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21.08.2010 Verkehrsunfall auf der A 73
Berichte - Einsätze
Samstag, den 21. August 2010 um 17:02 Uhr
Gegen 13.45 Uhr befuhr ein VW Tiguan mit Schweinfurter Kennzeichen besetzt mit drei Personen die A 73 in Richtung Nürnberg, Ca. 600 m vor der Ausfahrt Forchheim-Süd traf das Fahrzeug im Bereich der oberen Windschutzscheibe auf der Fahrerseite ein mit Hartgummi ummantelter Metallbolzen. Dieser durchschlug die Windschutzscheibe und traf den 51jährigen Fahrer im Gesicht, was schwerste Verletzungen verursachte. Die Beifahrerin griff noch geistesgegenwärtig in das Lenkrad des Fahrzeugs und steuerte es gegen die Mittelleitplanke, wodurch mögliche Folgeunfälle und Verletzungen der übrigen Insassen glücklicherweise vermieden werden konnten. Ersthelfer, darunter ein Arzt aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, der unmittelbar hinter dem Unfallfahrzeug fuhr, leisteten erste Hilfe.
Die Feuerwehr Forchheim wurde mit dem Alarmstichwort "eingeklemmte Person" um 13:38 Uhr alarmiert. Es rückten insgesamt fünf Einsatzfahrzeuge mit rd. 20 Einsatzkräften zur A 73 aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der schwerverletzte Fahrer bereits vom Rettungsdienst aus dem Fahrzeug geborgen und medizinisch versorgt. Auch die beiden im Fahrzeug befindlichen nicht verletzten Mitfahrerinnen wurden vom Rettungsdienstpersonal bereut.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab. Da ein Transport des Schwerverletzten in eine Spezialklinik erforderlich war und dies nur mit dem Rettungshubschrauber erfolgen konnte, musste die A 73 durch die Feuerwehr zwischen den Anschlußstellen Forchheim-Nord und Süd in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Im laufenden Urlauberverkehr bildete sich in kurzer Zeit ein kilometerlanger Stau.
Nachdem der Verletzte mit dem Hubschrauber abtransportiert wurde und das Unfallfahrzeug durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden konnte, erfolgte gegen 15:00 die Freigabe der Autobahn in beiden Richtungen.
Die Feuerwehr rückte gegen 15:25 Uhr wieder in das Gerätehaus ein.
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