehr verwendet werden. „Gemeinsame Erlebnisse stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe“ weiß Vorsitzender Josua Flierl aus seiner jahrelangen Jugendarbeit bei der Feuerwehr. „Wir möchten die Spende daher für ein Freizeitwochenende mit den Kindern und Jugendlichen in den Alpen nutzen“, so Josua Flierl abschließend.

 

Foto:
VR Bank Bamberg-Forchheim eG Christoph Rüger, stellvertretender Filialleiter der Forchheimer Hauptstelle, übergibt symbolisch die Spende an den Vorsitzenden der Feuerwehr Forchheim Josua Flierl.

Prüfung erfolgreich abgelegt

Die Prüfung zum Basismodul der Modularen Truppausbildung (Grundausbildung) im Bezirk 1 der Kreisbrandinspektion legten am vergangenen Samstag zehn angehende Feuerwehrleute aus dem Forchheimer Stadtgebiet sowie von der Werkfeuerwehr INFIANA erfolgreich ab.

 

 

Die rd. 110 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis erfolgten unter Leitung der Ausbilder Uwe Rothenbücher und Christian Höhn. Unterstützt wurden diese von den Stadtteilwehren und der Werkfeuerwehr INFIANA.

 

Die abgelegte Prüfung bestand aus einem theoretischen Teil, bei dem es galt, einen Prüfungsbogen mit 50 Fragen möglichst fehlerfrei auszufüllen. Im anschließenden praktischen Teil mussten die Prüflinge ihr Wissen und Können bei der Handhabung eines Sprechfunkgerätes, bei der Wasserentnahme aus einem Überflurhydranten, bei der Bedienung eines Pulverlöschers sowie im Rahmen der Ersten Hilfe die Erstmaßnahmen beim Auffinden einer bewusstlosen Person unter Beweis stellen.

 

 

Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager, Kreisbrandmeister Jan Gruszka sowie Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier bedankten sich bei den Prüflingen für das gezeigte Engagement und sprachen gleichzeitig die Bitte aus, dass die künftigen Aktiven noch möglichst lange in ihren Feuerwehren tätig sein werden.

 

Die Prüfung legten ab: Von der Feuerwehr Kersbach Justin Götz, Judith Pfeifer und Leon Schmidt, von der Feuerwehr Burk Nicola Kröppel und Hannes Thiem, von der WF INFIANA Michael Kaul sowie von der Feuerwehr Forchheim Sarah Löblein, Alina Mauser, Leon Schmidt und Daniel Stefani.

Tipps für ein sicheres Silvester / Arbeitsreichste Nacht des Jahres für 1,3 Millionen Feuerwehrangehörige

Die Feuerwehr Forchheim wünscht einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

 

Wir möchten auf die Empfehlungen des Deutschen Feuerwehrverbandes DFV verweisen. Der DFV gibt 8 Tipps für ein sicheres Silvester und warnt weiter vor der Lagerung entzündlicher Materialien auf Balkonen und Terrassen. 

 

Berlin – Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. „In dieser Nacht sind die Feuerwehren häufig zu Bränden oder Rettungsdiensteinsätzen unterwegs“, berichtet Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV). Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. 

 

Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. „Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern“, erklärt Ackermann. Allein in Berlin verletzen sich nach Feuerwehrangaben jedes Jahr rund 500 Personen in der Silvesternacht.

 

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

 

• Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren. 

• Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.

• Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!

• Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.

• Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.

• Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.

• Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.

• Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

 

Deutscher Feuerwehrverband warnt vor Lagerung entzündlicher Materialien

 

 

Berlin – Auf Balkon oder Terrasse sammeln sich im Winter oft viele Dinge an: Gartenmöbel, Sonnenschirm, leere Kisten oder Zeitungsstapel. Man plant, sie beim Frühjahrsputz zu entsorgen oder im Sommer wieder in den Garten zu stellen – doch vor allem an Silvester ist dieses Gerümpel gefährlich. „Wenn Balkon oder Terrasse vollgestellt sind, erhöht sich damit die Brandlast ungemein“, warnt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV).

 

Vor allem leicht entzündliche Materialien wie Papier oder der ausgetrocknete Weihnachtsbaum sollten in der Silvesternacht nicht draußen gelagert werden: “Sie könnten durch einen fehlgeleiteten – oder gar gezielt abgeschossenen – Böller in Brand gesetzt werden. Ein solcherart entfachtes Feuer kann sich unter Umständen auch in der Wohnung ausbreiten”, erklärt Hachemer.

 

Daher rät der Brandschutzexperte, die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen: “Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbaren Gegenstände von Balkonen, Terrassen und aus Hauseingängen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.” Wenn der Balkon doch brennt, sollte man nur dann versuchen, das Feuer zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten gilt: Türen schließen, mit allen Personen die Wohnung verlassen und die Feuerwehr über den kosten freien Notruf 112 alarmieren.

 

(Fotos: DFV)

 

Sicheres Weihnachtsfest: Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

 

Berlin – Besinnliche Feiertage im Kreise von Familie und Freunden, mit Geschenken und Kerzenschein: Weihnachten ist ein hell erleuchtetes Fest in der dunklen Jahreszeit. Damit es nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze vermieden werden. „Im vergangenen Jahr wurden den Versicherern 10.000 zusätzliche Feuerschäden zur Adventszeit, Weihnachten und Silvester gemeldet“, berichtet DFV-Vizepräsident Frank Hachemer.

Zehn einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  • Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

 

Den Ernstfall vermeiden – die Tipps der Feuerwehren beachten! (Foto: Holger Bauer/DFV)