Wohnhausbrand in Forchheim-Reuth fordert 4 Feuerwehren

Im Laufe des Mittwochnachmittags des 06.03.2019 ist im Spitzboden eines Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Während des Einsatzes waren 4 Feuerwehren eingebunden. Eine Person wurde verletzt.

 

 

 

Nachdem der Brand, welcher im Spitzboden eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen war, entdeckt wurde erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Forchheim und Reuth. Die Einsatzstelle selbst befand sich in der Reuther Straße in unmittelbarer Nähe zur Aral-Tankstelle.

Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte konnte der Brand und eine starke Rauchentwicklung bestätigt werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein längerer Einsatz absehbar und es erfolgte die Nachalarmierung der Feuerwehren Gosberg und Wiesenthau.

 

 

 

 

 

Für die erforderlichen Rettungs- und Löscharbeiten und zum Schutz der Einsatzkräfte erfolgte eine beidseitige Vollsperrung der B470. Einsatzkräfte unter schweren Atemschutz gingen ins Gebäude in das Dachgeschoss vor um den Brand von innen zu löschen. Parallel hierzu wurden Teile des Daches mit der Drehleiter geöffnet um so einen gezielten Löscherfolg zu erzielen. Durch diese Maßnahmen konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Das Dach wurde zu einem späteren Zeitpunkt noch provisorisch abgedichtet.

 

 

 

 

 

Ein Bewohner erlitt bei diesem Einsatz eine Rauchgasvergiftung und wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum gebracht.

Der Sachschaden wird laut Pressemitteilungen auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Ursache für den Brand ist bisher unklar, die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Für die eingesetzten Kräfte war der Einsatz um ca. 18 Uhr zu Ende. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Forchheim, Reuth, Gosberg und Wiesenthau mit insgesamt ca. 50 Einsatzkräften, davon 8 unter Atemschutz.

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Dieter Pinzel.

 

Narrenzeit und Wein

Die “Närrische Weinprobe” ist alljährlich ein Quotenrenner im Bayerischen Fernsehen. Also, dachte sich das Team vom Weinstadl, könnte die zweite Weinprobe im Gerätehaus doch auch “etwas närrisch” werden, wenn sie schon in die Faschingszeit fällt. Gesagt, getan, die Feuerwehr lud für Samstag, den 16. Februar, zu einer “Närrischen Weinprobe” in das Florianstüberl ein. Und siehe da, die Rechnung ging auf. Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der Raum, als Gaby Eckert und stellv. Vorstand Peter Pinzel die maskierten und gut gelaunten Gäste begrüßten. Nach einem Aperitif, genauer gesagt einem Glas “Florianströpfla”, einem Cuvee aus dem Jahrgang 2017, begann die diesjährige Weinprobe mit erlesenen und besonderen Weinen aus der Weinhandlung unserer Mitglieder Sabine und Theo Dietz.

 

 

Als ersten Wein stellte Theo Dietz den Gästen einen “Bayern-Wein”, Cuvee, halbtrocken, aus dem Weingut Römmert aus Volkach vor beziehungsweise kam dieser Wein zur Verkostung.
Da eine Weinprobe mit leerem Magen nur schwer zu überstehen wäre, servierten den Gästen anschließend Doris Spoddig und Gaby Eckert  eine opulente und ausgezeichnete Winzerbrotzeit mit zahlreichen deftigen Wurstwaren und Käse.

 

Nachfolgend servierte Theo Dietz den nun gesättigten Gästen noch folgende Weine:
eine Riesling Spätlese trocken, gereift im  Betonei, aus dem Weingut am Kreuzberg aus Nordheim, einen Rose trocken aus dem Weingut Falk aus Hüttenheim, einen Rotwein “Denkanstoß”, Cuvee trocken, aus den Weingut Römmert, einen Hausschoppen rot, einem halbtrockenen Cuvee, aus dem Weingut Römmert, sowie als Überraschung und abschließend einen ganz besonderen Wein, eben “Etwas Anderes”, versetzt mit Ingweraromen.

 

Was wäre eine “Närrische Weinprobe” ohne Auftritte beziehungsweise ohne närrische Einlagen?
So betraten zwischen den einzelnen Weinproben Peter Eckert als das “Peterla von der Feuerwehr” und Gaby Eckert als “vollbusiges Fräulein vom Frauentorgraben” die närrische Bühne und ernteten mit ihren Darbietungen reichlich Applaus. Auch Kapellmeister Heinz Bedürftig mit seiner Trompete, unterstützt von Martin Roth und seiner Teufelsgeige, unterhielten die Gäste prächtig. Ebenso für die gute Stimmung sorgte ein Spiel “Männer gegen Frauen”, angeleitet von Margit Bergmann.
Als Höhepunkt des Abends traten Marco Bauer und Klaus Fietzeck als “die Neder-Bierbatscher” auf und nahmen so manchen Gast, wie beispielsweise Bürgermeister Franz Streit und Ehrenkommandant Manfred Bugla, ins närrische Visier. Die Zuschauer jedenfalls krümmten sich vor Lachen und ein frenetischer Applaus war den beiden Akteuren sicher.

 

 

 

 

Auch nach der offiziellen Weinprobe hatten die Gäste noch viel Spaß und blieben bis spät in die Nacht als Gast der Feuerwehr.

 

 

Ein Dank an dieser Stelle an das großartige Weinstadlteam, dass für einen tollen und vergnüglichen Abend sorgte, der hoffentlich im kommenden Jahr eine Wiederholung erfahren wird.

Zwei von uns im Schnee – Katastropheneinsatz in Bayern

Katastrophenalarm im Süden Bayerns. Die Feuerwehr Forchheim wurde im Gegensatz zum Jahr 2006, als ein Landkreiskontingent gemeinsam mit unserer Wehr in den Katastropheneinsatz in den Bayerischen Wald nach Bayrisch Eisenstein entsandt wurde, hierzu nicht alarmiert. Zwei unserer Kameraden, Franz-Josef Horsch und Tobias Kornfeld, waren trotzdem dabei.

 

Neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in unserer Feuerwehr engagieren sich beide auch noch anderweitig ehrenamtlich.  Franz-Josef Horsch bei der Werkfeuerwehr Schaeffler in Herzogenaurach und Tobias Kornfeld bei unseren Freunden des THW OV Forchheim.

 

Am 13.01.2019 um 15:24 Uhr war der entspannte Sonntag für Franz-Josef vorbei; der Einsatzbefehl kam und mit ihm fingen die Vorbereitungen an. Nach den Vorbereitungen traf sich die WF Schaeffler zusammen mit dem Kontingent der Feuerwehr Fürth und startete um 02:00 Uhr in einer Kolonne in Richtung Martkschellenberg im Landkreis Berchtesgaden. Insgesamt waren 8 Einsatzkräfte der WF Schaeffler, vier Höhenretter und vier Absturzsicherer, im Einsatz.

 

Franz-Josef war hierbei nicht nur Fahrer des Mehrzweckfahrzeuges (MZF), sondern hat auch die Sicherung der Einsatzkräfte übernommen und damit seine Fähigkeiten für die Absturzsicherung unter Beweis gestellt.

 

Die Heimfahrt trat das Kontingent am Mittwoch, 16.01.2019 um 14:00 Uhr an.

 

Den zweiten unserer Kameraden erreichte der Einsatzbefehl am Montag, 14.01.2019 um 18:20 Uhr. Das THW OV Forchheim löste am Mittwoch, 16.01.2019, ihre bereits im Einsatz befindlichen Kameraden ab. Um 10:30 Uhr starten 12 Kameraden des THW OV Forchheim, darunter unser aktives Mitglied Tobias Kornfeld, nach Reit im Winkel im Landkreis Traunstein.

 

Ab Donnerstag räumten die Kameraden des THW, gesichert an Kränen, Dächer von den Schneemassen frei. Bei durchschnittlich 1,60 Meter Schneehöhe stellte sich das als kräftezehrendes Vorhaben heraus.

 

 

 

 

 

 

Am frühen Freitagabend machte sich das THW Forchheim auf den Heimweg.

 

Was beiden Kameraden, obwohl sie an unterschiedlichen Orten halfen, gemeinsam war, die Eindrücke, die sie mit nach Hause nehmen durften. Vom Zusammenhalt, nicht nur in der eigenen Hilfsorganisation, sondern auch mit anderen Organisationen. Die unglaubliche Dankbarkeit der Betroffenen und die, trotz der ernsten Lage, gute Stimmung, die das Arbeiten wesentlich erleichtert hat.

 

Würden beide wieder einem Einsatzbefehl folgen? Auf jeden Fall.

Befreiung von drei Jugendlichen am Bahnhof

Am Samstag, 19.01.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zu einer Türöffnung an den Bahnhof Forchheim alarmiert.
An der Einsatzstellen angekommen fanden wir  drei Jugendliche vor, die mit dem Aufzug stecken geblieben sind.

 

Nach einer ersten Erkundung des Gruppenführers erfolgt die Öffnung der Aufzugstüren. Mittels herabgelassener Teleskopleiter konnte alle drei Personen den Aufzug verlassen. Nach Angaben der Jugendlichen kam der Aufzug ohne Fremdeinwirkung nach ca. 1,5 Metern zum Stillstand.

 

Im Anschluss an die Befreiung erfolgte das Absperren des Aufzugs und die Verständigung eines Servicemitarbeiters des Betreibers. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.

Umgestürzter Baukran verursacht Schaden von 100.000 Euro

Zu einem umgestürzten Baukran wurde die Feuerwehr Forchheim in den Mittagsstunden des 15.01.2019 gerufen. Ein Kran war beim Rückbau auf den Giebel eines Nachbaranwesens gestürzt. Die Hausbewohner kamen mit dem Schrecken davon. Laut Presse wird der Gesamtschaden auf 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

 

 

Auf einer Baustelle in der Schützenstraße waren Arbeiter mit dem Abbau eines 30-Meter-Kranes beschäftigt. Während der Arbeiten, als der Kran bereits zum Teil eingefahren war, geriet der Kran jedoch in Schieflage und stürzte auf den Giebel eines Nachbarhauses.

Die Hausbewohner kamen mit dem Schrecken davon und konnten unverletzt das Anwesen verlassen. Auch die Arbeiter blieben unverletzt.

 

Aufgrund der bedrohlichen Schieflage erfolgte um 13:23 Uhr die Alarmierung der Feuerwehr Forchheim. Ebenfalls alarmiert wurde der Baufachberater vom Technischen Hilfswerk Forchheim.

 

Nach einer ersten Erkundung und Einschätzung der Lage, wurde von den Fachkräften der Kran provisorisch gesichert und im späteren Einsatzverlauf von einer Fachfirma geborgen. Die Schützenstraße war während dieser Zeit komplett gesperrt.

Die Feuerwehr konnte weiterhin im Anschluss an die Bergungsarbeiten mit Hilfe der Drehleiter das Dach provisorisch abdichten.

 

 

 

 

Hinsichtlich der Unfallursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und einen Sachverständigen hinzugezogen.

Die Feuerwehr Forchheim war mit 6 Einsatzfahrzeugen unter der Leitung von Kommandant Jürgen Mittermeier vor Ort. Weiterhin an der Einsatzstelle waren der Rettungsdienst, das THW und die Polizei.

Ausgedehnte Ölspur auf der Bundesautobahn 73

Der wöchentlich stattfindende Dienstsport der Feuerwehr Forchheim wurde am Samstag gegen 15.30 Uhr jäh beendet: Die Leitstelle Bamberg alarmierte die Feuerwehren Kersbach und Forchheim zu einer Ölspur auf der BAB 73.

 

 

Zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Süd und Baiersdorf-Nord sorgte ein technischer Defekt an einem PKW für eine ca. 200 m lange Ölspur auf dem Seitenstreifen des Frankenschnellwegs. Der ausgelaufene Betriebsstoff konnte mit Bindemittel abgestreut und aufgenommen werden. Während der Reinigungsarbeiten wurde der Seitenstreifen mit dem Verkehrssicherungsanhänger gesperrt und durch die  Verkehrs- und Betriebszentrale der Autobahndirektion Nordbayern eine Vorwarnung und Geschwindigkeitsbeschränkung über das Verkehrsleitsystem geschalten.

 



Nach Abtransport des verursachenden Fahrzeugs und Freigabe der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei wurde die Sperre gegen 17.15 Uhr aufgehoben.

 

Im Einsatz waren ca. 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte mit 7 Fahrzeugen der Feuerwehren Forchheim und Kersbach. Der Dienstsport konnte aufgrund der Einsatzdauer leider nicht fortgeführt werden.

Jugend beteiligt sich an Christbaumsammelaktion – Unterstützung von Projekten in Uganda und der Region

Bei einem bekannten Möbelhaus heißt es “Bäumchen raus! Schnäppchen rein!” Bei unserer Jugendfeuerwehr hieß es dieses Wochenende wieder “Bäumchen abholen! Gutes tun!”.

 

Denn bereits am Samstag, 12.01.2019  fand die jährliche Christbaumsammelaktion des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) statt, die auch dieses Jahr wieder von unseren Jugendlichen unterstützt wurde.

Gemeinsam mit 7 Betreuern bzw. Aktiven unserer Wehr sammelten 9 Jugendliche im Gebiet Lichteneiche die ausgedienten Christbäume ein und legten sie zu den zentralen Sammelstellen, an denen die Bäume am Nachmittag abgeholt wurden. Dieser Dienst geschah verbunden mit der Bitte um eine kleine Spende.
Das gesammelte Geld kommt dieses Jahr zu zwei Dritteln einem Berufsschulprojekt in Uganda zu Gute, dem sogenannten „Project Two Five“ (www.project-twofive.org), das u.a. Ausbildungen in der Hauswirtschaft, Schneiderei, Landwirtschaft, Schreinerei und im Friseurwesen anbietet. Dadurch wird Jugendlichen in Uganda eine Zukunft ermöglicht. Mit dem Geld soll eine von Termiten und Sturm zerstörte Schule neu aufgebaut werden.
Die restliche Spendensumme verbleibt in Franken und kommt der Nürnberger Stadtmission zu Gute, die damit Menschen in Wohnungsnot unterstützt.

Feuerwehr Weinstadl spendet 4.500 Euro an Paulinchen

Der bundesweit tätige Verein „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ erhält zum wiederholten Male die Spende vom Feuerwehr Weinstadl am Forchheimer Annafest.

 

 

Für jeden verkauften Schoppen Wein werden 10 Cent gespendet, ebenso steht eine große Spendenbox bereit.
Ich freue mich sehr, dass es uns auch beim vergangenen Annafest wieder gelungen ist, die stattliche Summe von 4.500 Euro als Spende zu generieren, so Vorsitzender Josua Flierl.

 

Frau Erna Stein, als offizielle Vertreterin von Paulinchen, bedankte sich im Namen des Vereins sehr herzlich dafür das Paulinchen wieder zu den glücklichen Empfängern gehören darf und versicherte, dass das Geld auch genau da ankommt wo es gebraucht wird: Nämlich bei brandverletzten Kindern und Jugendlichen. Ebenso legt der gemeinnützige Verein großen Wert auf Prävention und Aufklärung. Weitere Informationen gibt´s hier:
www.paulinchen.de

 

Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, selbst ein regelmäßiger Besucher des Feuerwehr Weinstadls, freut sich besonders, dass die Feuerwehr Forchheim nicht nur lokal großes Engagement an den Tag legt, sondern auch weit darüber hinaus, und das alles ehrenamtlich und unentgeltlich.

 

Neben den zahlreichen Helferinnen und Helfern gilt mein Dank unseren vielen Gästen. Ohne die große Spendenbereitschaft wäre solch eine Summe nicht möglich. Wir freuen uns bereits heute auf das Annafest 2019 und versprechen, uns auch in diesem Jahr wieder sozial zu engagieren, so Josua Flierl abschließend.

 

 

Bild: ganz links stellv. Vorsitzender Peter Pinzel, in der Mitte OB Dr. Uwe Kirschstein, rechts davon Erna Stein, daneben Vorsitzender Josua Flierl eingerahmt von einer kleinen Abordnung fleißiger Helferinnen und Helfer.

Am 6. Januar war es wieder soweit

– Wenn das Floriansstüberl bis auf den letzten Platz besetzt ist,

 

– wenn zahlreiche Aktive, Passive und Förderer in das Gerätehaus kommen,

 

– wenn Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Bürgermeister Franz Streit und zahlreiche Stadträte in das Gerätehaus eilen,

 

– wenn Abordnungen der Ortsteilwehren und Christian Wilfling vom THW zu uns kommen,

 

– wenn Vorstand Josua Flierl und sein Stellvertreter Peter Pinzel bereits um 10:15 Uhr im Gerätehaus sind,

 

– wenn die Betreuerinnen der Flammbinis sich treffen, um das Jahresprogramm zu vereinbaren,

 

– wenn es verführerisch nach Pizzabrötchen und Chili con Carne duftet,

 

– wenn Hannes Bergmann und Michel Ackermann ins Schwitzen geraten und zahlreiche Sektflaschen die Schänke verlassen,

 

– wenn Gaby Eckert und Doris Spoddig “die Küche besetzen”,

 

– wenn Kommandant Jürgen Mittermeier und Kassier Heinz Bedürftig fleißig Pizzabrötchen und Chili konsumieren,

 

– wenn der Geräuschpegel im Raum dank einiger weniger Kameraden derart ansteigt, dass Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden können,

 

– wenn vier erwachsene Männer als Könige verkleidet in das Gerätehaus kommen,

 

– wenn das Floriansstüberl plötzlich vom Weihrauch so stark verraucht ist, dass manche einen Hustenanfall bekommen und Ehrenkommandant Manfred Bugla fluchtartig den Raum verlässt,

 

dann steht keine Kommunalwahl an und die Feuerwehr hat auch keinen Ehrungsabend oder eine Hauptversammlung,

 

dann haben wir den Vormittag des 6. Januar 2019 im Gerätehaus erlebt und waren beim traditionellen Stärktrinken der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim hautnah mit dabei.

 

 

 

Dienstfreier Mittwoch zur Überprüfung der Löschwasserversorgung in Serlbach und Sigritzau genutzt

Es war der erste Mittwoch des Jahres, der von den Aktiven der Feuerwehr Forchheim für die sogenannte Objektkunde und im Speziellen für die Überprüfung der Löschwasserversorgung in den Stadtteilen Serlbach und Sigritzau genutzt wurde.

 

Zunächst ging es in den Stadtteil Serlbach. Hier wurde nicht nur der vorhandene Löschwasserbehälter besichtigt, sondern es wurden auch alternative Löschwassermöglichkeiten diskutiert um im Ernstfall auch im dörflich strukturierten Ort Serlbach eine größere Menge Löschwasser nutzen zu können.

 

Im Anschluss ging es für die Feuerwehrangehörigen nach Sigritzau. Hier befindet sich ebenfalls ein Löschwasserbehälter, im konkreten Fall mit einem Fassungsvolumen von 82000 Liter!

 

Als letzte Station wurde ein Halt bei der Bächlaquelle im Stadtzentrum eingelegt. Hier besteht die Möglichkeit, dass „Bächla“ trocken zu legen und dadurch eine separate Zisterne mit Wasser zu speisen, was eine nahezu unerschöpfliche Wasserquelle darstellt.

 

 

Im Ernstfall ist es wichtig zu wissen, wo sich Löschwasserbehälter befinden und wie diese genutzt werden können. Aber natürlich auch, dass vorhandene Wissen zu festigen bzw. an neue Feuerwehrdienstleistende weiterzugeben.“

Hallo 2019! Die Silvesternacht aus Sicht der Feuerwehr Forchheim-Stadt

Die Silvesternacht 2018 bzw. der Beginn des neuen Jahres 2019 verlief aus Sicht der Feuerwehr Forchheim-Stadt insgesamt ruhig, lediglich zwei Einsätze waren abzuarbeiten.
Noch während vereinzelt Silvesterfeuerwerk zu sehen war, wurde die Feuerwehr gegen 1 Uhr zu einem Papiercontainer Brand in die Schlachthofstraße alarmiert. Bereits während der Anfahrt war Feuerschein für die Einsatzkräfte zu erkennen. Der Brand konnte unter Zuhilfenahme der Schnellangriffseinrichtung des Löschfahrzeuges gelöscht werden. Neben der Feuerwehr Forchheim mit 8 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen war auch die Polizei bei diesem Einsatz vor Ort.
Am Morgen des 01.01.2019 gegen 9:30 Uhr erfolgte die zweite Alarmierung des neuen Jahres. Wir wurden in die Bayreuther Straße zu einer unklaren Rauchentwicklung gerufen. Die Einsatzstelle für die 14 Feuerwehr Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen konnte schnell ausgemacht werden. Am Straßenrand hatten Reste von Silvesterfeuerwerk gebrannt. Hier war lediglich Kleinlöschgerät für die Löscharbeiten erforderlich. Auch die Polizei war bei diesem Einsatz vor Ort. Nach kurzer Zeit konnten wir die Einsatzstelle wieder verlassen.
Die Feuerwehr Forchheim wünscht Ihnen alles Gute für das neue Jahr 2019.

Weihnachtslieder erklangen

Auch in diesem Jahr erhielt die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim wieder die Einladung, vor dem “schönsten Adventskalender der Welt” auftreten zu dürfen. Der Auftritt fand am Donnerstag, dem 20. Dezember, statt. Trotz strömendem Regen hatten sich zahlreiche Besucher vor dem Musikpodium eingefunden, um der Kapelle zuzuhören.

 

 

Die nächsten beiden Auftritte der Musiker fanden traditionell am 2. Weihnachtsfeiertag statt. Nach mehrjähriger Pause konnte die Kapelle wieder einmal die Patienten sowie das Personal des Klinikums Forchheim mit weihnachtlichen Liedern erfreuen. Der ca. 30minütige Auftritt der Musiker in der Kapelle des Klinikums wurde live in die Krankenzimmer übertragen.

 


Nach dem Klinikum ging es in das Seniorenzentrum Jörg Creutzer in der Mayer-Franken-Straße, wo zahlreiche Bewohner bereits im Wintergarten auf die Feuerwehrkapelle warteten. Strahlende Augen der Seniorinnen und Senioren waren der Lohn für diesen wieder einmal gelungenen Auftritt unserer Musikanten. Vorsitzender Josua Flierl sprach jeweils Grußworte im Namen der Forchheimer Feuerwehr.

 

Mehrere Verletzte nach Unfällen auf A73

In den Abendstunden des 21.12.2018 wurde die Feuerwehr Forchheim zu einem Verkehrsunfall auf die A73 alarmiert. Während der Absperr- und Sicherungsmaßnahmen kam es zu einem Folgeunfall bei dem mehrere Personen zum Teil mittelschwer verletzt wurden.

 

Die Alarmierung der Feuerwehr Forchheim erfolgte um 19:37 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A73 in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Nord und Forchheim-Süd.

Während eines Überholvorganges verlor die Fahrerin eines Citroen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte in die Leitplanke. Für die erforderlichen Aufräumarbeiten wurde durch die Feuerwehr der rechte Fahrstreifen gesperrt.

 

 

 

Im Laufe des Einsatzes kam es zu einem Folgeunfall. Ein mit vier Personen besetzter Opel Corsa fuhr auf den Anhänger eines vorausfahrenden LKW auf. Die vier Insassen des PKW wurden zum Teil mittelschwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

 

 

 

Im Einsatz waren insgesamt 4 Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Streifen der Autobahnpolizei, die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr Forchheim mit 6 Einsatzfahrzeugen.

 

 

Wohnhaus-Anbau brannte in voller Ausdehnung

Zu einem gemeldeten Wohnhausbrand mit Personen in Gefahr wurden mehrere Feuerwehren in den Forchheimer Stadteil Kersbach alarmiert. Verletzt wurde zum Gluck niemand. Der schnelle Einsatz der eingesetzten Feuerwehren verhinderte eine Ausbreitung des Brandes.

 

 

Gegen 1:00 Uhr in der Nacht zum 13.12.2018 erfolgte durch die Integrierte Leitstelle Bamberg/Forchheim die Alarmierung der Feuerwehr Forchheim zu einem gemeldeten Wohnhausbrand nach Kersbach. Bereits während der Alarmierung erfolgte der Hinweis darauf, dass sich noch Personen in Gefahr befinden.

 

Vor Ort stellte sich heraus, dass der Anbau eines Wohnhauses in voller Ausdehnung brannte. Die zuerst eingetroffenen Feuerwehren hatten bereits mit den Löschtätigkeiten begonnen und eine Ausbreitung des Feuers auf das Wohnhaus konnte somit verhindert werden. Die Feuerwehr Forchheim unterstütze die Löschtätigkeiten mit mehreren Atemschutztrupps, zusätzlich erfolgte die Ausleuchtung der Einsatzstelle.

 

 

Verletzt wurde gotttlob niemand. Der Sachschaden wird laut Presse auf ca. 70.000 Euro geschätzt. Die Ursache des Feuers wird derzeit von der Bamberger Kripo untersucht.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Kersbach, Forchheim, Hausen, Effeltrich und Poxdorf.

Vielen Dank an den Kreisfeuerwehrverband Forchheim für die Bereitstellung der Einsatzbilder.

 

Übung Technische Hilfeleistung Bus

Neben dem Thema Dekontamination bei Gefahrguteinsätzen stand auch ein nicht alltägliches Übungsthema auf dem Programm unseres letzten Ausbildungsdienstes des Jahres 2018 – das Sichern und Stabilisieren eines verunfallten Linienbusses. Diese Aufgabe war für einen Teil der Einsatzkräfte die Herausforderung des besagten Abends.

 

 

Leider ist ein solches Unfallgeschehen immer wieder der Presse zu entnehmen, vor Kurzem erst in einem benachbarten Landkreis. Daher ist es wichtig, die zur Verfügung stehenden Techniken und Einsatzmittel richtig und zielgerichtet einzusetzen.

 

 

Durch die Ausbilder des Sachgebietes Technische Hilfeleistung erfolgte zunächst ein kurze Einweisung und die Erläuterung der Übungsziele. Neben dem Unterbauen des Busses wurden durch die Ausbilder weiterhin verschiedene Sicherungsmöglichkeiten aufgezeigt und durch die Einsatzkräfte umgesetzt.

 

 

Dieser lehrreiche Abend war der Auftakt zu einer ganzen Reihe von interessanten Übungsszenarien, welche die Einsatzkräfte im kommenden Jahr zu erwarten haben.

Der Dank gilt allen Personen, die diesen Abend ermöglicht haben.

 

Auf dieses Jahr können wir stolz sein

 

“Alles hat ein Ende …”, so auch der Veranstaltungsreigen im Jubiläumsjahr 2018 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim. Doch sang und klanglos sollte dieses Ende nicht von statten gehen. Vielmehr hatte sich die Vorstandschaft einiges einfallen lassen, um die rund 300 Gäste in der wunderschön dekorierten und bestuhlten Jahnhalle am Abend des 8. Dezember zu erfreuen.

 

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Alarm im BRK-Altenheim

Was zunächst an einem verregneten Sonntag mit einem alltäglichen Brandmeldealarm im neuen BRK-Altenheim an der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße begann, wurde schließlich in den frühen Abendstunden des 2. Dezember 2018 zu einem Großeinsatz für die Stadtwehr und zahlreiche weitere alarmierten Wehren.  Letztendlich ging der Einsatz für alle Beteiligten glimpflich aus.

 

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Die Stadt Forchheim lud zum Ehrungsabend

Der traditionelle Ehrungsabend, zu dem auch in diesem Jahr wieder die Stadt Forchheim einlud, fand am 16. November im Pfarrsaal Don-Bosco statt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen selbstverständlich die Ehrungen für langjährig Aktive aus den Ortsteilwehren sowie aus der Stadtfeuerwehr im Auftrag des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann.

 

In seiner Begrüßung konnte Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein unter anderem Vize-Landrat Otto Siebenhaar, Bürgermeister Franz Streit, Kreisbrandrat Oliver Flake sowie zahlreiche Aktive aus den Wehren, Vertreter aus dem Stadtrat und der Verwaltung sowie Abordnungen der weiteren in Forchheim tätigen “Blaulichtorganisationen” willkommen heißen.

 

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Angenommener Küchenbrand in der Badstraße

Zu Einsatzübungen im Rahmen des Dienstplanes rückten in den Abendstunden des 7. und 14. November 2018 die Kräfte der Feuerwehr Forchheim jeweils in die Badstraße aus. In einem dort zum Abbruch freigegebenen mehrstöckigen Gebäude in Altstadtlage konnten realitätsnah die Brandbekämpfung und Personenrettung geübt werden. Wir berichten hier ausführlich über die Übung am 7. November, an der der 2. und 3. Zug der Feuerwehr unter Führung des stellv. Zugführers Michael Dittrich teilnahmen.

 

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Brand am Samstagmorgen

Um 4.48 Uhr endete am 06.10.2018 die Nacht für den 3. Zug der Feuerwehr Forchheim. Die in dieser Woche bei Kleineinsätzen diensthabenden Kollegen wurden zu einem Brand im Uferbereich der Trubbach nahe der Äußeren Nürnberger Straße gerufen. Aufgrund des bereits fortgeschrittenen Brandes eines Holzstapels und umliegenden Sträuchern in der Nähe eines Mehrfamilienhauses erfolgte um kurz nach 5.00 Uhr eine Nachalarmierung der kompletten Stadtwehr. Der Brand konnte dann rasch durch zwei Trupps unter Atemschutz gelöscht werden.

Im Einsatz waren 4 Fahrzeuge mit rund 20 Feuerwehrleuten sowie die Kollegen der Polizeiinspektion Forchheim.