Ehrung für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst

Am 08.11.2019 war es wieder soweit und verdiente Aktive aus der Stadtwehr als auch den Stadtteilen wurden für ihre Verdienste in und um die Feuerwehr geehrt. Wie auch in den Jahren zuvor erfolgten die Ehrungen im Pfarrsaal Don-Bosco. Die Ehrungen wurden von Landrat Herrmann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier im Auftrag des Bayrischen Innenministers Joachim Herrmann verliehen.

 

 

Der Einladung der Stadt folgten viele Offizielle, neben Landrat Dr. Hermann Ulm und Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein weiter Bürgermeister Franz Streit.

Weiter konnten der Leiter des Ordnungsamtes Klaus Backer sowie vom Ordnungsamt Steffi Dittrich, Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka, Ehrenkommandant Manfred Bugla, die Stadträte Flierl, Werner, Hümmer, Dorn, Schönfelde, Otzelberger, Mauser, Preusch sowie Stadträtin Hebendanz, Stadträtin Dr. Prechtel und weiter Vertreter vom THW und BRK begrüßt werden.

Die Geistlichkeit, Hausherr und Pfarrer Weiherstraß begrüßte die Anwesenden.

 

 

Zu Beginn des Abends erfolgten Grußworte von Franz Streit, für den es der letzte Ehrungsabend in seiner Funktion als Bürgermeister sein sollte, selbst nannte er es einen großen Tag für Forchheim. Zum einen wurden die drei neuen Forchheimer Weihnachtsengel offiziell vorgestellt, zum anderen erfolgen Ehrungen für langjährige Aktive der Forchheimer Feuerwehren durch die Stadt.

Franz Streit dankte allen, die nach seinen Worten, die Feuerwehr zu dem gemacht haben was es heute ist, eine Gemeinschaft. Er selbst könne spürbar merken wie es sich zu früheren Zeiten verbessert hat.

Ein langer Applaus der Anwesenden zeugte vom Dank an Bürgermeister Franz Streit.

 

Landrat Dr. Hermann Ulm schloss sich den Worten von Franz Streit in seiner Rede an. Für ihn selbst sei es immer wieder eine Freude am Ehrungsabend teilzunehmen und den Dank als auch ein Kompliment den Geehrten für ihre geleistete Arbeit auszusprechen. Auch von Seiten des Landkreises als auch im Namen des Bayrischen Innenministeriums und Joachim Herrmann sprach er Dankesworte.

Im Anschluss an die Dankesworte schlossen sich die Ehrungen für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst an. Die Ehrungen erfolgten von Dr. Hermann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier.

 

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Sandra Schleicher (Feuerwehr Burk), Johannes Heinlein und Dominik Kraus (Feuerwehr Reuth), Jan Gruszka, Thomas Jungbauer und Michael Dittrich (Feuerwehr Forchheim).

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Rainer Wohlhöfner (Feuerwehr Burk), Wolfgang Eismann, Roland Preusch und Ludwig Preusch (Feuerwehr Kersbach)

 

 

Einen kurzen Gedanken zum Feuerwehrbedarfsplan brachte Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein. Es gab Gespräche mit allen Stadtteilen zu Gerätehäusern und Fahrzeugen. Insbesondere die Alternative für die Stadtwehr in der Birkenfelderstraße würde nicht funktionieren. Zwei Möglichkeiten für einen neuen Feuerwehrstandort in der Innenstadt gäbe es, jedoch sind noch viele Gespräche hierfür erforderlich.

Die Wichtigkeit für die Feuerwehr zeige sich so Kirschstein auch an den vielen anwesenden Stadträten.

Den Geehrten dankte er und überreichte große und kleine Umschläge von Seiten der Stadt.

 

Als Kommandant der Stadtwehr begann Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier mit einem Zitat von Erich Kästner: „Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Das Leben ist lebensgefährlich.“

Den Einsatzdienst nehmen die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden bei Übungen und Einsätzen, verbunden mit gesundheitlichen Risiken, ohne murren so hin. Genau dieser Punkt unterscheidet Hilfsorganisationen wie THW, BRK, Feuerwehr oder andere Rettungs- und Hilfsdienste gegenüber anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Weiter sprach Mittermeier auch von Bequemlichkeit vieler Mitbürger und aus Bequemlichkeit den „Dienstleister“ Feuerwehr anrufen. Aber der Abend gebühre den Geehrten für ihre Leistungen, die uneigennützig und bei unzähligen Übungen und Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung gestellt wurden.

Dankesworte fand der Stadtbrandinspektor für Bürgermeister Franz Streit für die Belange seiner Stadt und Feuerwehr, OB Dr. Uwe Kirschstein für die geführten Gespräch, dem Stadtrat sowie weiter dem THW, dem BRK, die DLRG und der Kreisbrandinspektion für die immer gute Zusammenarbeit.

Der größte Dank geht jedoch an seine Kameradinnen und Kameraden der eigenen Feuerwehr sowie and die Kameraden der Stadtteilwehren.

 

Als letzter Redner richtete Kreisbrandrat Oliver Flake Grüße der Kreisbrandinspektion aus und dankte für die langjährige Tätigkeit der Geehrten.

Flake dankte aber auch den kommunalpolitischen Vertretern, da die Leistungen der Kommunen und Stadträte wichtig seinen und oft nicht gewürdigt werden. In seinen letzten Ausführungen mahnte der Kreisbrandrat aber auch zu mehr Ehrenamt, da die Tagesalarmbereitschaft oftmals kritisch sei. Er appellierte ferner dazu geeignete Führungskräfte für das Ehrenamt zu finden und dem Zweck der Feuerwehr – Kameradschaft, Freundschaft, Gemeinschaft für Stadt und Land, Hand in Hand – zu verkörpern.

 

Durch den Abend begleitete musikalisch die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig.

 

Dem offiziellen Teil der Veranstaltung schloss sich ein gemütliches Beisammensein und ein Abendessen an.

 

 

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Franka Stuve.

Erfolgreiche Leistungsprüfung

Nach längerer Pause konnten am vergangenen Freitag wieder neun Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr vor dem Gerätehaus in der Egloffsteinstraße die Leistungsprüfung “Die Gruppe im Löscheinsatz – Variante I – Außenangriff, Wasserentnahme aus Hydranten” ablegen.

 

 

Die Vorbereitung und Betreuung der Gruppe an sechs Übungsabenden lag in den bewährten Händen des erfahrenen Ausbilders und Zugführers Uwe Rothenbücher sowie bei Gruppenführer Johannes Gebhardt.
Unter den Aspiranten waren auch drei Teilnehmer aus der Jugendgruppe, die demnächst in die Aktive Mannschaft überwechseln werden und für die es die erste Leistungsprüfung ihrer Laufbahn war.

 

 

Neben der ordnungsgemäßen Vornahme von drei Strahlrohren ab Verteiler war unter anderem auch die Wasserversorgung vom Hydrant aufzubauen. Ebenso gefragt war das Kuppeln von vier Saugschläuchen zur möglichen Wasserentnahme aus offenen Gewässern.

 

 

 

Nach Abschluss der Prüfung konnten die Schiedsrichter Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandmeister Jan Gruszka und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier den wartenden Aktiven das erfreuliche Ergebnis bekannt geben, dass die Prüfung fehlerfrei in der vorgegebenen Sollzeit abgelegt wurde.

 

Der Leistungsprüfung stellten sich in den verschiedenen Stufen:
Gruppenführer Johannes Gebhardt (Stufe Gold), Maschinist Thomas Drummer (Stufe Rot-Gold), Tobias Kornfeld (Stufe Blau-Gold), Florian Böhm (Stufe Gold), Peter Adelmann (Stufe Gold), Leander Eitner (Stufe Bronze), Andreas Bartak (Stufe Silber), Lisa Grimm (Stufe Bronze) und Max Lohnert (Stufe Bronze).

 

Jugendleistungsmarsch in Hof 2019

Am 5.Oktober nahm eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Forchheim am Jugendleistungsmarsch in Hof teil und konnte einen guten 12. Platz belegen. Unseren Glückwunsch zu dieser Leistung.

 

Der Jugendleistungsmarsch wird auf Bezirksebene ausgetragen, hierfür qualifizieren sich die besten Jugendgruppen der jeweiligen Landkreise. Aus dem Landkreis Forchheim warnen es dieses Jahr die Jugendgruppen aus Forchheim, Langensendelbach und Leutenbach.

 

 

Trotz des strömenden Regens, der dafür sorgte das bei der ersten Station schon die Handschuhe durchnässt waren, konnten wir einen erfolgreichen 12. Platz belegen und konnten für den Landkreis das beste Ergebnis erzielen.

 

Sahra Löblein, Alina Mauser, Leon Schmidt und Leander Eitner lieferten unter der Leitung von Schmidt Roland und Christian Höhn eine Top Leistung auf der ca. fünf Kilometer langen Strecke, ab.

 

 

Geschrieben von Christian Höhn

5. Forchheimer Rettungstag am 28.09.2019

Am Samstag, 28.09.2019, trafen sich alle Forchheimer Hilfsorganisationen am Rathausplatz, um zu zeigen, wie alle im Ernstfall Hand in Hand arbeiten und nutzten natürlich die Gelegenheit, ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

 

Neben uns waren das THW OV Forchheim, das BRK Forchheim, das Klinikum Forchheim, die Rettungshundestaffel Forchheim, der ASB Kreisverband Gräfenberg, Bergwacht, Wasserwacht, DLRG und die Polizeiinspektion Forchheim vertreten.

 

 

 

Los ging es für uns um 07:30 Uhr mit einer kurzen Besprechung an der Feuerwehr. Nachdem der Ablauf durchgesprochen und die Autos bepackt waren, trafen wir um 08:00 Uhr am Rathausplatz ein.  Sodann ging es an den Aufbau, denn bereits um 09:00 Uhr trafen die ersten Besucher ein.

Neben unserem Spritzenhäuschen für die kleinen Besucher, hatte wir auch Geräte für die technische Hilfeleistung aufgebaut, sodass auch erwachsene Gäste sich ausprobieren konnten.

Natürlich durften auch unsere drei mitgebrachten Autos ausgiebig erforscht werden. Während unser Kleineinsatzfahrzeug (KEF) vor allem die Erwachsenen interessierte, wurden die Drehleiter und das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) von den Kindern in Beschlag genommen. Alle durften auf der Wunschposition Platz nehmen und den Aktiven Löcher in den Bauch fragen.

Alle Kinder, die sich getraut haben, in unserem Spritzenhäuschen die Flammen zu löschen, haben einen Stempel für ihren Sammelpass erhalten, der, sobald er voll war, in der Eisdiele gegen eine Kugel Eis getauscht werden konnte. Zum Glück hat auch das Wetter zu einem Eis eingeladen.

 

 

Um 11:30 fand dann eine Einsatzübung statt. Den Umständen geschuldet, musste diese kurzerhand in Absprache mit allen teilnehmenden Rettungsorganisationen umgeplant werden. Es galt es eine Person aus dem 2.OG eines Hauses mittels Drehleiter zu retten, während eine Reanimation mittels Lucas, einer Maschine, die eine dauernde Herzdruckmassage ausführt, lief. Die Person, dargestellt durch einen Dummy, wurde in den Drehleiterkorb verladen und sicher zu Boden gebracht, wo sie an Rettungsdienst und Notarzt übergeben wurde.

 

 

Gegen 14:00 Uhr war es dann Zeit für uns zusammen zu packen und die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden und Organisatoren für diesen gelungenen Tag bedanken.

 

Freiwillige Feuerwehr Forchheim zu Gast im Bayerischen Landtag

Auf Einladung des Stimmkreisabgeordneten Michael Hofmann hatte die Freiwillige Feuerwehr Forchheim die Möglichkeit den Bayerischen Landtag zu besichtigen und Neuigkeiten direkt aus erster Hand zu erfahren, so
Vorsitzender Josua Flierl.

 

Neben der Gruppe aus Forchheim war zeitgleich ein zweiter Bus nach München gereist. Der Schützenverein „Bavaria“ und die Feuerwehr Langensendelbach hatten im letzten Jahr den politischen Abend mit Ministerpräsident Markus Söder im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des Musikvereins bewirtet. Als kleines Dankeschön für diesen ehrenamtlichen Einsatz hatte sie Hofmann zu einem Tagesauflug ins Maximilianeum eingeladen.

 

Wir freuen uns ganz besonders, dass heute so viele Jugendliche der Einladung gefolgt sind und sich live einen Eindruck verschaffen wollen, so der Forchheimer Jugendwart Roland Schmidt weiter. Es ist für mich immer eine besondere Freude, wenn sich Jugendliche für die Landespolitik interessieren, so Michael Hofmann. Für den Besuchstag hatte Hofmann einen Termin während der „Wiesn-Zeit“ organisieren können. Die sind immer besonders beliebt, weil man den Besuch im Maximilianeum mit einer anschließenden Einkehr beim größten Volksfest der Welt verbinden kann, so der Landespolitiker.

 

Politik hautnah erleben konnte die fast 100-köpfige Besuchergruppe im Plenarsaal des Bayerischen Landtags, in dem sie über eine Stunde mit dem Abgeordneten Michael Hofmann über aktuelle politische Themen diskutierten. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man seine Fragen an den Abgeordneten direkt ans Rednerpult im Plenarsaal richten kann“, waren die Besucher von dem angebotenen Format des politischen Dialogs begeistert.

 

Die Forchheimer Besuchergruppe verbrachte den Nachmittag auf der „Wiesn“ oder in der Münchner Innenstadt und bedankt sich ganz herzlich für die Einladung zu diesem Erlebnis, so Vorsitzender Josua Flierl abschließend.

Brand Bahndamm – Mehrere Einsatzstellen auf 4 km Länge

Zum Brand einer Freifläche an der Bahnlinie Forchheim – Bamberg alarmierte die Leitstelle den 2. Zug der Feuerwehr Forchheim in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 0.08 Uhr. In der Jean-Paul-Straße mussten zunächst ca. 30 m² des Bahndamms abgelöscht und parkende Autos vor den Flammen geschützt werden. Im weiteren Verlauf erstreckte sich die Einsatzstelle auf insgesamt 4 km. Weitere Feuerwehren und Einsatzfahrzeuge mussten nachalarmiert werden um den Brand letztlich unter Kontrolle zu bringen.

 

 

 

Noch während der Löscharbeiten an der ersten Einsatzstelle erfolgte durch die Leitstelle die Mitteilung weiterer Brandstellen im Abschnitt Forchheim-Eggolsheim.

 

Es erfolgte daraufhin eine Nachalarmierung der Feuerwehren Bammersdorf und Eggolsheim sowie des Forchheimer Tanklöschfahrzeuges. Die Einsatzstelle erstreckte sich somit auf ca. 4 km entlang des Gleiskörpers. Neben Gras und Buschwerk waren auch Teile der Signalkabeltrasse in Brand geraten.

Zur Brandbekämpfung kamen mehrere Strahlrohre und Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Die wasserführenden Fahrzeuge wurden zwischen den Einsatzstellen mehrfach mit Wasser betankt.

 

 

 

Die Einsatzstelle wurde nach Kontrolle der Brandstellen mit der Wärmebildkamera an den DB-Notfallmanager übergeben. Die Feuerwehr Forchheim war bis 3.45 Uhr mit 2 Fahrzeugen und 10 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten im Einsatz.

 

Anmerkung: Wie der Presse zu entnehmen ist, bleibt die Bahnstrecke vrsl. mehrere Tage gesperrt. Bereits in der Brandnacht wurde das THW OV Forchheim zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmiert, damit Kräfte der Deutschen Bahn AG beginnen konnten die Schäden an den Signalanlagen zu beheben.

Tödlicher Verkehrsunfall nahe Forchheim

Am 10.09.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zusammen mit den Feuerwehren aus Hausen und Kersbach zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Ein Fahrzeugführer geriet in einer Kurve aus bisher ungeklärter Ursache alleinbeteiligt in den Straßengraben und verstarb kurz darauf im Krankhaus.

 

 

Die Alarmierung für die Feuerwehr erfolgte um 10:15 Uhr. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Verbindungsstraße zwischen Gosberg und Forchheim auf Höhe des dortigen Verkehrsübungsplatzes. Neben der Feuerwehr Forchheim eilten die Kameraden aus Kersbach sowie Hausen an die Einsatzstelle. Weiter die Polizei, der Rettungsdienst und Feuerwehrführungskräfte des Landkreises.

 

Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte festgestellt werden, dass der Fahrzeugführer bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit wurde. Auch der Rettungsdienst und Notarzt waren bereits vor Ort und hatten die weitere medizinische Betreuung des Unfallopfers übernommen.

 

Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich somit auf die Sicherstellung des Brandschutzes und Unterstützung bei der Verkehrsregelung. Trotz der schnellen Hilfe von Ersthelfern und Rettungskräften konnte dem Unfallopfer leider nicht mehr geholfen werden, der 70 Jährige verstarb im Klinikum.

 

 

 

Während des Einsatzes und der Verkehrsunfallaufnahme war die Kreisstraße voll gesperrt. Nach Presseinformationen entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg kam auch ein Sachverständiger an der Unfallstelle zum Einsatz.

 

Gegen 12 Uhr war die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Forchheim wieder hergestellt.

Weinstadl Feuerwehr Forchheim – Spendenübergabe – Wünschewagen

Neuer Spendenrekord am Weinstadl der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim – 5.300 Euro gehen an den Wünschewagen des ASB Forchheim.

 

Kaum zu glauben – und mehr als erfreulich: Zum ersten Mal wurde die magische Spendensumme von 5.000 Euro überschritten und so freuen wir uns, dem Wünschewagen des ASB Forchheim die grandiose Spende in Höhe von 5.300 Euro überreichen zu dürfen, so Vorsitzender Josua Flierl.

 

Unser Dank gilt allen Gästen und Spendern für die großzügige Unterstützung dieses diesmal regional ausgerichteten Projekts, aber natürlich auch den vielen engagierten Helferinnen und Helfern, die in rund 1.300 Arbeitsstunden das Projekt „Weinstadl am Forchheimer Annafest“ am Laufen gehalten und unterstützt haben. Als Hauptverantwortlichen müssen wir an dieser Stelle hier Gaby und Peter Eckert danken, die sich mit großem Einsatz um dieses Projekt verdient gemacht haben.

 

Lukas Hänsch, der Projektverantwortliche des Forchheimer Wünschewagens, bedankte sich sehr herzlich für diese große Unterstützung. Dies war eine der größten Spenden, die eine einzelne Organisation gestemmt hat. Wir freuen uns darüber, dass wir dank der Feuerwehr auch weiterhin Menschen aus der Region einen letzten Wunsch erfüllen können, so Lukas Hänsch weiter.

 

Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine große Spendenaktion geben. Wir freuen uns bereits heute auf viele gesellige und schöne Stunden bei unserem Weinstadl, so Josua Flierl abschließend.

 

Auf dem Bild von links zu sehen:
Stellv. Vorsitzender FFW Fo, Peter Pinzel, Vorsitzender FFW Fo Josua Flierl, ASB Projektverantwortlicher Lukas Hänsch zusammen mit Familie Eckert und weiteren Engagierten

Brennende Acetylenflasche bei ABC-Übung

Für die wöchentlich stattfindende Mittwochsübung zeigte sich am 28.08.2019 das Sachgebiet ABC verantwortlich. Bei der Übung galt es für die Einsatzkräfte das taktische Vorgehen beim Brand einer Acetylenflasche zu bewältigen. Mit einem massiven Löschangriff konnte das Übungsziel letztlich erreicht werden.

 

 

 

 

Nach einer kurzen Einweisung im Lehrsaal der Feuerwehr ging es bereits nach kurzer Zeit in den Forchheimer Süden. Die Einsatzmeldung für die Übung lautete „Einsatz Gefahrgut, Brand, unklare Lage“.

Mit dem Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) und erfolgter Erkundung durch Gruppenführer Björn Paulitsch konnte eine brennende Acetylenflasche festgestellt werden. Als eine der ersten Maßnahmen wurde ein umfassender Löschangriff zum Kühlen der Acetylenflasche eingeleitet sowie im weiteren Verlauf eine Erweiterung des Gefahren- und Absperrbereiches veranlasst.

 

 

 

Nach dem Eintreffen weiterer Kräfte und Einsatzleiter Christian Kost wurde unter anderem ein weiterer Einsatzabschnitt gebildet. Hierzu wurde ein weiterer Löschangriff vom Main-Donau-Kanal mit dem Tanklöschfahrzeug eingeleitet.

 

 

 

Ziele der Übung waren neben dem Erkennen der Gefahren auch notwendige Absperrmaßnahmen und Evakuierung sowie die Nachforderung weiterer Kräfte und eines speziellen Bergebehälters.

Die Übungsleiter zeigten sich im Anschluss an die Übung sehr zufrieden. Insbesondere der schnelle Aufbau sowie die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften wurden hervorgehoben. Wie bei jeder Übung wurden aber auch Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt und gemeinsam diskutiert.

 

Beteiligt bei der Übung waren insgesamt ca. 20 Feuerwehrdienstleistende mit drei Fahrzeugen sowie zwei Ausbilder aus dem Sachgebiet ABC:

Stadtwald in Flammen

Für kurzzeitige Aufregung bei den Bewohnern des Stadtteils Burk sorgten am Vormittag des 24. August zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren, des THW sowie des Rettungsdienstes, die sich mit Sondersignal einen Weg durch die Röthenstraße zum Forchheimer Stadtwald bahnten.

 

Der Grund für die Vielzahl an Rettern war eine groß angelegte Waldbrandübung, die vom Landkreis bzw. der Kreisbrandinspektion organisiert und vorbereitet worden war.

 

 

Neben einem Vollbrand einer großen Waldfläche galt es auch Entstehungsbrände und Nachlöscharbeiten abzuarbeiten. Grund dieser Einsatzübung war die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der durch den Landkreis Forchheim beschafften Einsatzmittel und der geschulten Führungsstruktur bei einem solchen Großereignis.

 

 

Der Brand- und Katastrophenschutz basiere im Wesentlichen auf den Säulen der technischen Hilfe und des Rettungsdienstes, welche organisatorisch für ihre Bereiche verantwortlich zeichnen. Der Landkreis sei als untere Katastrophenschutzbehörde für den Katastrophenfall oder ein koordinierungsbedürftiges Ereignis verantwortlich und muss hierzu die nötigen Mittel und Organisationsstrukturen zur Verfügung stellen.

 

„In den letzten vier Jahren wurde durch den Landkreis Forchheim einiges in diesem Bereich investiert und Maßnahmen umgesetzt, die von uns für sinnvoll erachtet wurden“, betont KBR Flake in der entsprechenden Pressemitteilung. „Jetzt stehen wir in der Pflicht, die Funktionalität unter Beweis zu stellen und damit auch dem Bürger und den Kommunen die Sinnhaftigkeit der Finanzmittel darzulegen.“

 

 

Im Fokus stand bei der genannten Übung die neue Hochleistungspumpe, die für die Wasserförderung bei großen Brandereignissen und Hochwasser einzusetzen ist, und das Zusammenspiel der Feuerwehren und des THW bei einem derartigen Ereignis. Die Leistungsfähigkeit dieser Pumpe und die technische Koordination von Feuerwehr und THW konnten bei dieser Großübung unter Beweis gestellt werden. „Das Ergebnis dieser vierstündigen Alarmübung überzeugte vollumfänglich“, freute sich KBR Flake.

 

Die Pumpe habe die Erwartungen von Feuerwehr und THW „mehr als erfüllt“; die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem THW Forchheim bei der örtlichen Gefahrenabwehr sei „reibungslos, absolut ergänzend und kameradschaftlich“ verlaufen. „Die geübten Führungsstrukturen wurden ebenso erfolgreich umgesetzt“, betonte der Kreisbrandrat.

 

 

Neben den Feuerwehren aus Burk, Buckenhofen, Forchheim, Reuth, Kersbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Hausen, Heroldsbach/Thurn, dem THW Forchheim und der Rettungshundestaffel Forchheim war auch das Rote Kreuz an dieser Großübung der Kreisbrandinspektion beteiligt.
Anmerkung:

 

Teile dieses Berichts wurden aus der Presseveröffentlichung des Fränkischen Tages vom 26.08.2019 bzw. der Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion entnommen.
Wir danken dem THW Forchheim sowie Dominik Nögel für die Überlassung des Bildmaterials.

Vier Verletzte nach Unfall auf der A73

Ein schwerer Unfall auf der A73 forderte am späten Sonntagabend des 11.08.2019 den Einsatz der Feuerwehr Forchheim. Insgesamt gab es vier verletzte Personen, 3 völlig demolierte Fahrzeuge sowie ca. 50.000 Euro Sachschaden bei der Unfall-Serie in der Nacht. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden gesperrt.

 

 

Im Bereich der Anschlussstelle Forchheim-Nord kam es gegen 23 Uhr in Fahrtrichtung Suhl zu einem heftigen Auffahrunfall mit insgesamt 3 beteiligten Fahrzeugen, bei dem trotz hoher Aufprallgeschwindigkeiten und entsprechender Deformierung der Fahrzeuge glücklicherweise keine Personen eingeklemmt wurden. Der Presse folgend geriet beim Auffahren auf die A73 in Fahrtrichtung Suhl ein 19-jähriger Fahrer ins Schleudern und landete in der Mittelschutzplanke. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer erkannte dies zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Wagens sowie im weiteren Verlauf auf das Fahrzeug eines Ersthelfers auf dem Standstreifen.

 

 

Die Erstmaßnahmen der Feuerwehr nach Eintreffen an der Einsatzstelle konzentrierten sich zunächst auf die Unterstützung des Rettungsdienstes, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Vollsperrung der Autobahn. Zur Versorgung der teils Schwerletzten wurde neben zwei Notärzten und drei Rettungswagen auch entsprechend qualifiziertes Personal der Feuerwehr eingesetzt.

 

 

Nach dem Abtransport der Verletzten und der Aufnahme des Unfalls durch die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg unterstützte die Feuerwehr Forchheim bei der Bergung der Fahrzeuge. Die Sperrung der A 73 und die Ausleitung des Verkehrs wurde im weiteren Verlauf von der Autobahnmeisterei Hirschaid übernommen. Der Einsatz für die 25 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr mit insgesamt 6 Fahrzeugen war gegen 1.30 Uhr beendet.

 

Fußballspiel der Feuerwer Forchheim gegen das THW Forchheim

Phänomenales Siegestor nach hart umkämpftem Fußballspiel

Nach über 10 Jahren kam es gestern zur Neuauflage des Fußballklassikers FF Forchheim gegen THW OV Forchheim. Als der Anpfiff um 17:15 Uhr ertönte, hieß es 6 gegen 6.

Nach wenigen Minuten hartem Kampf führte die Feuerwehr 4:0. Das ließ sich das THW nicht gefallen und holte innerhalb kürzester Zeit auf. Spielstand zur Halbzeitpause 4:4.

Nach der Pause gaben auch die angereisten Fans beider Mannschaften nochmal alles. Durch die Fans angefeuert gelang es der Feuerwehr zunächst einen Vorsprung von einem Tor zu erarbeiten.

Andreas Leikam vom THW machte es uns aber schwer und holte zum 5:5 aus. Beide Mannschaften schenkten sich nichts -im Ernstfall echte Kameraden, am Platz Rivalen auf der Jagd nach Toren.

In den letzten Minuten gelang dann aber unserem Jugendfeuerwehrler Leander Eitner das, worauf wir alle gewartet haben: 6:5, Führungstor für die Feuerwehr Forchheim. Die Führung verteidigten wir bis zu letzt und erlangten Gewissheit durch den Abpfiff. Sieg für die Feuerwehr Forchheim.

Abpfiff hieß für beide Mannschaften auch Kameradschaftsabend auf den Kellern, welchen sich beide Mannschaften redlich verdient hatten.

Kellerfest 2019

Herrlichstes Kellerwetter nach nachmittäglichen Regenschauern, eine gut aufgelegte Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig sowie gut gelaunte Gäste und zünftige Brotzeiten mit frischem Festbier sorgten dafür, dass das gemeinsame traditionelle Kellerfest der Feuerwehr Forchheim und dem THW Ortsverband Forchheim, das am vergangenen Freitagabend auf dem Greif-Keller stattfand, wieder einmal ein großer erfolgt wurde.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Josua Flierl konnte auf dem sehr gut besuchten Keller unter anderem zahlreiche Stadträte, Bürgermeister Franz Streit, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Delegationen der Ortsteilfeuerwehren sowie die “Chefs” der beiden Hilfsorganisationen Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier und den Ortsbeauftragten des THW Christian Wilfling begrüßen.

Kellerwirtin Traudl Kraus und ihr Team sorgten bestens organisiert dafür, dass die hungrigen und durstigen Gäste immer nur kurz auf Speisen und Getränke warten mussten.

Das Fazit der Verantwortlichen fällt somit heuer äußerst positiv aus und die Gäste freuten sich am Ende bestimmt auf das Kellerfest 2020, wieder genau eine Woche vor Annafestbeginn.

Eine Übung und zwei Einsätze am Mittwoch

Passend dem Wetter erfolgte bei der wöchentlichen Ausbildung eine Übung am Main-Donau-Kanal: Wasserabgabe über den Werfer der Drehleiter und des Tanklöschfahrzeugs.

 

 

Tagsüber mussten die freiwilligen Einsatzkräfte jedoch noch zwei Einsätze abarbeiten:

Bei einem Brandmeldealarm in einem Altenheim um kurz vor 8.00 Uhr handelte es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm.

 

Die Hilfe der Feuerwehr benötige dann kurz vor der Übung gegen 18.00 Uhr ein Jungvogel im Föhrenweg. Der Vogel hatte sich kopfüber an einer Dachrinne verfangen und musste über die Drehleiter gerettet werden. Das Tierheim Forchheim nahm das Tier in seine Obhut. Beim zweiten Alarm waren die Kollegen der Feuerwehr Buckenhofen ebenfalls im Einsatz.

 

Eine Schlange und ein Kleinbrand

Zweimal mussten die Forchheimer Brandschützer am Samstag, dem 01.06.2019 zu einem Einsatz ausrücken. Eine Schlange und ein Kleinbrand beschäftige die Einsatzkräfte.

 

 

Um ca. 17:20 wurden wir zu einer Tierrettung gerufen. Im Garten eines Ehepaares wurde eine Schlange gesichtet, nach kurzer Suche konnten wir sie schließlich aus ihrem Versteck locken und mittels Manneskraft und Kescher fangen. Da es sich um eine Schlangenart handelte die in unseren Wiesen und Wäldern lebt, wurde sie im angrenzenden Wald wieder in die Natur entlassen. Im Einsatz befand sich hier ein Kleinfahrzeug.

 

Um 21:15 erfolgte dann der zweite Alarm.Es war ein Kleinbrand an der Böschung der Trubbach nahe der Willy-Brandt-Allee gemeldet. Nach einer längern Erkundungsphase des Gruppenführers konnte entlang der Trubbach keine Einsatzstelle lokalisiert werden. Nach weiterer Erkundung entlang der Willy-Brandt-Allee konnte schließlich brennendes Grüngut und Holz unter einer Brücke gefunden werden. Mittels Kübelspritze wurde das Feuer durch die Mannschaft des Löschfahrzeuges rasch gelöscht.

Kellerbrand sorgt für Großeinsatz

Lodernde Flammen sowie eine starke Rauchentwicklung in der Bamberger Straße forderten am frühen Mittwochmorgen den Einsatz zahlreicher Rettungskräfte. Um 4:14 Uhr alarmierte die Leitstelle zunächst die Feuerwehr Forchheim zu einem gemeldeten Kellerbrand in die Altstadt.

 

 

 

Aufgrund der hohen Anzahl gemeldeter Personen in dem Brandobjekt erfolgte noch auf der Anfahrt die Nachalarmierung weiterer Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus einem Lichtschacht des Kellergeschosses eines Wohn- und Geschäftshauses.

 

 

 

Als Erstmaßnahme sorgte die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei für eine zügige Räumung der Wohnungen in den höher gelegen Etagen. Parallel zur Evakuierung erfolgte die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter Atemschutz im Keller. Durch das Setzen eines Rauchvorhangs konnte der Treppenraum rauchfrei gehalten werden und der Fluchtweg für die Bewohner gesichert werden. Die nachrückenden Kräfte unterstützen den Einsatz durch die Bereitstellung weiterer Atemschutzgeräteträger sowie durch den Aufbau der Löschwasserversorgung.

Der eigentliche Brand, der sich glücklicherweise nur auf einen Kellerraum beschränkte, konnte rasch mit einem Hohlstrahlrohr unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

 

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde das Haus belüftet und alle Wohnungen auf eine eventuelle Verrauchung kontrolliert. Gegen 5.30 Uhr konnten die Bewohner, die zwischenzeitlich durch den Rettungsdienst betreut wurden, in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Neben rund 35 ehrenamtlichen Kräften der Forchheimer Feuerwehr waren auch alle Ortsteile der Stadt Forchheim alarmiert. Die Bamberger Straße musste bis kurz vor 6.00 Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt werden. Ermittlungen zur Brandursache führt die Polizeiinspektion Forchheim, die ebenfalls mit starken Kräften vor Ort war.

 

PKW überschlägt sich auf der A 73

Mit mittelschweren Verletzungen kam eine 65-jährige PKW Fahrerin bei einem Unfall davon, der sich am Freitag, dem 10. Mai, auf der A 73 ereignete.

 

 

Die aus dem Landkreis Forchheim stammende Fahrerin befuhr die A 73 in Fahrtrichtung Bamberg, als ihr VW ohne Fremdbeteiligung zwischen den Anschlussstellen Forchheim/Nord und Buttenheim nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich dort überschlug.
Nach dem Überschlag kam das Fahrzeug mit Totalschaden in der Böschung auf dem Dach zum Liegen.
Wie aus der Presse entnommen werden konnte, waren am Unfall keine weiteren Verkehrsteilnehmer beteiligt. Auch Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel.
Mit mittelschweren Verletzungen wurde die 65-jährige durch den Rettungsdienst in ein Klinikum verbracht.

 

 

Die Forchheimer Feuerwehr wurde gegen 9:15 Uhr an die Einsatzstelle gerufen.
Rund 20 Einsatzkräfte rückten daraufhin mit dem Rüstzug aus, sicherten die Unfallstelle ab und sperrten zur Unfallaufnahme die rechte Fahrspur. Es kam in Fahrtrichtung Bamberg zu Verkehrsbehinderungen.

 

Wir danken NEWS5/Merzbach für die Überlassung des Bildmaterials.

Glühwein und viele Gäste am Florianstag 2019

Nach einem überragenden „Jubeljahr“ und viel Sonnenschein in 2018 wurde für unseren Florianstag 2019 einen Temperatursturz voraus gesagt. Die Vorboten standen somit nicht gut, es wurde bereits mit weit weniger Besuchern als am Tag zuvor – beim “Tag der Jugend” – gerechnet, bei dem neben der Feuerwehr Forchheim auch die anderen Rettungsorganisationen aus der Blaulicht Familie am Rathausplatz vertreten waren. Dieser Tag fiel sprichwörtlich „ins Wasser“. Nicht jedoch unser „Florian“.

 

 

 

Es kam anders und trotz der zu Beginn des Tages kalten Temperaturen konnte die Freiwillige Feuerwehr Forchheim um den Vorsitzenden Josua Flierl und Kommandanten Jürgen Mittermeier zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste und Ehrengäste begrüßen. Auch Petrus meinte es gut und zeigte sich von seiner Sonnenseite. Es wurde wieder ein toller Tag für „Jung“ und „Alt“.

 

Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Bürgermeister und Ehrenvorsitzender Franz Streit, Vertreter des Landrats Otto Siebenhaar, MdB Andreas Schwarz, MdL Michael Hofmann, Bezirksrat Dr. Ulrich Schürr, zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte, Ehrenkommandant Manfred Bugla, Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager, Kreisbrandmeister Jan Gruszka, Kreisbrandmeister a.D. Willi Kupfer sind nur einige der vielen Gäste, die wir als Feuerwehr neben den vielen Bürgerinnen und Bürgern begrüßen konnten.

 

 

Die Organisatoren hatten auch dieses Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Bereits gegen 7:00 Uhr am Morgen wurde mit dem Aufbau begonnen. Ein großes Kinderprogramm mit der weltweit größten Feuerwehrhüpfburg waren genauso Höhepunkte wie die Vorführungen der Jugend und aktiven Mannschaft. Auch für Essen und Trinken wurde wieder bestens gesorgt, hier hatte man aufgrund der Temperaturen auch einen für Mai untypischen Glühwein anzubieten. Dieser fand reißenden Absatz.

 

Zu Beginn des Tages erfolgte der gemeinsame Festzug zum Dankgottesdienst in die St.-Martinskirche mit anschließender Kranzniederlegung. Nach Rückkehr der Gäste begann der traditionelle Frühshoppen.

 

Auf die Ankunft der Gäste hatte sich bereits ein großes Team aus fleißigen Helferinnen und Helfern für den Tag professionell vorbereitet. Das Team um Gaby Eckert mit Kaffee & Kuchen, das Team von Tobias Kornfeld mit Essen wie zum Beispiel Grillhaxe, Pommes, Currywust, Brathähnchen und Bratwurst sowie Hannes Bergmann und sein Team für die
Getränke. In diesem Jahr wurde auf Plastik verzichtet, es kamen lediglich Glasflaschen und Holzbesteck zum Einsatz.

 

 

 

Für die musikalische Unterhaltung am Vormittag sorgte – gewohnt souverän – die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Kapellmeister Heinz Bedürftig. Am Nachmittag sorgte der Spielmannszug Jahn Forchheim für abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung – hierfür vielen Dank.

 

 

Ab 13:00 Uhr startete das große Kinderprogramm. Aufgrund der kalten Temperaturen zunächst in der Fahrzeughalle. Neben der Popcorn-Maschine war Lufballonkünstler Martin Hüller alias „Hüdini“ sehr begehrt. Lange Schlangen von interessierten Kindern bildeten sich hier über den ganzen Tag. Im Außenbereich wurde die im Jahr 2018 bewährte Feuerwehrhüftburg aufgestellt. Auch diesmal wurde diese von den Kindern regelrecht überrannt. Auch das Fahren mit den Bobbycars wirkte wie ein Magnet auf die zahlreichen Kinder.

 

 

 

 

Ab 13 Uhr begannen die Vorführungen der aktiven Mannschaft bzw. Jugend mit der Wassershow. Die Jugend um Christian Höhn stellte zunächst zahlreiche wasserabgebende Apparaturen vor, neben den verschiedenen Strahlrohen unter anderem auch einen Ringmonitor.

 

 

 

 

Um 14 Uhr wurde eine Fettexplosion nachgestellt. Hierfür wurde eine Holzbox mit provisorischer Küche errichtet. Zusätzlich wurde eine Übungspuppe der Feuerwehr in unmittelbarer Nähe platziert um für die Zuschauer die Gefahren beim Löschen von Wasser bei einem Fettbrand zu demonstrieren. Auch für diesen Fall konnten wir als Feuerwehr Hinweise für die Zuschauer beim Umgang mit Fettbränden geben.

 

 

Zur letzten Vorführung um 15:00 Uhr wurde es nochmal spektakulär. Ein Containerbrand wurde nachgestellt. Ein Anruf bei der Leitstelle in Bamberg wurde getätigt, Funkmeldeempfänger gingen los und einzelne Feuerwehrleute liefen los. Aber das war alles Teil der Übung, so sollte den Bürgerinnen und Bürgern der Ablauf eines Einsatzes aufzeigt werden. Vom Erkennen des Brandes über die Alarmierung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und dem Ablöschen. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass es sich bei der Feuerwehr Forchheim um eine Freiwillige Feuerwehr handelt und alle Kameraden im Alarmfall ihr berufliches oder privates Umfeld verlassen müssen um am Einsatz teilnehmen zu können. Sowohl für diese Übung als auch für die Fettexplosion war Christian Kost verantwortlich.

 

 

 

 

Vorsitzender Josua Flierl zeigte sich am Ende der Veranstaltung sehr zufrieden. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die den Florianstag wieder zum Erfolg gemacht haben.

 

Zusätzlich möchten wir uns bei „Forchheim Plogging“ bedanken. Unter dem Motto „Lauf dich fit und mach unsere Stadt dabei ein bisschen sauberer”  fand zeitgleich der zweite Plogging-Lauf in Forchheim statt. Start und Ziel waren hierfür jeweils das Gerätehaus der Feuerwehr Forchheim.

 

Unter dem folgenden Link findet man ein kurzes Video mit den Highlights zum Florianstag 2019:
https://youtu.be/figE_SURr1g

 

Feuerwehr: Dabei sein gibt alles!

Einladung Florianstag am 05.05.2019 bei der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim

Am 05.05.2019 ist es endlich wieder soweit! Der Florianstag 2019 der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim findet in der Egloffsteinstraße 3 statt.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger aus Forchheim und Umgebung, egal ob groß oder klein, alt oder jung sind recht herzlich eingeladen.

Neben dem Dankgottesdienst und dem traditionellen Frühshoppen am Vormittag bietet der Nachmittag wieder ein großes Kinderprogramm und ab 13 Uhr zu jeder vollen Stunde Vorführungen der aktiven Mannschaft und Jugend. Musikalisch unterhalten wird der Tag von der Forchheimer Feuerwehrkapelle und dem Spielmannszug Jahn Forchheim.

 

Ein ausführlicher Bericht mit weiteren Bildmaterial folgt im Anschluss an den Florianstag.

Wir freuen uns auf diesen Tag. Herzlich Willkommen!

“Alarm im Kellerwald” – Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim im Feuerwehr Magazin

“Alarm im Kellerwald” – So der Titel zum Bericht über die Freiwillige Feuerwehr Forchheim inklusive unserer Stadtteilwehren Buckenhofen, Burk, Kersbach und Reuth in der monatlichen Ausgabe Mai 2019.

 

Das Feuerwehr Magazin ist eine Fachzeitschrift zu den Themen Feuerwehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr im gesamten deutschsprachigen Raum. Ein Blick in die am 30.04.2019 erschienene Ausgabe lohnt sich. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

 

Wir werden in Kürze über diesen Beitrag ausführlich berichten.