Aktuelles
Termine
- 20.05.2012 150 Jahre Feuerwehr Höchstadt
- 23.05.2012 | 19.00 Absturzsicherung
- 24.05.2012 | 18.00 Jugendgruppe
02.05.2010 Florian im Regen
Geschrieben von: Wolfgang Penther
Die Wetterfrösche hatten es vorhergesagt, dass das diesjährige Floriansfest am 2. Mai zumindest was das Wetter betrifft, sicherlich nicht mit dem sonnigen Floriansfest des vergangenen Jahres zu vergleichen sein würde. Und da die Wetterfrösche ja meist richtig liegen, kam es auch so. Das die Bühne für die Musik nicht wie üblich vor dem Gerätehaus, sondern diesmal seit langem wieder mal in der Fahrzeughalle aufgebaut würde, stand schon in den frühen Morgenstunden fest, als sich die ersten noch verschlafenen Helfer in der Feuerwehr trafen. Zwar regnete es zu diesem Zeitpunkt nicht, doch die Temperaturen ließen keinen Zweifel daran, dass sich die Gäste lieber im Haus, statt vor dem Haus niederlassen würden. So wurde diesmal eben die Fahrzeughalle mit Biertischgarnituren bestuhlt. Fleißige Hände sorgten auch dafür, dass die Grillstationen sowie der Ausschank in Betrieb gehen konnten.
Pünktlich um 8:45 Uhr setzte sich der Kirchzug mit den Aktiven der Forchheimer Feuerwehren (so wenig wie noch nie !), den Stadträten und voran mit Oberbürgermeister Franz Stumpf in Bewegung. Die Feuerwehrkapelle begleitete den Zug durch die Innenstadt zur Martinskirche, wo der anschließende Dankgottesdienst stattfand. Nach dem Gottesdienst und der Totenehrung am Rathaus zogen die Teilnehmer zurück in das Gerätehaus, um hier einen gemütlichen Frühschoppen abzuhalten.
Da es auch bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht regnete, mussten jetzt auch vor dem Gerätehaus einige Garnituren aufgestellt werden, da von einigen Besuchern der Wunsch geäußerte wurde, lieber im Freien zu sitzen. Lange sollte das Freiluftvergnügen jedoch nicht anhalten, denn pünktlich gegen Mittag setzte der angekündigte Regen ein und die Gäste flüchteten unter das Dach.
Leider mussten alle Besucher unseres Florianstages feststellen, dass die Fahrzeughalle unseres Gerätehauses nicht als Konzertsaal konzipiert wurde. Sowohl die morgendlichen Darbietungen unserer Feuerwehrkapelle als auch die nachmittägliche Unterhaltungsmusik der Oldies des Musikvereins Buckenhofen litten stark an der nicht vorhandenen Akustik und der Lautstärke in der Halle.
Seit Wochen geplant war das Nachmittagsprogramm, das die Gäste unterhalten sollte. Neben einer „Modenschau der besonderen Art" waren Vorführungen der Gruppe Absturzsicherung, eine Fettexplosion sowie verschiedene Vorführungen mit Gerätschaften aus dem Rüstwagen vorgesehen. Nachdem gegen 13.15 Uhr die Feuerwehrkapelle ihren Auftritt beendete hatte, begrüßte zweiter Vorstand Herbert Fuchs die Gäste und übergab das Wort an Burkard Baumgärtner, der die Gesamtmoderation des Nachmittagsprogramms übernommen hatte. Hinter den Kulissen herrschte zwischenzeitlich emsiges Treiben, da sich die „Models" für die Modenschau vorbereiten und dazu in die unterschiedlichsten Schutzanzüge schlüpfen mussten. Den Reigen eröffnete Günther Kammerer in einer historischen Kommandantenuniform. Die von Martin Gründl organisierte Schau kam bei den Gästen sehr gut an, alle Teilnehmer wurden jeweils mit Applaus verabschiedet.
Nun die schlechte Nachricht, das weitere geplante Nachmittagsprogramm fiel buchstäblich ins Wasser. Langanhaltender ergiebiger Regen machte es unmöglich, irgendwelche Vorführungen abzuhalten. So blieb es bei der musikalischen Unterhaltung und bereits gegen 17:00 Uhr lichteten sich die Reihen in der Fahrzeughalle zusehends, so dass die anwesenden Aktiven mit dem Abbau der Bühne und den Garnituren beginnen konnten. Nach Abschluss der notwendigen Reinigungsarbeiten konnten die Fahrzeuge wieder in die Halle gefahren werden und bereits gegen 18:30 Uhr war der Florianstag Vergangenheit.
Als Resümee ist festzuhalten, dass trotz der ungünstigen Witterung alle angebotenen Speisen verkauft werden konnten. Einen Umsatzrückgang verzeichnete lediglich der Getränkeverkauf. Mit einem gemütlichen Beisammensein in der Pergola endete der doch für viele anstrengende Tag.
Ein besonderer Dank auch an dieser Stelle nochmals an die Mannschaft, die sowohl bei der „Modenschau" als auch bei den weiteren zahlreichen Arbeiten tatkräftig zusammenarbeitete (was in den vergangenen Jahren nicht immer der Fall gewesen war).
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