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22.08.2010 Kanufahrt des 1. und 2. Zuges
Geschrieben von: Eckert Peter
Züge unterwegs - diesmal auf dem Wasser
Am Sonntag, den 22.08.2010 trafen sich 25 abenteuerlustige Kameraden des 1. und 2. Zuges am frühen morgen am Gerätehaus zu einer Kajakfahrt auf der Wiesent. Mit privaten Fahrtzeugen ging es um 8.30 Uhr nach Doos, wo wir bereits vom Personal des Kajak-Mietservice erwartet wurden. Jeder Teilnehmer erhielt seine Schwimmweste und sein Paddel. Nach einer kurzen, aber intensiven Einweisung durch den Vermieter der Boote stürzten sich 12 Zweierkajakbesatzungen und ein Solist bei herrlichem Sommerwetter und Luft-Temperaturen um 30 ° in die Fluten der Wiesent. Vor den Paddlern lag nun eine Strecke von 18 km bis zum Ziel in Streitberg. Bereits nach 30 m das erste Hindernis bei dem die eine oder andere Kajakbesatzung schon Bekanntschaft mit dem 12 ° „warmen" Wasser der Wiesent macht.
Der Streckenverlauf erforderte an manchen Stellen auch das Verlassen des Flusses. Hier musste das Kajak um Hindernisse, wie zu niedrige Brücken oder nicht befahrbare Wehranlagen, am Ufer getragen werden. Nach ca. 2,5 Stunden Fahrt erreichten die Boote - und Gott sei Dank auch alle Besatzungen - mehr oder weniger trocken die Sachsenmühle. Hier konnten sich alle bei einer Brotzeit und eines (vielleicht auch zwei) Kaltgetränken stärken. Um ca. 13.30 Uhr ging es dann auf den zweiten Teil der Kajaktour. Ein besonderes Highlight kam auf die Teilnehmer am so genannten „Naturwehr", einen aus Felsen bestehenden Absturz im Flusslauf, zu. Wer wollte hätte auch dieses Hindernis fußläufig umgehen können - aber wer macht denn so was?
Also auf und durch! Mit Mut und Geschick, aber auch manchen blauen Fleck oder mancher Hautabschürfung die man sich beim kentern zuzog, meisterten alle Boote auch dieses Hindernis. Unter Mithilfe der bereits gestrandeten „Süßwassermatrosen" erreichte dann auch jeder das Ufer. Dem jugendlichen Flackschiff mit der Besatzung Pinzel und Kornfeld hatte es das „Naturwehr" besonders angetan. Sie trugen ihr Kajak für einen zweiten Versuch extra nochmals zurück. Und mit Erfolg - ein Durchkommen ohne kentern, das gelingt hier wirklich den Wenigsten. Nachdem zwischenzeitlich alle Boote wieder vom Wiesentwasser befreit waren führte die Strecke in nun etwas ruhigerem Wasser bis an das letzte Hindernis, der „Wasserrutsche" kurz vor dem Ziel in Streitberg. Doch mit den nun gesammelten Erfahrungen stellte diese Schikane kein Problem dar. Danach waren es noch wenige Meter bis zum Ausstieg. Nach einem letzen Bad beim Aussteigen wurden die Boote und sonstige Ausrüstung dem bereits wartenden Personal vom Kajak-Mietservice übergeben. Danach war Trockenlegen angesagt. Abgetrocknet, umgezogen und etwas „ausgepowert" machten sich ein Teil der Kameraden auf den direkten Heimweg. Die Kameraden, die noch Zeit und Muse hatten legten auf dem Rückweg noch einen Einkehrschwung auf dem Schweizer Keller in Reuth ein. Eine kräftige Brotzeit und ein oder zwei Kaltgetränke rundeten einen herrlichen Sommertag und ein tolles Erlebnis ab.
Als Fazit stellten alle Paddler fest, dass eine Wiederholung der Wiesent-Kajaktour - vielleicht schon im nächsten Jahr - durchgeführt werden sollte.
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