Stärktrinken to go

Unser Jahresauftakt ist normalerweise das „Stärktrinken“ am 6. Januar im vollbesetzten Floriansstüberl. Leider ist dies 2021 nicht möglich. Gerade in diesem Jahr werden wir alle aber viel „Stärke“ benötigen.

 

Aus diesem Grund hat sich die Vorstandschaft entschlossen, den Aktiven die „Stärke“ zukommen zu lassen. Peter Pinzel und Josua Flierl waren seit Tagen dabei, die „Stärke“ vorzubereiten, alles in Handmade versteht sich.

Am Mittwoch, 6. Januar 2021 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr konnte sich jede und jeder sein „Stärkepaket“ am Gerätehaus abholen. Es wurde hier eine Art „Drive In Lösung“ angeboten, so dass auch alle Hygienevorgaben eingehalten werden konnten.

 

“Mit dieser kleinen Aufmerksamkeit wollen wir Euch einen guten Start ins neue Jahr wünschen und hoffen, dass die „Stärke“ euch vor Schicksalsschlägen aller Art bewahrt.”, so der Vorsitzende in seiner Einladungsmail.

 

 

Rund 80 Päckchen mit Forchheimer Bier, Brot und Bratwürsten hatten die Verantwortlichen gepackt und diese Päckchen standen pünktlich am 6. Januar an der “Drive in Station” (unserer Waschhalle im Gerätehaus) zur Ausgabe bereit.

Vielen Dank an alle “Macher”.

 

Von Josua Flierl und Wolfgang Penther

Jahreshauptversammlung 2020 der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim e.V.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim e.V.

Drei neue Ehrenmitglieder und eine besondere Auszeichnung für Burkard Baumgärtner

 

 

 

Zur Hauptversammlung für das zurück liegende Jahr lud der Verein Freiwillige Feuerwehr Forchheim e.V. seine Mitglieder am vergangenen Freitag in den Saal der Volksbank ein.
Vorsitzender Josua Flierl konnte neben zahlreichen aktiven, passiven und Fördermitgliedern auch Abordnungen der gesamten Forchheimer Blaulichtfamilie begrüßen. Sein besonderer Gruß ging an Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Bürgermeister und Ehrenvorsitzenden Franz Streit, an die stellv. Landrätin Rosi Kraus, an den Ehrenkommandanten Manfred Bugla sowie an Kreisbrandrat Oliver Flake und zahlreiche Stadträte.

 

Nach dem obligatorischen Gedenken an die im Jahr 2019 verstorbenen Mitglieder gab der Vorsitzende seinen Jahresbericht ab.
Auch im Jahr 1 nach unserem großen Jubiläum hieß es von Beginn an „Gas geben“ und nicht nachlassen, so Flierl. Unsere Leitlinien

  • Mitgliedergewinnung
  • solide Finanzen
  • vielfältige Veranstaltungen

wollen immer wieder von Neuem mit Leben gefüllt werden. Das kostet viel Energie und ist anstrengend. Nichts desto trotz konnten wir auch im abgelaufenen Jahr in allen Bereichen wieder beachtliche Erfolge erzielen. Hierfür gilt mein Dank allen, die hier mitgewirkt haben. Egal ob an vorderster Front, eher im Hintergrund oder auch ganz im Verborgenen, so der Vorsitzende.
Bei unserem sehr gut gefüllten Jahreskalender war für jeden etwas dabei, traditionell, kameradschaftlich, lustig, oder einfach schön.

 

Ich möchte Ihnen nachfolgend ein paar Gedanken für die zukünftige Ausrichtung mitgeben.

Wir sind gut aufgestellt und können ein Jahresprogramm von hoher Qualität und Quantität ableisten. Ebenso schauen wir positiv in die Zukunft, obwohl die kommenden Herausforderungen unsere Sache nicht einfacher werden lassen:

Die Stadt Forchheim wächst und gedeiht, mit allen dazugehörigen Mehr-Aufgaben für die Wehren; mehr Bewohner, mehr Gewerbe, mehr Verkehr…
Die Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren nimmt – quer durch die gesamte Gesellschaft – weiter ab.
Der demographische Wandel ist auch in unserer Branche spürbar.

Freiwillige Feuerwehrleute übernehmen eine Pflichtaufgabe – nach Weisung – für die Kommune. Und diese nicht wenn es gerade passt, sondern planbar 365 Tage im Jahr. Wäre eine Freiwillige Feuerwehr – warum auch immer – nicht leistungsfähig, wäre die Kommune gezwungen, diese Pflichtaufgabe mit bezahlten Kräften im Hauptamt zu leisten. Ein Kostenfaktor, der den städtischen Haushalt über die Maßen stark belasten würde und den Spielraum für andere Investitionen deutlich einengen würde.

In Forchheim sind wir in der glücklichen Lage, dass wir Feuerwehrarbeit ehrenamtlich leisten können. Darüber können wir alle froh und dankbar sein. Sollten die Kräfte bei der Freiwilligen Feuerwehr weg brechen wird es zum Problem. Sie sind gar nicht oder nur sehr schwer zurück zu gewinnen.
Damit so etwas nicht passiert, müssen WIR uns alle anstrengen. Mit WIR meine ich ausdrücklich alle Beteiligten

  • Die aktiven Feuerwehrdienstleistenden
  • Die politisch Verantwortlichen
  • Die Vorstandschaft und das Kommando
  • Alle Mitglieder
  • Kurz um, die gesamte Stadtgesellschaft

 

Die entscheidende Frage lautet:
Wie oder besser gesagt was müssen wir tun?

Unsere Kinderfeuerwehr die „Flammbinis“ erfreuen sich so großer Beliebtheit, dass es aktuell sogar einen Aufnahmestopp gibt. Ein Zeichen dafür, dass engagierte Bertreuerinnen und Betreuer ein großartiges und ansprechendes Jahresprogramm auf die Beine stellen. Herzlichen Dank hierfür.

Bei unserer Jugendfeuerwehr ist der Ansturm nicht ganz so groß, nichts desto trotz haben wir hier engagierte Jugendliche, die mit Spaß und Freude an der Arbeit sind. Wollen wir hoffen, dass das so bleibt und möglichst viele von Ihnen den Weg in unsere aktive Mannschaft finden. Ein Ziel, das sicherlich nicht einfach zu erreichen sein wird.

Das Werben und Stellen von Einsatzkräften für den aktiven Dienst ist eines – in unserer Satzung verankertes – Hauptanliegen.

Wie schon oben ausgeführt, haben sich die Rahmenbedingungen hierfür verschlechtert. Deshalb sind wir in diesem Jahr mit einer großen Mitgliederwerbekampagne für aktive Feuerwehrdienstleistende gestartet.

In vielen Gesprächen bekomme ich immer wieder zu hören, die Stadt Forchheim habe doch eine Berufsfeuerwehr und vieles mehr. Unsere Heimatstadt wächst, es ziehen immer mehr Menschen nach Forchheim. Hier liegt auch ein großes Potential für uns. Viele bereits ausgebildete Feuerwehrleute arbeiten oder wohnen in Forchheim. Diese zu gewinnen ist eine der Herausforderungen, vor der wir stehen.

Auch die politisch Verantwortlichen und die Stadtverwaltung müssen Ihren Beitrag hierzu leisten.

Damit ist nicht nur gemeint, vernünftige Arbeitsbedingung zu schaffen und für die Beschaffung der notwendigen Ausrüstung zu sorgen, sondern auch den ideellen Bereich, sprich Wertschätzung und Dank, nicht zu vergessen.

Hier geht es nicht um riesige Summen, hier zählt mehr das Gefühl des Dankes und der Anerkennung für die unentgeltlich geleistete Sache „Feuerwehr“.

Wie sagte schon einst der griechische Philosoph Heraklit in seiner populäre Kurzformel: panta rhei („Alles ist im Fluss“) oder anders formuliert: „Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung“.

In diesem Sinne bitte ich Sie, bleiben Sie offen für Veränderungen, stehen sie neuen Herausforderungen positiv gegenüber und vor allem bleiben sie unserer Wehr treu. Verbunden mit meinem Dank an alle, die sich für unsere Wehr engagieren – allen voran an meine Vorstandskollegen sowie das Kommando für die stets kollegiale und zielorientierte Zusammenarbeit, – darf ich meine Ausführungen schließen und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit, so der Vorsitzende Josua Flierl.

 

 

Im Anschluss trat Kommandant Jürgen Mittermeier an das Rednerpult und gab seinen Jahresbericht ab.
Mittermeier berichtete, dass die Forchheimer Wehr im Jahr 2019 insgesamt zu 239 Einsätzen gerufen wurde, darunter beispielsweise zu einem Großbrand und 6 Mittelbränden, zu 6 Verkehrsunfällen und 40 notfallmäßigen Türöffnungen.
Geleistet wurden dabei ehrenamtlich 2.800 Einsatzstunden sowie bei rd. 100 Übungen 3.800 Übungsstunden.
Höchsterfreulich ist der starke Rückgang von Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen oder Rauchmeldern. So musste die Wehr zu derartigen Einsätzen im Jahre 2018 noch 67 mal ausrücken, im Jahre 2019 gottlob nur noch 14 mal.

Hinsichtlich der Standortsuche für ein neues Gerätehaus erklärte der Kommandant, dass man sich leider vom Wunschstandort Birkenfelderstraße (Bauhof) verabschieden musste, da dieses Grundstück unter Berücksichtigung des Wachstums der Stadt nicht zukunftsweisend erscheint. In der Zwischenzeit konnten im Stadtgebiet zwei weitere Grundstücke in die engere Auswahl genommen werden. Da hier jedoch noch Verhandlungen laufen, können hierzu derzeit noch keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

Zum Abschluss seines Berichts bedankte sich Mittermeier bei der Stadtverwaltung, insbesondere hier bei OBM Kirschstein, dem Stadtrat, der Kreisbrandinspektion, den Stadtteilwehren sowie der gesamten Blaulichtfamilie, der Vorstandschaft und seinem Stellvertreter Werner Horsch sowie von ganzem Herzen bei den aktiven Kameradinnen und Kameraden für die im vergangenen Jahr erbrachte Leistung.
Mit den Worten “Nur gemeinsam sind wir stark und können zielgerichtet handelt” endete der Bericht des Kommandanten.

 

Nachfolgend traten Jugendwart Christian Höhn und die Betreuerin der Flammbinis, Julia Kreller an das Mikrofon und gaben jeweils Rückblicke auf die Arbeit der Jugendgruppe sowie der Kinderfeuerwehr Flammbinis ab.
Höhn berichtete, dass in der Jugendgruppe zur Zeit 4 Mädchen und 8 Jungen auf die eigentliche Ausbildung vorbereitet werden.
Julia Kreller erklärte, dass die monatlichen Gruppenstunden zur Zeit 6 Mädchen und 17 Jungen besuchen.

 

In seinem Kassenbericht erläuterte Kassier Heinz Bedürftig nachfolgend das “Kassenjahr 2019”. Er hob hervor, dass allein die Fördermitglieder einen Beitrag von insgesamt 12.800 Euro leisteten. Nach der Entlastung der Vorstandschaft, beantragt von Kassenprüfer Heim, nahm der Vorsitzende Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. So wurden beispielsweise Gerhard Haagen für 50jährige Mitgliedschaft und Heinz Meister für 70jährige Mitgliedschaft geehrt.

 

 

 

Im Anschluss an diese Ehrungen nahm der Vorsitzende nach vorangegangener Zustimmung der anwesenden Mitglieder die Ernennung von drei neuen Ehrenmitgliedern aufgrund ihrer langjährigen und besonderen Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr Forchheim e.V. vor.
Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Knut Gruszka (war krankheitsbedingt leider abwesend), Martin Roth und Wolfgang Penther.

 

 

Anschließend erfolgten Neuaufnahmen in den Verein im Bereich Jugend, Flammbinis sowie von 20 neuen Fördermitglieder, darunter KBR Oliver Flake.

 

 

Kommandant Jürgen Mittermeier nahm im Anschluss die Beförderung von Aktiven vor.
Zum Feuerwehrmann befördert wurden Alina Mauser, Sarah Löblein und Leon Schmidt.
Zum Oberfeuerwehrmann wurde Dominik Nögel befördert.
Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurde Florian Böhm.
Zum Löschmeister wurde abschließend Christian Höhn befördert.

 

Dienstaltersabzeichen für 20 Jahre aktiven Dienst erhielten: Thorsten Böhm, Dennis Friedrich, Martin Adelmann, Meike Szemeitat und Manuel Weber.
Für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt wurde Herbert Fuchs und für 40 Jahre Theodor Dietz.

 

 

In seinem Grußwort überbrachte der Kreisbrandrat die Grüße der Kreisbrandinspektion. Er dankte den Aktiven für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und die gezeigte Kameradschaft. Mit den Worten “Forchheim braucht eine leistungsstarke Feuerwehr” endete der KBR und nahm anschließend eine ganz besondere Ehrung vor. Er verlieh Zugführer Burkard Baumgärtner für sein besonderes Engagement bei den Wehren im Landkreis sowie in der Stadt unter anderem als Ausbilder Digitalfunk und Leiter der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung das Ehrenkreuz des Landkreises Forchheim für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen.

 

 

 

In ihrem Grußwort in Vertretung des Landrates dankte stellv. Landrätin Rosi Kraus der Forchheimer Wehr für ihr Engagement auch im Landkreis. Mit den Worten” Wir sind froh, dass es freiwillige Feuerwehren gibt”, beendete Rosi Kraus ihr Grußwort.

Oberbürgermeister Kirschstein dankte zunächst der Jugendfeuerwehr für das gezeigte Engagement, zum Beispiel erst kürzlich bei Faschingsumzug.
Der Oberbürgermeister erklärte abschließend, dass er froh sei, dass im Stadtrat meist über die Parteigrenzen hinaus positiv entschieden wird, wenn es um die Belange der Feuerwehr geht.

Christian Wilfling vom THW beglückwünschte anschließend die Geehrten und bedankte sind im Namen des THW für zahlreiche stattgefundene gemeinsame Aktionen.

Als letztes Grußwort brachte der Ehrenvorsitzende der DLRG, Udo Schönfelder, seinen Dank für die Zusammenarbeit im Blaulichtbereich zum Ausdruck.

 

Im Anschluss erklärte der Vorsitzende Josua Flierl um 21:00 Uhr die Hauptversammlung, die selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder durch die Feuerwehrkapelle musikalisch umrahmt wurde, für beendet und bat die Anwesenden zu einem Essen beziehungsweise zu einem gemütlichen Beisammensein.

Die närrische Feuerwehr

Genau 24 Stunden nach Ausstrahlung der Kultsendung “Fastnacht in Franken” im Bayerischen Fernsehen, die auch in der 33sten Auflage wieder mehrere Millionen Zuschauer sahen, begann auch in unserer Feuerwehr die närrische Jahreszeit.

 

 

Zweiter Vorstand Peter Pinzel konnte am 15. Februar kurz nach 19:00 Uhr rd. 50 bestens aufgelegte Narren im dem Anlass entsprechend super dekorierten Floriansstübla zur 2. Närrischen Weinprobe der Feuerwehr begrüßen. Sein besonderer Gruß galt unserem Ehrenvorstand Franz Streit mit seiner Gattin Karin.
Auch in diesem Jahr führte Theo Dietz souverän durch die Weinprobe, bei der heuer sechs Weine und eine kleine Überraschung zu verkosten waren.

 

 

Doch bevor es offiziell losging, wurde eine persönlich an die Feuerwehr Forchheim gerichtete Videobotschaft einer Anwärterin auf den Thron der diesjährigen Fränkischen Weinkönigin gezeigt, die es besonders freute, dass in einer Bierstadt wie Forchheim zu einer Weinprobe geladen wurde.

 

Als erster Wein wurde ein halbtrockener Bacchus kredenzt, der aus dem Weingut Bergmann aus Ulsenheim stammte. Ein ausgezeichneter Tropfen zu einem fairen Preis.

 

Im Anschluss an die erste Verkostung erklärte Gaby Eckert das kalte Büfett für eröffnet. Auf die Gäste wartete ein opulentes Büfett mit zahlreichen ausgezeichneten Wurst- und Käsesorten sowie mehreren Salaten verschiedenster Art.

 

Über den Abend verteilt kamen noch folgende Weine zur Verkostung:
– ein Silvaner trocken, Weingut Römmert, Volkach
– eine Scheurebe trocken, ebenfalls vom Weingut Römmert
– ein halbtrockener Rotling, Weingut Berninger, Ziegelanger
– ein Regent halbtrocken, wiederum vom Weingut Bergmann
– Wahlweise eine Domina trocken (Barrique) vom Weingut Dorsch oder
– eine Rieslaner Auslese vom Weingut Braun aus Nordheim.
Als Überraschung und gleichzeitig zum Abschluss der Weinprobe lies Theo Dietz die Gäste einen Wein oder besser gesagt einen Aperitif mit Kaffeearomen verkosten – nicht jedermanns Sache, aber eben was ganz spezielles.

 

Selbstverständlich kam auch bei der diesjährigen Veranstaltung die Unterhaltung der Gäste auf keinen Fall zu kurz.
So traten zwischen den Weinproben zunächst der Künstler Pierre und seine Muse Chantalle (Peter und Gaby Eckert) aus Paris auf, die durch das Publikum “Kunst” formen liesen.
Anmoderiert durch ein Video mit Christopher Fleith von Radio Bamberg kamen anschließend die beiden “Neder Bierpatscher” zu den Gästen, die berichteten, dass sie völlig überraschend als deutlicher Sieger der diesjährigen OB-Wahl hervorgegangen sind und darüber philosophierten, welche Posten im Rathaus neu, evtl. auch von Feuerwehrlern, übernommen werden könnten.
Als weitere Einlage traten Doris Spoddig als kränkelnde Putzfrau und Gaby Eckert als Kollegin, die immer den “passenden Arzt” wusste, auf. Eine köstliche Darbietung, die die Gäste zu großem Applaus veranlasste.

 

 

 

Was wäre eine närrische Weinprobe ohne die passende musikalische Unterhaltung? Unser Kapellmeister Heinz Bedürftig und seine Trompete hatten sich hierzu in diesem Jahr Verstärkung geholt. Josef Siebenhaar (Klarinette) sowie Erwin Müller und sein Akkordeon unterstützten Heinz und so gab es den ganzen Abend über immer wieder musikalische Auftritte und auch Schunkelrunden.

 

 

Weit nach Mitternacht war sie dann vorbei, die 2. Närrische Weinprobe unserer Wehr. Gut gelaunt begaben sich die Gäste wieder nach Hause und ich denke, das die meisten sich schon auf die Faschingssaison 2020/2021 freuen, wenn hoffentlich zu der dann 3. Närrischen Weinprobe eingeladen wird.

 

Zu guter Letzt noch Worte des Dankes an Gaby und Peter Eckert und das gesamte Team sowie an Theo Dietz. Es war wieder eine hervorragend organisierte und durchgeführte kurzweilige Veranstaltung in einem wunderschönen Rahmen, bei der keine Wünsche offen blieben.
Einfach nur Danke dafür !!

 

 

Weg mit dem Weihnachtsbaum

Wie schon in den Vorjahren halfen auch in diesem Jahr wieder sieben Mitglieder unserer Jugendgruppe sowie einige Einsatzkräfte dem CVJM Forchheim beim seit 1972 etablierten Einsammeln der mittlerweile ausdienten Weihnachtsbäume am ersten Samstag nach Heilig Drei König.

 

Wurden unsere Helfer in den letzten Jahren mehrfach im Bereich Lichteneiche eingesetzt, so lautete der “Einsatzauftrag” diesmal Äußere Nürnberger Straße zwischen Autohaus Rachinger und Trubbachbrücke, Friedrich-von-Schletz-Straße und Paul-Keith-Straße.

 

Nach einer Einweisung im Gemeindehaus St. Johannis verbunden mit einem gemeinsamen Gebet ging es für die Helfer am 11. Januar gegen 9:30 Uhr los.
Aufgeteilt in mehrere Gruppen zogen die kleinen und großen Sammler von Haus zu Haus, um die meist dürren Weihnachtsbäume in Empfang zu nehmen und gleichzeitig eine kleine Spende zu erbitten.

 

Im Jahre 2019 kamen so knapp 10.000,– Euro zusammen, die mehreren caritativen Zwecken zuflossen.

LKW-Unfall mit tödlichem Ausgang und noch drei weitere Einsätze

Eine friedliche und ruhige Advents- und Weihnachtszeit wünschten sich die Einsatzkräfte unserer Wehr im Bericht über “den höchsten Weihnachtsbaum unserer Stadt”. Leider war dieser Wunsch bereits am 13. Dezember Makulatur, denn allein an diesem Tag wurden die Forchheimer Einsatzkräfte zu insgesamt vier Einsätzen gerufen.

 

Der Einsatzregen begann um 6:38 Uhr, als die Aktiven mit dem erweiterten Rüstzug (sieben Fahrzeuge) unter der Führung von SBI Jürgen Mittermeier zu einem schweren LKW-Unfall auf die A 73 gerufen wurden, wo ein 58Jähriger LKW Fahrer bei einem Aufprall auf einen Brückenpfeiler im Bereich der AS Buttenheim tödliche Verletzungen erlitt. Wegen des Unfalls kam es zu einer mehrstündigen Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen. Die Sperrung in Fahrtrichtung Bamberg dauerte über die Mittagszeit hinaus an, während in Richtung Nürnberg ab Mittag ein Fahrstreifen wieder befahrbar war.

 

Bild könnte enthalten: Nacht und im Freien

 

Der Mann aus dem Landkreis Nürnberger Land war mit seinem zweiachsigen Lastwagen auf der A 73 Richtung Norden unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Nord und Buttenheim nach links in die Mittelschutzplanke und stieß dort frontal gegen einen Betonbrückenpfeiler. Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der Fahrer schwerste Verletzungen zu. Trotz des Einsatzes eines Notarztes starb der Mann noch an der Unfallstelle. Die aus Lebensmitteln bestehende Ladungsowie große Fahrzeugteile des Lastwagens verteilten sich über die gesamte Autobahn in beiden Fahrtrichtungen. Ein Teil des Kabinenaufbaus traf den Mitsubishi einer 52Jährigen auf der Gegenfahrbahn. An dem Personenwagen entstand lt. Polizei Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro. Der Rettungsdienst brachte die Fahrerin zunächst vorsorglich in ein Krankenhaus, sie blieb jedoch unverletzt.

 

Bild könnte enthalten: Nacht und im Freien

 

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Bamberg sowie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft unterstützt durch einen Gutachter.Einsatzkräfte der Feuerwehren Forchheim, Buttenheim und Eggolsheim und des Technischen Hilfswerks sowie die Autobahnmeisterei waren für die umfangreichen Verkehrsmaßnahmenund Reinigungsarbeiten vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen entstand an dem verunglückten Lastwagen Totalschaden in Höhe von circa 50.000 Euro. Der Sachschaden an der Schutzplanke und dem Brückenpfeilerbeläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Die Stabilität der Brücke ist laut Polizei nicht beeinträchtigt. Die Bergung der Ladung sowie des Lastwagens dauerten bis in den Nachmittag an.Die Forchheimer Wehr war bis 11:00 Uhr an der Einsatzstelle.

 

Die zweite Alarmierung unserer Wehr erfolgte um 11:27 Uhr. Die Spezialisten der “Gruppe Türöffnung” wurden notfallmäßig zum John-F.-Kennedy-Ring gerufen.

 

Bereits um 13:46 Uhr piepsten die Meldeempfänger der Aktiven erneut. Die Alarmdurchsage lautete “Angeblicher Gasgeruch in der Straße Wasserstall in Forchheim West”. Nach einer eingehenden Überprüfung konnte jedoch kein Gasaustritt festgestellt werden. Allerdings wurden die Einsatzkräfte von einer Mieterin im Obergeschoss darauf aufmerksam gemacht, dass sie bereits am Morgen einen Entstehungsbrand (Gegenstände auf eingeschalteter Herdplatte) in ihrer Küche hatte. Die Küche war entsprechend verrußt. Nach Kontrolle der Wohnung war hier ein Eingreifen der Feuerwehr jedoch nicht mehr nötig.

 

Bild könnte enthalten: Nacht und im Freien

 

Der vierte Einsatz am 13. Dezember (der 230ste im Jahr 2019) führte die Einsatzkräfte um 21:31 Uhr zu einem “Dauerbrenner”, der die Forchheimer Wehr teilweise mehrmals die Woche beschäftigt – die neuen Aufzüge am Forchheimer Bahnhof.
Auch bei diesem Einsatz waren wieder Personen im Aufzug eingeschlossen, die befreit werden mussten.

Brandschutztipps der Feuerwehr Forchheim zum Thema “Weihnachtsbaum”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit, in unseren Wohnzimmern werden die Weihnachtsbäume aufgestellt, geschmackvoll dekoriert und am Heiligen Abend die Kerzen entzündet.

 

Leider entstehen jedoch alljährlich durch Brände, die am Weihnachtsbaum ihren Ursprung nehmen, Personen- und sehr hohe Sachschäden.

 

Damit es nur beim beruhigenden Kerzenschein und der weihnachtlichen Atmosphäre bleibt und möglichst kein Brand diese Stimmung stört, gibt die Feuerwehr Forchheim nachfolgend einige Tipps.

 

  1. Bewahren Sie den Christbaum bis zur Aufstellung in kühlen und möglichst nicht geheizten Räumen oder im Freien auf und stellen Sie den Baum in einen Eimer Wasser.
  2. Nur kipp- und standsichere Vorrichtungen (Christbaumständer) verwenden.
  3. Christbäume immer so aufstellen, dass im Falle eines Unglücks das Verlassen des Raumes ungehindert möglich ist. Daher den Baum nicht unmittelbar neben Türen aufstellen.
  4. Mindestens 50 cm Abstand halten von brennbaren Vorhängen, Decken und Möbeln.
  5. Verwenden Sie beim Christbaumschmuck keine brennbaren Stoffe wie Papier, Watte, Zelluloid und Zellwolle.
  6. Christbäume mit brennenden Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen. Dies gilt besonders, wenn sich Kinder in der Wohnung aufhalten.
  7. Achten Sie besonders darauf, dass die Kerzen auf nichtbrennbaren Haltern befestigt werden.
  8. Bei elektrischer Beleuchtung darauf achten, dass Sicherungen, Anschluss und Leitungen den Vorschriften entsprechen und keine augenscheinlichen Mängel aufweisen.
  9. Denken Sie daran, dass Christbäume aufgrund der warmen Heizungsluft relativ bald austrocknen. Verzichten Sie in diesem Fall lieber auf das warme Licht von echten Kerzen, denn dürre Zweige brennen wie Zunder, der Abbrand erfolgt in rasender Geschwindigkeit.
  10. Postieren Sie einen Eimer Wasser griffbereit im Zimmer
  11. Sollte der Baum trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu Brennen beginnen, behalten Sie die Ruhe und nehmen Sie, falls noch ohne Gefahr möglich, erste Löschversuche mit Wasser vor und alarmieren Sie umgehend die Feuerwehr über die Notrufnummer 112. Verlassen Sie bitte bei Rauchentwicklung sofort das Zimmer und schließen Sie die Tür zum Brandraum.

 

Die Forchheimer Feuerwehr wünscht Ihnen besinnliche und ruhige Weihnachtsfeiertage.

 

Oh du fröhliche

Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der wunderschön dekorierte Lehrsaal in unserem Gerätehaus, als Vorstand Josua Flierl die Anwesenden, darunter zahlreicher Feuerwehrnachwuchs, am frühen Abend des 7. Dezember zur diesjährigen Weihnachtsfeier begrüßen konnte.
Sein besonderer Gruß galt den Gästen des THW, des BRK sowie der Ortsteilwehren, KBR Oliver Flake, KBI Ernst Messingschlager und KBM Jan Gruszka sowie dem Kommandanten Jürgen Mittermeier und Pfarrer Enno Weidt von der Gemeinde St. Johannis.

 

 

Flierl fasste sich in seiner Begrüßung kurz, den die vielen kleinen Gäste erwarteten sehnsüchtig die Ankunft des Nikolauses.

Punkt 18:00 Uhr war es dann soweit, Peter Pinzel verkleidet als Nikolaus, betrat den Lehrsaal und begrüßte die Kinder. Nachdem er eine “besondere Weihnachtsgeschichte” verlesen hatte, wurden kleine Geschenke an die Kinder verteilt, die diese mit leuchtenden Augen entgegen nahmen.

 

 

Da auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen sollte, ging es nun an das opulente warme Büfett, das diesmal ein Partyservice aus der Fränkischen zubereitet hatte und den Gästen servierte. Kalbfleisch und Lende im Speckmantel mit verschiedenen Beilagen standen auf der Speisekarte und ich denke, dass das Essen jedem gemundet hat – es war wirklich lecker.

 

Nachdem die Mägen der Gäste gefüllt waren, ging es nun zum eigentlichen Höhepunkt der Weihnachtsfeier, der großen Versteigerung, die wieder absolut gekonnt von zweitem Vorstand Peter Pinzel, unterstützt von Tobias Kornfeld und Julia Kreller, durchgeführt wurde. Unter anderem ganze Schinken, zahlreiche Rohwürste, mehrere Schnapsflaschen, Eintrittskarten für das Königsbad, Gutscheine für Bratwurstbrötchen, unzählige Wurstdosen, Friseurgutscheine und Weinkartons kamen unter den Hammer bzw. fanden zu manchmal doch hohen Preisen neue Besitzer.

Traditionell am Ende der Versteigerung ging es um den “Stamm des imaginären Weihnachtsbaums” und damit verbunden mit der Ersteigerung zahlreicher noch vorhandener Waren. Hier ging es heiß her und der Preis wurde rasch dreistellig.
Glücklicher Sieger des Bieterwettbewerbs wurde schließlich, wie schon in den Vorjahren, der Kommandant.

 

 

 

Es folgte ein gemütlicher Abend, den die Gäste bis spät in die Nacht genossen.

 

Abschließend an dieser Stelle nochmals aller besten Dank an die Hauptakteure Peter Pinzel, Tobias Kornfeld und Julia Kreller, die nicht nur die Aktionen des Abends gekonnt gestalteten, sondern auch für den super geschmückten Lehrsaal verantwortlich waren.
Dank selbstverständlich auch an das Schankteam und hier besonders an Michel Ackermann für den reibungslosen Getränkenachschub.

Prüfung erfolgreich abgelegt

Die Prüfung zum Basismodul der Modularen Truppausbildung (Grundausbildung) im Bezirk 1 der Kreisbrandinspektion legten am vergangenen Samstag zehn angehende Feuerwehrleute aus dem Forchheimer Stadtgebiet sowie von der Werkfeuerwehr INFIANA erfolgreich ab.

 

 

Die rd. 110 Stunden Ausbildung in Theorie und Praxis erfolgten unter Leitung der Ausbilder Uwe Rothenbücher und Christian Höhn. Unterstützt wurden diese von den Stadtteilwehren und der Werkfeuerwehr INFIANA.

 

Die abgelegte Prüfung bestand aus einem theoretischen Teil, bei dem es galt, einen Prüfungsbogen mit 50 Fragen möglichst fehlerfrei auszufüllen. Im anschließenden praktischen Teil mussten die Prüflinge ihr Wissen und Können bei der Handhabung eines Sprechfunkgerätes, bei der Wasserentnahme aus einem Überflurhydranten, bei der Bedienung eines Pulverlöschers sowie im Rahmen der Ersten Hilfe die Erstmaßnahmen beim Auffinden einer bewusstlosen Person unter Beweis stellen.

 

 

Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager, Kreisbrandmeister Jan Gruszka sowie Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier bedankten sich bei den Prüflingen für das gezeigte Engagement und sprachen gleichzeitig die Bitte aus, dass die künftigen Aktiven noch möglichst lange in ihren Feuerwehren tätig sein werden.

 

Die Prüfung legten ab: Von der Feuerwehr Kersbach Justin Götz, Judith Pfeifer und Leon Schmidt, von der Feuerwehr Burk Nicola Kröppel und Hannes Thiem, von der WF INFIANA Michael Kaul sowie von der Feuerwehr Forchheim Sarah Löblein, Alina Mauser, Leon Schmidt und Daniel Stefani.

Erfolgreiche Leistungsprüfung

Nach längerer Pause konnten am vergangenen Freitag wieder neun Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr vor dem Gerätehaus in der Egloffsteinstraße die Leistungsprüfung “Die Gruppe im Löscheinsatz – Variante I – Außenangriff, Wasserentnahme aus Hydranten” ablegen.

 

 

Die Vorbereitung und Betreuung der Gruppe an sechs Übungsabenden lag in den bewährten Händen des erfahrenen Ausbilders und Zugführers Uwe Rothenbücher sowie bei Gruppenführer Johannes Gebhardt.
Unter den Aspiranten waren auch drei Teilnehmer aus der Jugendgruppe, die demnächst in die Aktive Mannschaft überwechseln werden und für die es die erste Leistungsprüfung ihrer Laufbahn war.

 

 

Neben der ordnungsgemäßen Vornahme von drei Strahlrohren ab Verteiler war unter anderem auch die Wasserversorgung vom Hydrant aufzubauen. Ebenso gefragt war das Kuppeln von vier Saugschläuchen zur möglichen Wasserentnahme aus offenen Gewässern.

 

 

 

Nach Abschluss der Prüfung konnten die Schiedsrichter Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandmeister Jan Gruszka und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier den wartenden Aktiven das erfreuliche Ergebnis bekannt geben, dass die Prüfung fehlerfrei in der vorgegebenen Sollzeit abgelegt wurde.

 

Der Leistungsprüfung stellten sich in den verschiedenen Stufen:
Gruppenführer Johannes Gebhardt (Stufe Gold), Maschinist Thomas Drummer (Stufe Rot-Gold), Tobias Kornfeld (Stufe Blau-Gold), Florian Böhm (Stufe Gold), Peter Adelmann (Stufe Gold), Leander Eitner (Stufe Bronze), Andreas Bartak (Stufe Silber), Lisa Grimm (Stufe Bronze) und Max Lohnert (Stufe Bronze).

 

Stadtwald in Flammen

Für kurzzeitige Aufregung bei den Bewohnern des Stadtteils Burk sorgten am Vormittag des 24. August zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren, des THW sowie des Rettungsdienstes, die sich mit Sondersignal einen Weg durch die Röthenstraße zum Forchheimer Stadtwald bahnten.

 

Der Grund für die Vielzahl an Rettern war eine groß angelegte Waldbrandübung, die vom Landkreis bzw. der Kreisbrandinspektion organisiert und vorbereitet worden war.

 

 

Neben einem Vollbrand einer großen Waldfläche galt es auch Entstehungsbrände und Nachlöscharbeiten abzuarbeiten. Grund dieser Einsatzübung war die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der durch den Landkreis Forchheim beschafften Einsatzmittel und der geschulten Führungsstruktur bei einem solchen Großereignis.

 

 

Der Brand- und Katastrophenschutz basiere im Wesentlichen auf den Säulen der technischen Hilfe und des Rettungsdienstes, welche organisatorisch für ihre Bereiche verantwortlich zeichnen. Der Landkreis sei als untere Katastrophenschutzbehörde für den Katastrophenfall oder ein koordinierungsbedürftiges Ereignis verantwortlich und muss hierzu die nötigen Mittel und Organisationsstrukturen zur Verfügung stellen.

 

„In den letzten vier Jahren wurde durch den Landkreis Forchheim einiges in diesem Bereich investiert und Maßnahmen umgesetzt, die von uns für sinnvoll erachtet wurden“, betont KBR Flake in der entsprechenden Pressemitteilung. „Jetzt stehen wir in der Pflicht, die Funktionalität unter Beweis zu stellen und damit auch dem Bürger und den Kommunen die Sinnhaftigkeit der Finanzmittel darzulegen.“

 

 

Im Fokus stand bei der genannten Übung die neue Hochleistungspumpe, die für die Wasserförderung bei großen Brandereignissen und Hochwasser einzusetzen ist, und das Zusammenspiel der Feuerwehren und des THW bei einem derartigen Ereignis. Die Leistungsfähigkeit dieser Pumpe und die technische Koordination von Feuerwehr und THW konnten bei dieser Großübung unter Beweis gestellt werden. „Das Ergebnis dieser vierstündigen Alarmübung überzeugte vollumfänglich“, freute sich KBR Flake.

 

Die Pumpe habe die Erwartungen von Feuerwehr und THW „mehr als erfüllt“; die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem THW Forchheim bei der örtlichen Gefahrenabwehr sei „reibungslos, absolut ergänzend und kameradschaftlich“ verlaufen. „Die geübten Führungsstrukturen wurden ebenso erfolgreich umgesetzt“, betonte der Kreisbrandrat.

 

 

Neben den Feuerwehren aus Burk, Buckenhofen, Forchheim, Reuth, Kersbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Hausen, Heroldsbach/Thurn, dem THW Forchheim und der Rettungshundestaffel Forchheim war auch das Rote Kreuz an dieser Großübung der Kreisbrandinspektion beteiligt.
Anmerkung:

 

Teile dieses Berichts wurden aus der Presseveröffentlichung des Fränkischen Tages vom 26.08.2019 bzw. der Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion entnommen.
Wir danken dem THW Forchheim sowie Dominik Nögel für die Überlassung des Bildmaterials.

Florian Forchheim 49/1 übergeben

 

Ein neues Einsatzfahrzeug der besonderen Art “Made in Forchheim” mit dem Funkrufnamen “Florian Forchheim 49/1” konnte unsere Wehr am 25. Juli, einem Tag vor Annafestbeginn, im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Bürgermeister Franz Streit, Michael Müller von der Firma BMT, Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier, Kreisbrandrat Oliver Flake sowie weiteren Vertretern der Kreisbrandinspektion und zahlreichen Aktiven in Dienst stellen.

 

Es handelt sich um ein bei den Forchheimer Einsatzkräften bereits bestens bekanntes allradbetriebenes Kleinlöschfahrzeug, das in den vergangenen Jahren von der Firma BMT ausgeliehen, bei den Annafestwachen eine hervorragende Hilfe war.
Genau dieses Fahrzeug wurde nun Generalüberholt von der hier ansässigen Firma BMT der Stadt Forchheim zu einem fairen Preis zum Kauf angeboten.

Das Fahrzeug mit drei Sitzplätzen hat einen 1000 Kubik Benzinmotor mit einer Leistung von 72 PS. Die Ausstattung besteht unter anderem aus einem 120 Liter Wassertank mit Hochdrucklöschanlage und einem 60 m langen Hochdruckschlauch mit Löschpistole, der eine Wurfweite von rd. 16 Metern hervor bringt. Am Fahrzeug angebracht ist eine Seilwinde mit einer Zugkraft von 2 Tonnen. An weiterer feuerwehrtechnischer Ausstattung sind Funk- und Beleuchtungsgeräte, eine LED Umfeldbeleuchtung sowie Blaulicht und Signalhorn vorhanden. Jeweils ein Fettbrandlöscher, ein CO² Löscher sowie ein Pulverlöscher, eine Kettensäge einschl. Schutzausrüstung, Absperrmaterial und zwei Atemschutzmasken mit Filter komplettieren die Ausstattung.

Oberbürgermeister Uwe Kirschstein und Kreisbrandrat Oliver Flake wiesen in ihren kurzen Ansprachen nach der kirchlichen Weihe durch Geistliche der Johanniskirche sowie der Pfarrei St. Martin insbesondere darauf hin, dass das neue Fahrzeug aufgrund seiner Geländegängigkeit unter anderem bei auftretenden Wald- und Vegetationsbränden hervorragende Arbeit leisten werde.
SBI Mittermeier dankte besonders seinem Stellvertreter SBM Werner Horsch für das gezeigte Engagement im Zusammenhang mit der Beschaffung.

 

Michael Müller erklärte, dass baugleiche Fahrzeuge bereits bei mehreren Waldbränden in Deutschland hervorragende Dienste geleistet haben.

 

Als Gastgeschenk überreichte Müller der Feuerwehr einen voll bestückten Notfallrucksack, der nun ebenfalls auf dem neuen Fahrzeug mitgeführt werden wird.

Kellerfest 2019

Herrlichstes Kellerwetter nach nachmittäglichen Regenschauern, eine gut aufgelegte Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig sowie gut gelaunte Gäste und zünftige Brotzeiten mit frischem Festbier sorgten dafür, dass das gemeinsame traditionelle Kellerfest der Feuerwehr Forchheim und dem THW Ortsverband Forchheim, das am vergangenen Freitagabend auf dem Greif-Keller stattfand, wieder einmal ein großer erfolgt wurde.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Josua Flierl konnte auf dem sehr gut besuchten Keller unter anderem zahlreiche Stadträte, Bürgermeister Franz Streit, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Delegationen der Ortsteilfeuerwehren sowie die “Chefs” der beiden Hilfsorganisationen Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier und den Ortsbeauftragten des THW Christian Wilfling begrüßen.

Kellerwirtin Traudl Kraus und ihr Team sorgten bestens organisiert dafür, dass die hungrigen und durstigen Gäste immer nur kurz auf Speisen und Getränke warten mussten.

Das Fazit der Verantwortlichen fällt somit heuer äußerst positiv aus und die Gäste freuten sich am Ende bestimmt auf das Kellerfest 2020, wieder genau eine Woche vor Annafestbeginn.

PKW überschlägt sich auf der A 73

Mit mittelschweren Verletzungen kam eine 65-jährige PKW Fahrerin bei einem Unfall davon, der sich am Freitag, dem 10. Mai, auf der A 73 ereignete.

 

 

Die aus dem Landkreis Forchheim stammende Fahrerin befuhr die A 73 in Fahrtrichtung Bamberg, als ihr VW ohne Fremdbeteiligung zwischen den Anschlussstellen Forchheim/Nord und Buttenheim nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich dort überschlug.
Nach dem Überschlag kam das Fahrzeug mit Totalschaden in der Böschung auf dem Dach zum Liegen.
Wie aus der Presse entnommen werden konnte, waren am Unfall keine weiteren Verkehrsteilnehmer beteiligt. Auch Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel.
Mit mittelschweren Verletzungen wurde die 65-jährige durch den Rettungsdienst in ein Klinikum verbracht.

 

 

Die Forchheimer Feuerwehr wurde gegen 9:15 Uhr an die Einsatzstelle gerufen.
Rund 20 Einsatzkräfte rückten daraufhin mit dem Rüstzug aus, sicherten die Unfallstelle ab und sperrten zur Unfallaufnahme die rechte Fahrspur. Es kam in Fahrtrichtung Bamberg zu Verkehrsbehinderungen.

 

Wir danken NEWS5/Merzbach für die Überlassung des Bildmaterials.

Trauer um Franz Stumpf

Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim trauert um den Altoberbürgermeister

und Ehrenbürger der Stadt Forchheim

 

Franz Stumpf

 

der am 9. April im Alter von 68 Jahren für immer von uns gegangen ist. Franz Stumpf war 26 Jahre Oberbürgermeister unserer Stadt.

Text der Traueranzeige der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim vom 12. April 2019:

“Nicht nur als oberster Dienstherr, sondern auch als förderndes Mitglied war Franz seiner Feuerwehr mehr als 31 Jahre treu und engagiert verbunden. Für all unsere Anliegen hatte er stets ein offenes Ohr, für die Umsetzung kluge Ideen und zu jederzeit das passende Wort. Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim weiß, was sie ihrem Franz zu verdanken hat. Seine stets heitere, kameradschaftliche und humorvolle Art wird uns sehr fehlen.
Lieber Franz, wir werden Dir stets ein ehrenvolles Gedenken bewahren.”

 

Josua Flierl          Jürgen Mittermeier
Vorsitzender       Kommandant

 

 

Die Beisetzung von Franz Stumpf fand am Samstag, dem 13. April um 11:00 Uhr unter großer
Anteilnahme der Bevölkerung, zahlreicher Vereinsabordnungen, Bürgermeistern umliegender Orte und zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, darunter Staatsministerin Melanie Huml, Staatsminister Thorsten Glauber und Staatssekretär Thomas Silberhorn, auf dem alten Friedhof an der Birkenfelderstraße statt. Auch die Kreisbrandinspektion, alle Ortsteilwehren sowie die Freiwillige Feuerwehr Forchheim waren
mit starken Mannschaften vertreten und bildeten für die Beisetzung ein Spalier, durch das der Sarg mit Angehörigen sowie die Trauergäste zogen.

 

 

Bereits um 9:00 Uhr des 13. April fand in der Stadtpfarrkirche St. Martin ein feierliches Requiem für den verstorbenen Altoberbürgermeister und Ehrenbürger Forchheims statt. Trauerreden hielten hier der amtierende Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Walter Mirschberger stellvertretend für alle Vereine, in denen Franz Stumpf Mitglied war, sein Weggefährte und enger Freund Bürgermeister Franz Streit sowie ein Freund aus der Erlanger Studentenverbindung, der Franz Stumpf bis zuletzt treu als Bundesbruder verbunden war.

 

Die Hauptversammlung der FFW Forchheim

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim fand am 29. März im großen Saal der Volksbank Forchheim statt. Ein Rückblick auf das wunderbare Jubiläumsjahr 2018 sowie Ehrungen für langjährige Mitglieder und Beförderungen von Aktiven standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

 

Vorsitzender Josua Flierl konnte neben zahlreichen Mitgliedern der Wehr unter anderem auch Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Landrat Hermann Ulm, MdL Sebastian Körber, Bürgermeister Franz Streit, Ehrenkreisbrandrat Reinhardt Polster, Kreisbrandrat Oliver Flake, weitere Vertreter der Kreisbrandinspektion, zahlreiche Stadträte sowie Abordnungen der gesamten “Forchheimer Blaulichtfamilie” begrüßen. Nach dem traditionellen Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder gab der Vorsitzende seinen Jahresbericht ab. Dieser stand ganz im Zeichen des letztjährigen 150jährigen Jubiläums der Forchheimer Wehr. Josua Flierl ließ in seinem Bericht die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren und wies darauf hin, dass die Resonanzen der zahlreichen Teilnehmer aus nah und fern durchweg positiv waren. Man darf bei all den Veranstaltungen nicht vergessen, so der Vorsitzende, dass die Hauptaufgabe der Wehr im abarbeiten der zahlreichen Einsätze lag, und das waren im zurückliegenden Jahr nicht wenige. In der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen haben viele Personen mitgewirkt, manche mehr, manche weniger, jeder nach seiner eigenen Fasson und seinen Möglichkeiten. Gerade das, so Flierl, macht die große Familie Feuerwehr aus. Ob Schlagworte wie “Zusammenhalt, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein” nur hohle Phrasen sind oder auch gelebt werden? Ich bin unheimlich stolz darauf, dass ich als Vorsitzender der Wehr sagen kann: “Bei uns werden diese Tugenden gelebt.” Mit den Worten “Vielen, vielen herzlichen Dank jedem einzelnen dafür” endete der Vorsitzende seinen Bericht.

 

 

Im nachfolgenden “Bericht des Kommandanten” gab Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier einen kurzen Rückblick auf die Einsätze des zurückliegenden Jahres. Insgesamt wurde die Forchheimer Feuerwehr im Jahr 2018 zu 313 Einsätzen alarmiert. Dies ist eine besondere Leistung in unserem Jubiläumsjahr mit einer Steigerung von rund 100 Einsätzen über dem Durchschnitt, so Mittermeier. Die Einsätze gliederten sich auf unter anderem in zwei Großbrände und sechs Mittelbrände, 24 Türöffnungen, 11 Verkehrsunfälle und 65 Unwetter- und Sturmschäden sowie 67 Fehlalarmierungen. In rund 6000 Mann- bzw. Fraustunden wurden durch die 6 weiblichen und 74 männlichen Einsatzkräfte Übungen abgehalten und Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit bewältigt. Zum wiederholten Male ging der Kommandant auf die mittlerweile geltende Rauchmelderpflicht ein und erläuterte, dass es scheinbar nicht jeden interessiert, ob Rauchmelder im Haus verbaut sind. Als Beispiel nannte der Kommandant eine vor kurzem erfolgte Alarmierung zu einem Dachstuhlbrand, der sich Gott sei Dank als Fehlalarm herausstellt. Im betroffenen Anwesen waren keine Rauchmelder installiert. Jürgen Mittermeier wies ausdrücklich darauf hin, dass in einem Schadensfall in einem derartigen Szenario strafrechtliche Konsequenzen möglich sind. Zum Ende seiner Ausführungen erläuterte der Kommandant die derzeitige räumliche Situation im vorhandenen Gerätehaus in der Egloffsteinstraße. Mittermeier erklärte, dass der derzeitige Standort der Forchheimer Wehr nicht zukunftsträchtig ist. Vielmehr ist man gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass als Standort für ein neues Gerätehaus das Gelände des bisher dort angesiedelten städt. Bauhofs in der Birkenfelderstraße aus Sicht der Feuerwehr ideal wäre. Priorität 1 hat derzeit aber eindeutig das Gerätehaus der Feuerwehr Buckenhofen, da dort nichts mehr repariert werden kann, weil die Substanz eine Erneuerung für den heutigen Standard dies nicht mehr zulässt. Mit Dankesworten unter anderem an den Oberbürgermeister, den Stadtrat und die Verwaltung, an die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion und die gesamten “Forchheimer Blaulichtfamilie” endeten die Ausführungen des Kommandanten.

 

 

Jugendwart Roland Schmidt und die Betreuerin der Kinderfeuerwehr “Flammbinis”, Julia Kreller, gaben nachfolgend Berichte über die Aktivitäten im zurückliegenden ab. Die Jugendfeuerwehr hat derzeit 10 Mitglieder im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, die “Flammbinis” zählen zur Zeit 6 Mädchen und 19 Jungen ab 6 Jahren.

 

Kassier Heinz Bedürftig erklärte, dass das Jahr 2018 auch für den Kassier ein außergewöhnliches Jahr war. Rd. 900 Buchungen mussten durchgeführt werden, doppelt so viele, wie in einem normalen Jahr. Auch dank der Beiträge der Fördermitglieder in Höhe von 12.700,– Euro konnten die Ausgaben im Jubiläumsjahr fast ausgeglichen werden.

 

 

Unter TOP 6 der Tagesordnung standen Ehrungen und Neuaufnahmen auf dem Programm. Für 10 Jahre Mitgliedschaft konnten 13 Personen geehrt werden. Für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Karlheinz Grohganz, Peter Gebhard, Dr. Günther Bundgaard, Walter Mirschberger, Wolfgang Prechtel und Michael Zolleis. Für 70 Jahre Mitgliedschaft im Verein Freiwillige Feuerwehr Forchheim e.V. wurde Karl Körber geehrt. Nachfolgend wurden 15 neue Fördermitglieder in den Verein aufgenommen.
Kommandant Jürgen Mittermeier nahm anschließend die Beförderungen von aktiven Feuerwehrleuten vor. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Lisa Grimm, Julia Kreller, Patrik Zapf und Leander Eitner. Oberfeuerwehrmann wurden Thomas Höhn, Jan Fiedler und Franziska Hümmer. Hauptfeuerwehrmann wurde Thorsten Böhm. Zum Löschmeister befördert wurden Peter Adelmann, Peter Becker, Johannes Gebhard und Björn Paulitsch. Oberlöschmeister wurde Timo Sokol. Dienstaltersabzeichen für 20 Jahre aktiven Dienst erhielten Tobias Kornfeld und Franz-Josef Horsch. Für 30 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet wurde Christian Kost.

 

 

 

 

Zum offiziellen Abschluss der Hauptversammlung sprach zunächst Oberbürgermeister Uwe Kirschstein ein Grußwort mit dem Tenor “Feuerwehrbedarfsplan und Umbau/Neubau Gerätehaus”.
Es folgte MdL Sebastian Körber, der unter anderem ausführte, dass man die Leistungen der Feuerwehr nicht hoch genug bewerten kann, da sie auch wichtig für das gesellschaftliche Leben vor Ort ist.
Landrat Hermann Ulm erklärte unter anderem, dass es ihm eine Ehre war, Schirmherr über einige Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gewesen zu sein.
Pfarrer Enno Weidt von der Kirchengemeinde St. Johannis wünschte der Wehr und seinen Mitgliedern Gottes Segen bei all ihrem künftigen Tun und ging besonders auf den ökumenischen Gottesdienst im Rahmen der Hauptversammlung am 25. März letzten Jahres ein, die für ihn ein ganz besonderes Erlebnis war.
Kreisbrandrat Oliver Flake erklärte, dass er diesmal keine kritischen Worte an Stadtrat und Kreistag richten werde. Vielmehr danke er für die Unterstützung beider Gremien bei wichtigen Themen. Zum Jubiläumsjahr führte der Kreisbrandrat aus, dass es auch für ihr ein wunderbares Jahr war. Er dankte der Forchheimer Wehr für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in vielerlei Hinsicht.
Christian Wilfling vom THW Forchheim dankte der Wehr für die kameradschaftliche Zusammenarbeit bei Einsätzen und Veranstaltungen im letzten Jahr.

 

 

Mit Dankesworten und dem Hinweis, dass die “Forchheimer Blaulichtfamilie” mit einem eigenen Stand und eigener Bühne das neue Forchheimer Stadtfest bereichern wird, beendete Vorsitzender Josua Flierl den offiziellen Teil der diesjährigen Hauptversammlung.

Narrenzeit und Wein

Die “Närrische Weinprobe” ist alljährlich ein Quotenrenner im Bayerischen Fernsehen. Also, dachte sich das Team vom Weinstadl, könnte die zweite Weinprobe im Gerätehaus doch auch “etwas närrisch” werden, wenn sie schon in die Faschingszeit fällt. Gesagt, getan, die Feuerwehr lud für Samstag, den 16. Februar, zu einer “Närrischen Weinprobe” in das Florianstüberl ein. Und siehe da, die Rechnung ging auf. Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der Raum, als Gaby Eckert und stellv. Vorstand Peter Pinzel die maskierten und gut gelaunten Gäste begrüßten. Nach einem Aperitif, genauer gesagt einem Glas “Florianströpfla”, einem Cuvee aus dem Jahrgang 2017, begann die diesjährige Weinprobe mit erlesenen und besonderen Weinen aus der Weinhandlung unserer Mitglieder Sabine und Theo Dietz.

 

 

Als ersten Wein stellte Theo Dietz den Gästen einen “Bayern-Wein”, Cuvee, halbtrocken, aus dem Weingut Römmert aus Volkach vor beziehungsweise kam dieser Wein zur Verkostung.
Da eine Weinprobe mit leerem Magen nur schwer zu überstehen wäre, servierten den Gästen anschließend Doris Spoddig und Gaby Eckert  eine opulente und ausgezeichnete Winzerbrotzeit mit zahlreichen deftigen Wurstwaren und Käse.

 

Nachfolgend servierte Theo Dietz den nun gesättigten Gästen noch folgende Weine:
eine Riesling Spätlese trocken, gereift im  Betonei, aus dem Weingut am Kreuzberg aus Nordheim, einen Rose trocken aus dem Weingut Falk aus Hüttenheim, einen Rotwein “Denkanstoß”, Cuvee trocken, aus den Weingut Römmert, einen Hausschoppen rot, einem halbtrockenen Cuvee, aus dem Weingut Römmert, sowie als Überraschung und abschließend einen ganz besonderen Wein, eben “Etwas Anderes”, versetzt mit Ingweraromen.

 

Was wäre eine “Närrische Weinprobe” ohne Auftritte beziehungsweise ohne närrische Einlagen?
So betraten zwischen den einzelnen Weinproben Peter Eckert als das “Peterla von der Feuerwehr” und Gaby Eckert als “vollbusiges Fräulein vom Frauentorgraben” die närrische Bühne und ernteten mit ihren Darbietungen reichlich Applaus. Auch Kapellmeister Heinz Bedürftig mit seiner Trompete, unterstützt von Martin Roth und seiner Teufelsgeige, unterhielten die Gäste prächtig. Ebenso für die gute Stimmung sorgte ein Spiel “Männer gegen Frauen”, angeleitet von Margit Bergmann.
Als Höhepunkt des Abends traten Marco Bauer und Klaus Fietzeck als “die Neder-Bierbatscher” auf und nahmen so manchen Gast, wie beispielsweise Bürgermeister Franz Streit und Ehrenkommandant Manfred Bugla, ins närrische Visier. Die Zuschauer jedenfalls krümmten sich vor Lachen und ein frenetischer Applaus war den beiden Akteuren sicher.

 

 

 

 

Auch nach der offiziellen Weinprobe hatten die Gäste noch viel Spaß und blieben bis spät in die Nacht als Gast der Feuerwehr.

 

 

Ein Dank an dieser Stelle an das großartige Weinstadlteam, dass für einen tollen und vergnüglichen Abend sorgte, der hoffentlich im kommenden Jahr eine Wiederholung erfahren wird.

Am 6. Januar war es wieder soweit

– Wenn das Floriansstüberl bis auf den letzten Platz besetzt ist,

 

– wenn zahlreiche Aktive, Passive und Förderer in das Gerätehaus kommen,

 

– wenn Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Bürgermeister Franz Streit und zahlreiche Stadträte in das Gerätehaus eilen,

 

– wenn Abordnungen der Ortsteilwehren und Christian Wilfling vom THW zu uns kommen,

 

– wenn Vorstand Josua Flierl und sein Stellvertreter Peter Pinzel bereits um 10:15 Uhr im Gerätehaus sind,

 

– wenn die Betreuerinnen der Flammbinis sich treffen, um das Jahresprogramm zu vereinbaren,

 

– wenn es verführerisch nach Pizzabrötchen und Chili con Carne duftet,

 

– wenn Hannes Bergmann und Michel Ackermann ins Schwitzen geraten und zahlreiche Sektflaschen die Schänke verlassen,

 

– wenn Gaby Eckert und Doris Spoddig “die Küche besetzen”,

 

– wenn Kommandant Jürgen Mittermeier und Kassier Heinz Bedürftig fleißig Pizzabrötchen und Chili konsumieren,

 

– wenn der Geräuschpegel im Raum dank einiger weniger Kameraden derart ansteigt, dass Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden können,

 

– wenn vier erwachsene Männer als Könige verkleidet in das Gerätehaus kommen,

 

– wenn das Floriansstüberl plötzlich vom Weihrauch so stark verraucht ist, dass manche einen Hustenanfall bekommen und Ehrenkommandant Manfred Bugla fluchtartig den Raum verlässt,

 

dann steht keine Kommunalwahl an und die Feuerwehr hat auch keinen Ehrungsabend oder eine Hauptversammlung,

 

dann haben wir den Vormittag des 6. Januar 2019 im Gerätehaus erlebt und waren beim traditionellen Stärktrinken der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim hautnah mit dabei.

 

 

 

Weihnachtslieder erklangen

Auch in diesem Jahr erhielt die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim wieder die Einladung, vor dem “schönsten Adventskalender der Welt” auftreten zu dürfen. Der Auftritt fand am Donnerstag, dem 20. Dezember, statt. Trotz strömendem Regen hatten sich zahlreiche Besucher vor dem Musikpodium eingefunden, um der Kapelle zuzuhören.

 

 

Die nächsten beiden Auftritte der Musiker fanden traditionell am 2. Weihnachtsfeiertag statt. Nach mehrjähriger Pause konnte die Kapelle wieder einmal die Patienten sowie das Personal des Klinikums Forchheim mit weihnachtlichen Liedern erfreuen. Der ca. 30minütige Auftritt der Musiker in der Kapelle des Klinikums wurde live in die Krankenzimmer übertragen.

 


Nach dem Klinikum ging es in das Seniorenzentrum Jörg Creutzer in der Mayer-Franken-Straße, wo zahlreiche Bewohner bereits im Wintergarten auf die Feuerwehrkapelle warteten. Strahlende Augen der Seniorinnen und Senioren waren der Lohn für diesen wieder einmal gelungenen Auftritt unserer Musikanten. Vorsitzender Josua Flierl sprach jeweils Grußworte im Namen der Forchheimer Feuerwehr.

 

Auf dieses Jahr können wir stolz sein

 

“Alles hat ein Ende …”, so auch der Veranstaltungsreigen im Jubiläumsjahr 2018 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim. Doch sang und klanglos sollte dieses Ende nicht von statten gehen. Vielmehr hatte sich die Vorstandschaft einiges einfallen lassen, um die rund 300 Gäste in der wunderschön dekorierten und bestuhlten Jahnhalle am Abend des 8. Dezember zu erfreuen.

 

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Alarm im BRK-Altenheim

Was zunächst an einem verregneten Sonntag mit einem alltäglichen Brandmeldealarm im neuen BRK-Altenheim an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße begann, wurde schließlich in den frühen Abendstunden des 2. Dezember 2018 zu einem Großeinsatz für die Stadtwehr und zahlreiche weitere alarmierten Wehren.  Letztendlich ging der Einsatz für alle Beteiligten glimpflich aus.

 

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