Vier Verletzte nach Unfall auf der A73

Ein schwerer Unfall auf der A73 forderte am späten Sonntagabend des 11.08.2019 den Einsatz der Feuerwehr Forchheim. Insgesamt gab es vier verletzte Personen, 3 völlig demolierte Fahrzeuge sowie ca. 50.000 Euro Sachschaden bei der Unfall-Serie in der Nacht. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden gesperrt.

 

 

Im Bereich der Anschlussstelle Forchheim-Nord kam es gegen 23 Uhr in Fahrtrichtung Suhl zu einem heftigen Auffahrunfall mit insgesamt 3 beteiligten Fahrzeugen, bei dem trotz hoher Aufprallgeschwindigkeiten und entsprechender Deformierung der Fahrzeuge glücklicherweise keine Personen eingeklemmt wurden. Der Presse folgend geriet beim Auffahren auf die A73 in Fahrtrichtung Suhl ein 19-jähriger Fahrer ins Schleudern und landete in der Mittelschutzplanke. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer erkannte dies zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Wagens sowie im weiteren Verlauf auf das Fahrzeug eines Ersthelfers auf dem Standstreifen.

 

 

Die Erstmaßnahmen der Feuerwehr nach Eintreffen an der Einsatzstelle konzentrierten sich zunächst auf die Unterstützung des Rettungsdienstes, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Vollsperrung der Autobahn. Zur Versorgung der teils Schwerletzten wurde neben zwei Notärzten und drei Rettungswagen auch entsprechend qualifiziertes Personal der Feuerwehr eingesetzt.

 

 

Nach dem Abtransport der Verletzten und der Aufnahme des Unfalls durch die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg unterstützte die Feuerwehr Forchheim bei der Bergung der Fahrzeuge. Die Sperrung der A 73 und die Ausleitung des Verkehrs wurde im weiteren Verlauf von der Autobahnmeisterei Hirschaid übernommen. Der Einsatz für die 25 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr mit insgesamt 6 Fahrzeugen war gegen 1.30 Uhr beendet.

 

Fußballspiel der Feuerwer Forchheim gegen das THW Forchheim

Phänomenales Siegestor nach hart umkämpftem Fußballspiel

Nach über 10 Jahren kam es gestern zur Neuauflage des Fußballklassikers FF Forchheim gegen THW OV Forchheim. Als der Anpfiff um 17:15 Uhr ertönte, hieß es 6 gegen 6.

Nach wenigen Minuten hartem Kampf führte die Feuerwehr 4:0. Das ließ sich das THW nicht gefallen und holte innerhalb kürzester Zeit auf. Spielstand zur Halbzeitpause 4:4.

Nach der Pause gaben auch die angereisten Fans beider Mannschaften nochmal alles. Durch die Fans angefeuert gelang es der Feuerwehr zunächst einen Vorsprung von einem Tor zu erarbeiten.

Andreas Leikam vom THW machte es uns aber schwer und holte zum 5:5 aus. Beide Mannschaften schenkten sich nichts -im Ernstfall echte Kameraden, am Platz Rivalen auf der Jagd nach Toren.

In den letzten Minuten gelang dann aber unserem Jugendfeuerwehrler Leander Eitner das, worauf wir alle gewartet haben: 6:5, Führungstor für die Feuerwehr Forchheim. Die Führung verteidigten wir bis zu letzt und erlangten Gewissheit durch den Abpfiff. Sieg für die Feuerwehr Forchheim.

Abpfiff hieß für beide Mannschaften auch Kameradschaftsabend auf den Kellern, welchen sich beide Mannschaften redlich verdient hatten.

Eine Übung und zwei Einsätze am Mittwoch

Passend dem Wetter erfolgte bei der wöchentlichen Ausbildung eine Übung am Main-Donau-Kanal: Wasserabgabe über den Werfer der Drehleiter und des Tanklöschfahrzeugs.

 

 

Tagsüber mussten die freiwilligen Einsatzkräfte jedoch noch zwei Einsätze abarbeiten:

Bei einem Brandmeldealarm in einem Altenheim um kurz vor 8.00 Uhr handelte es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm.

 

Die Hilfe der Feuerwehr benötige dann kurz vor der Übung gegen 18.00 Uhr ein Jungvogel im Föhrenweg. Der Vogel hatte sich kopfüber an einer Dachrinne verfangen und musste über die Drehleiter gerettet werden. Das Tierheim Forchheim nahm das Tier in seine Obhut. Beim zweiten Alarm waren die Kollegen der Feuerwehr Buckenhofen ebenfalls im Einsatz.

 

Eine Schlange und ein Kleinbrand

Zweimal mussten die Forchheimer Brandschützer am Samstag, dem 01.06.2019 zu einem Einsatz ausrücken. Eine Schlange und ein Kleinbrand beschäftige die Einsatzkräfte.

 

 

Um ca. 17:20 wurden wir zu einer Tierrettung gerufen. Im Garten eines Ehepaares wurde eine Schlange gesichtet, nach kurzer Suche konnten wir sie schließlich aus ihrem Versteck locken und mittels Manneskraft und Kescher fangen. Da es sich um eine Schlangenart handelte die in unseren Wiesen und Wäldern lebt, wurde sie im angrenzenden Wald wieder in die Natur entlassen. Im Einsatz befand sich hier ein Kleinfahrzeug.

 

Um 21:15 erfolgte dann der zweite Alarm.Es war ein Kleinbrand an der Böschung der Trubbach nahe der Willy-Brandt-Allee gemeldet. Nach einer längern Erkundungsphase des Gruppenführers konnte entlang der Trubbach keine Einsatzstelle lokalisiert werden. Nach weiterer Erkundung entlang der Willy-Brandt-Allee konnte schließlich brennendes Grüngut und Holz unter einer Brücke gefunden werden. Mittels Kübelspritze wurde das Feuer durch die Mannschaft des Löschfahrzeuges rasch gelöscht.

Kellerbrand sorgt für Großeinsatz

Lodernde Flammen sowie eine starke Rauchentwicklung in der Bamberger Straße forderten am frühen Mittwochmorgen den Einsatz zahlreicher Rettungskräfte. Um 4:14 Uhr alarmierte die Leitstelle zunächst die Feuerwehr Forchheim zu einem gemeldeten Kellerbrand in die Altstadt.

 

 

 

Aufgrund der hohen Anzahl gemeldeter Personen in dem Brandobjekt erfolgte noch auf der Anfahrt die Nachalarmierung weiterer Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus einem Lichtschacht des Kellergeschosses eines Wohn- und Geschäftshauses.

 

 

 

Als Erstmaßnahme sorgte die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei für eine zügige Räumung der Wohnungen in den höher gelegen Etagen. Parallel zur Evakuierung erfolgte die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter Atemschutz im Keller. Durch das Setzen eines Rauchvorhangs konnte der Treppenraum rauchfrei gehalten werden und der Fluchtweg für die Bewohner gesichert werden. Die nachrückenden Kräfte unterstützen den Einsatz durch die Bereitstellung weiterer Atemschutzgeräteträger sowie durch den Aufbau der Löschwasserversorgung.

Der eigentliche Brand, der sich glücklicherweise nur auf einen Kellerraum beschränkte, konnte rasch mit einem Hohlstrahlrohr unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

 

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde das Haus belüftet und alle Wohnungen auf eine eventuelle Verrauchung kontrolliert. Gegen 5.30 Uhr konnten die Bewohner, die zwischenzeitlich durch den Rettungsdienst betreut wurden, in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Neben rund 35 ehrenamtlichen Kräften der Forchheimer Feuerwehr waren auch alle Ortsteile der Stadt Forchheim alarmiert. Die Bamberger Straße musste bis kurz vor 6.00 Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt werden. Ermittlungen zur Brandursache führt die Polizeiinspektion Forchheim, die ebenfalls mit starken Kräften vor Ort war.

 

PKW überschlägt sich auf der A 73

Mit mittelschweren Verletzungen kam eine 65-jährige PKW Fahrerin bei einem Unfall davon, der sich am Freitag, dem 10. Mai, auf der A 73 ereignete.

 

 

Die aus dem Landkreis Forchheim stammende Fahrerin befuhr die A 73 in Fahrtrichtung Bamberg, als ihr VW ohne Fremdbeteiligung zwischen den Anschlussstellen Forchheim/Nord und Buttenheim nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich dort überschlug.
Nach dem Überschlag kam das Fahrzeug mit Totalschaden in der Böschung auf dem Dach zum Liegen.
Wie aus der Presse entnommen werden konnte, waren am Unfall keine weiteren Verkehrsteilnehmer beteiligt. Auch Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel.
Mit mittelschweren Verletzungen wurde die 65-jährige durch den Rettungsdienst in ein Klinikum verbracht.

 

 

Die Forchheimer Feuerwehr wurde gegen 9:15 Uhr an die Einsatzstelle gerufen.
Rund 20 Einsatzkräfte rückten daraufhin mit dem Rüstzug aus, sicherten die Unfallstelle ab und sperrten zur Unfallaufnahme die rechte Fahrspur. Es kam in Fahrtrichtung Bamberg zu Verkehrsbehinderungen.

 

Wir danken NEWS5/Merzbach für die Überlassung des Bildmaterials.

Glühwein und viele Gäste am Florianstag 2019

Nach einem überragenden „Jubeljahr“ und viel Sonnenschein in 2018 wurde für unseren Florianstag 2019 einen Temperatursturz voraus gesagt. Die Vorboten standen somit nicht gut, es wurde bereits mit weit weniger Besuchern als am Tag zuvor – beim “Tag der Jugend” – gerechnet, bei dem neben der Feuerwehr Forchheim auch die anderen Rettungsorganisationen aus der Blaulicht Familie am Rathausplatz vertreten waren. Dieser Tag fiel sprichwörtlich „ins Wasser“. Nicht jedoch unser „Florian“.

 

 

 

Es kam anders und trotz der zu Beginn des Tages kalten Temperaturen konnte die Freiwillige Feuerwehr Forchheim um den Vorsitzenden Josua Flierl und Kommandanten Jürgen Mittermeier zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste und Ehrengäste begrüßen. Auch Petrus meinte es gut und zeigte sich von seiner Sonnenseite. Es wurde wieder ein toller Tag für „Jung“ und „Alt“.

 

Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Bürgermeister und Ehrenvorsitzender Franz Streit, Vertreter des Landrats Otto Siebenhaar, MdB Andreas Schwarz, MdL Michael Hofmann, Bezirksrat Dr. Ulrich Schürr, zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte, Ehrenkommandant Manfred Bugla, Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager, Kreisbrandmeister Jan Gruszka, Kreisbrandmeister a.D. Willi Kupfer sind nur einige der vielen Gäste, die wir als Feuerwehr neben den vielen Bürgerinnen und Bürgern begrüßen konnten.

 

 

Die Organisatoren hatten auch dieses Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Bereits gegen 7:00 Uhr am Morgen wurde mit dem Aufbau begonnen. Ein großes Kinderprogramm mit der weltweit größten Feuerwehrhüpfburg waren genauso Höhepunkte wie die Vorführungen der Jugend und aktiven Mannschaft. Auch für Essen und Trinken wurde wieder bestens gesorgt, hier hatte man aufgrund der Temperaturen auch einen für Mai untypischen Glühwein anzubieten. Dieser fand reißenden Absatz.

 

Zu Beginn des Tages erfolgte der gemeinsame Festzug zum Dankgottesdienst in die St.-Martinskirche mit anschließender Kranzniederlegung. Nach Rückkehr der Gäste begann der traditionelle Frühshoppen.

 

Auf die Ankunft der Gäste hatte sich bereits ein großes Team aus fleißigen Helferinnen und Helfern für den Tag professionell vorbereitet. Das Team um Gaby Eckert mit Kaffee & Kuchen, das Team von Tobias Kornfeld mit Essen wie zum Beispiel Grillhaxe, Pommes, Currywust, Brathähnchen und Bratwurst sowie Hannes Bergmann und sein Team für die
Getränke. In diesem Jahr wurde auf Plastik verzichtet, es kamen lediglich Glasflaschen und Holzbesteck zum Einsatz.

 

 

 

Für die musikalische Unterhaltung am Vormittag sorgte – gewohnt souverän – die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Kapellmeister Heinz Bedürftig. Am Nachmittag sorgte der Spielmannszug Jahn Forchheim für abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung – hierfür vielen Dank.

 

 

Ab 13:00 Uhr startete das große Kinderprogramm. Aufgrund der kalten Temperaturen zunächst in der Fahrzeughalle. Neben der Popcorn-Maschine war Lufballonkünstler Martin Hüller alias „Hüdini“ sehr begehrt. Lange Schlangen von interessierten Kindern bildeten sich hier über den ganzen Tag. Im Außenbereich wurde die im Jahr 2018 bewährte Feuerwehrhüftburg aufgestellt. Auch diesmal wurde diese von den Kindern regelrecht überrannt. Auch das Fahren mit den Bobbycars wirkte wie ein Magnet auf die zahlreichen Kinder.

 

 

 

 

Ab 13 Uhr begannen die Vorführungen der aktiven Mannschaft bzw. Jugend mit der Wassershow. Die Jugend um Christian Höhn stellte zunächst zahlreiche wasserabgebende Apparaturen vor, neben den verschiedenen Strahlrohen unter anderem auch einen Ringmonitor.

 

 

 

 

Um 14 Uhr wurde eine Fettexplosion nachgestellt. Hierfür wurde eine Holzbox mit provisorischer Küche errichtet. Zusätzlich wurde eine Übungspuppe der Feuerwehr in unmittelbarer Nähe platziert um für die Zuschauer die Gefahren beim Löschen von Wasser bei einem Fettbrand zu demonstrieren. Auch für diesen Fall konnten wir als Feuerwehr Hinweise für die Zuschauer beim Umgang mit Fettbränden geben.

 

 

Zur letzten Vorführung um 15:00 Uhr wurde es nochmal spektakulär. Ein Containerbrand wurde nachgestellt. Ein Anruf bei der Leitstelle in Bamberg wurde getätigt, Funkmeldeempfänger gingen los und einzelne Feuerwehrleute liefen los. Aber das war alles Teil der Übung, so sollte den Bürgerinnen und Bürgern der Ablauf eines Einsatzes aufzeigt werden. Vom Erkennen des Brandes über die Alarmierung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und dem Ablöschen. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass es sich bei der Feuerwehr Forchheim um eine Freiwillige Feuerwehr handelt und alle Kameraden im Alarmfall ihr berufliches oder privates Umfeld verlassen müssen um am Einsatz teilnehmen zu können. Sowohl für diese Übung als auch für die Fettexplosion war Christian Kost verantwortlich.

 

 

 

 

Vorsitzender Josua Flierl zeigte sich am Ende der Veranstaltung sehr zufrieden. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die den Florianstag wieder zum Erfolg gemacht haben.

 

Zusätzlich möchten wir uns bei „Forchheim Plogging“ bedanken. Unter dem Motto „Lauf dich fit und mach unsere Stadt dabei ein bisschen sauberer”  fand zeitgleich der zweite Plogging-Lauf in Forchheim statt. Start und Ziel waren hierfür jeweils das Gerätehaus der Feuerwehr Forchheim.

 

Unter dem folgenden Link findet man ein kurzes Video mit den Highlights zum Florianstag 2019:
https://youtu.be/figE_SURr1g

 

Feuerwehr: Dabei sein gibt alles!

Einladung Florianstag am 05.05.2019 bei der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim

Am 05.05.2019 ist es endlich wieder soweit! Der Florianstag 2019 der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim findet in der Egloffsteinstraße 3 statt.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger aus Forchheim und Umgebung, egal ob groß oder klein, alt oder jung sind recht herzlich eingeladen.

Neben dem Dankgottesdienst und dem traditionellen Frühshoppen am Vormittag bietet der Nachmittag wieder ein großes Kinderprogramm und ab 13 Uhr zu jeder vollen Stunde Vorführungen der aktiven Mannschaft und Jugend. Musikalisch unterhalten wird der Tag von der Forchheimer Feuerwehrkapelle und dem Spielmannszug Jahn Forchheim.

 

Ein ausführlicher Bericht mit weiteren Bildmaterial folgt im Anschluss an den Florianstag.

Wir freuen uns auf diesen Tag. Herzlich Willkommen!

“Alarm im Kellerwald” – Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim im Feuerwehr Magazin

“Alarm im Kellerwald” – So der Titel zum Bericht über die Freiwillige Feuerwehr Forchheim inklusive unserer Stadtteilwehren Buckenhofen, Burk, Kersbach und Reuth in der monatlichen Ausgabe Mai 2019.

 

Das Feuerwehr Magazin ist eine Fachzeitschrift zu den Themen Feuerwehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr im gesamten deutschsprachigen Raum. Ein Blick in die am 30.04.2019 erschienene Ausgabe lohnt sich. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

 

Wir werden in Kürze über diesen Beitrag ausführlich berichten.

 

 

Gefahrgutunfall Autobahn 73 – Rastplatz Regnitztal

Der beschädigte Tank eines Sattelzuges sorgte am 30.04.2019 für eine Alarmierung der Feuerwehr Forchheim. Beim Rangieren auf einem Autobahnparkplatz riss der vollgetankte Kraftstoffbehälter der Zugmaschine aus wodurch große Mengen Diesel ausliefen. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

 

 

 

Die Alarmierung für die Feuerwehr Forchheim erfolgte gegen 9:00 Uhr. Bereits nach kurzer Zeit fuhren die ersten Kräfte den Rastplatz Regnitztal auf der Bundesautobahn 73 an. Nach Ankunft konnte folgendes festgestellt werden: Beim Rangieren auf dem Parkplatz Regnitztal riss sich ein bulgarischer LKW den vollgetankten Kraftstoffbehälter seiner Zugmaschine auf wodurch große Mengen Diesel ausliefen. Durch die Feuerwehr wurde zunächst die verunreinigte Verkehrsfläche mit Bindemittel abgestreut sowie der Auslauf einer Kanalisation mit einem Dichtkissen verschlossen. Durch diese Maßnahmen konnte schnell eine weitere Ausbreitung und Gefahr für die Umwelt verhindert werden.

 

 

Die Reinigung der Verkehrsfläche sowie das Umpumpen des Kraftstoffes übernahmen jeweils Privatunternehmen. Nach rund zwei Stunden wurde die Einsatzstelle an die Polizei und die Autobahnmeisterei übergeben. Im Einsatz waren 4 Fahrzeuge mit 13 Kräften der Feuerwehr Forchheim. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Bammersdorf musste nicht tätig werden.

 

Trauer um Franz Stumpf

Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim trauert um den Altoberbürgermeister

und Ehrenbürger der Stadt Forchheim

 

Franz Stumpf

 

der am 9. April im Alter von 68 Jahren für immer von uns gegangen ist. Franz Stumpf war 26 Jahre Oberbürgermeister unserer Stadt.

Text der Traueranzeige der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim vom 12. April 2019:

“Nicht nur als oberster Dienstherr, sondern auch als förderndes Mitglied war Franz seiner Feuerwehr mehr als 31 Jahre treu und engagiert verbunden. Für all unsere Anliegen hatte er stets ein offenes Ohr, für die Umsetzung kluge Ideen und zu jederzeit das passende Wort. Die Freiwillige Feuerwehr Forchheim weiß, was sie ihrem Franz zu verdanken hat. Seine stets heitere, kameradschaftliche und humorvolle Art wird uns sehr fehlen.
Lieber Franz, wir werden Dir stets ein ehrenvolles Gedenken bewahren.”

 

Josua Flierl          Jürgen Mittermeier
Vorsitzender       Kommandant

 

 

Die Beisetzung von Franz Stumpf fand am Samstag, dem 13. April um 11:00 Uhr unter großer
Anteilnahme der Bevölkerung, zahlreicher Vereinsabordnungen, Bürgermeistern umliegender Orte und zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, darunter Staatsministerin Melanie Huml, Staatsminister Thorsten Glauber und Staatssekretär Thomas Silberhorn, auf dem alten Friedhof an der Birkenfelderstraße statt. Auch die Kreisbrandinspektion, alle Ortsteilwehren sowie die Freiwillige Feuerwehr Forchheim waren
mit starken Mannschaften vertreten und bildeten für die Beisetzung ein Spalier, durch das der Sarg mit Angehörigen sowie die Trauergäste zogen.

 

 

Bereits um 9:00 Uhr des 13. April fand in der Stadtpfarrkirche St. Martin ein feierliches Requiem für den verstorbenen Altoberbürgermeister und Ehrenbürger Forchheims statt. Trauerreden hielten hier der amtierende Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein, Walter Mirschberger stellvertretend für alle Vereine, in denen Franz Stumpf Mitglied war, sein Weggefährte und enger Freund Bürgermeister Franz Streit sowie ein Freund aus der Erlanger Studentenverbindung, der Franz Stumpf bis zuletzt treu als Bundesbruder verbunden war.

 

Besuch bei der Flughafenfeuerwehr Nürnberg

Geschrieben von: Lisa Grimm

 

Am Sonntag, den 24. März 2019 durfte unsere Jugendfeuerwehr gemeinsam mit ihren Ausbildern einen Ausflug zur Flughafenfeuerwehr Nürnberg machen. Am Flughafengelände angekommen wurden die Gruppe zunächst mit einem Besucherausweis ausgestattet, der während dem gesamten Aufenthalt im Hochsicherheitsbereich des Geländes gut sichtbar getragen werden musste. Nachdem alle die klassische Sicherheitsschleuse passiert hatten, ging es auch schon los mit der Führung.

 

 

Zunächst wurden die Jugendlichen von einem Angehörigen der Flughafenfeuerwehr zum Gerätehaus begleitet, nicht nur weil sie sich am Gelände nicht auskannten, sondern auch, weil sich Besucher im Hochsicherheitsbereich des Flughafengeländes nicht frei bewegen dürfen. Nach dem auf dem Weg ins Gerätehaus schon einige interessante Eindrücke erhascht werden konnten, wurde die Gruppe dann in einem Lehrsaal der Feuerwehr von Patrick Hoffmann empfangen. Nach dem sich der Zugführer kurz vorgestellt hat und alle Anwesenden der Sicherheitsbelehrung unterzogen hat, gab er zunächst einen umfassenden Überblick über den Flughafen Nürnberg selbst. Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg ist Deutschlands Nummer 10 im Passagieraufkommen mit Rund 4.466.864 Passagieren im Jahr 2018. Nach weiteren Informationen zum Flughafen und den Beschaffenheiten dort, wie beispielsweise die Länge der Start- und Landebahn, wurde den Jugendlichen einiges über die Flughafenfeuerwehr selbst nähergebracht. Die Flughafenfeuerwehr ist mit 3 großen Flugfeldlöschfahrzeugen, 72 Feuerwehrdienstleistenden und weiteren Einsatzfahrzeugen gut gewappnet für den Ernstfall. Nach einem kurzen abschließenden Einblick in den Ablauf einer 24-Stunden-Schicht der Feuerwehrmänner- und Frauen ging es dann zum spannenden Teil des Ausflugs über. Patrick Hoffmann hat bei einem ausführlichen Rundgang sowohl die Einsatzzentrale aber auch alle Fahrzeuge und Gerätschaften gezeigt und nähergebracht.

 

 

 

 

Das Highlight des Tages war jedoch sicherlich für alle, eines der 3 Flugfeldlöschfahrzeuge zu sehen. Nach einem kurzen Rundgang um das Fahrzeug, bei dem sehr schnell die Dimensionen dieses Fahrzeuges greifbar wurden, durften sich die Jugendlichen aber auch die Ausbilder in die Fahrerkabine setzen und dieses Fahrzeug auch von innen begutachten. Im Anschluss hat dann der zuständige Feuerwehrmann der laufenden Schicht eine kleine Vorführung dieses Flugfeldlöschfahrzeugs geboten. Hierbei konnten alle die vielfältigen Funktionen in Echtzeit begutachten und den Zusatzinformationen des Zugführers aufmerksam lauschen.

 

 

Danach war die Führung leider schon wieder zu Ende und die Jugendlichen wurden wieder zurück zum Ausgang begleitet.

 

Abschließend bleibt festzuhalten, dass dieser Tag für alle Teilnehmer ein voller Erfolg mit vielen neuen Eindrücken war und außerdem viel Spaß mit sich brachte.

 

Die Hauptversammlung der FFW Forchheim

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim fand am 29. März im großen Saal der Volksbank Forchheim statt. Ein Rückblick auf das wunderbare Jubiläumsjahr 2018 sowie Ehrungen für langjährige Mitglieder und Beförderungen von Aktiven standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

 

Vorsitzender Josua Flierl konnte neben zahlreichen Mitgliedern der Wehr unter anderem auch Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Landrat Hermann Ulm, MdL Sebastian Körber, Bürgermeister Franz Streit, Ehrenkreisbrandrat Reinhardt Polster, Kreisbrandrat Oliver Flake, weitere Vertreter der Kreisbrandinspektion, zahlreiche Stadträte sowie Abordnungen der gesamten “Forchheimer Blaulichtfamilie” begrüßen. Nach dem traditionellen Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder gab der Vorsitzende seinen Jahresbericht ab. Dieser stand ganz im Zeichen des letztjährigen 150jährigen Jubiläums der Forchheimer Wehr. Josua Flierl ließ in seinem Bericht die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren und wies darauf hin, dass die Resonanzen der zahlreichen Teilnehmer aus nah und fern durchweg positiv waren. Man darf bei all den Veranstaltungen nicht vergessen, so der Vorsitzende, dass die Hauptaufgabe der Wehr im abarbeiten der zahlreichen Einsätze lag, und das waren im zurückliegenden Jahr nicht wenige. In der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen haben viele Personen mitgewirkt, manche mehr, manche weniger, jeder nach seiner eigenen Fasson und seinen Möglichkeiten. Gerade das, so Flierl, macht die große Familie Feuerwehr aus. Ob Schlagworte wie “Zusammenhalt, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein” nur hohle Phrasen sind oder auch gelebt werden? Ich bin unheimlich stolz darauf, dass ich als Vorsitzender der Wehr sagen kann: “Bei uns werden diese Tugenden gelebt.” Mit den Worten “Vielen, vielen herzlichen Dank jedem einzelnen dafür” endete der Vorsitzende seinen Bericht.

 

 

Im nachfolgenden “Bericht des Kommandanten” gab Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier einen kurzen Rückblick auf die Einsätze des zurückliegenden Jahres. Insgesamt wurde die Forchheimer Feuerwehr im Jahr 2018 zu 313 Einsätzen alarmiert. Dies ist eine besondere Leistung in unserem Jubiläumsjahr mit einer Steigerung von rund 100 Einsätzen über dem Durchschnitt, so Mittermeier. Die Einsätze gliederten sich auf unter anderem in zwei Großbrände und sechs Mittelbrände, 24 Türöffnungen, 11 Verkehrsunfälle und 65 Unwetter- und Sturmschäden sowie 67 Fehlalarmierungen. In rund 6000 Mann- bzw. Fraustunden wurden durch die 6 weiblichen und 74 männlichen Einsatzkräfte Übungen abgehalten und Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit bewältigt. Zum wiederholten Male ging der Kommandant auf die mittlerweile geltende Rauchmelderpflicht ein und erläuterte, dass es scheinbar nicht jeden interessiert, ob Rauchmelder im Haus verbaut sind. Als Beispiel nannte der Kommandant eine vor kurzem erfolgte Alarmierung zu einem Dachstuhlbrand, der sich Gott sei Dank als Fehlalarm herausstellt. Im betroffenen Anwesen waren keine Rauchmelder installiert. Jürgen Mittermeier wies ausdrücklich darauf hin, dass in einem Schadensfall in einem derartigen Szenario strafrechtliche Konsequenzen möglich sind. Zum Ende seiner Ausführungen erläuterte der Kommandant die derzeitige räumliche Situation im vorhandenen Gerätehaus in der Egloffsteinstraße. Mittermeier erklärte, dass der derzeitige Standort der Forchheimer Wehr nicht zukunftsträchtig ist. Vielmehr ist man gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass als Standort für ein neues Gerätehaus das Gelände des bisher dort angesiedelten städt. Bauhofs in der Birkenfelderstraße aus Sicht der Feuerwehr ideal wäre. Priorität 1 hat derzeit aber eindeutig das Gerätehaus der Feuerwehr Buckenhofen, da dort nichts mehr repariert werden kann, weil die Substanz eine Erneuerung für den heutigen Standard dies nicht mehr zulässt. Mit Dankesworten unter anderem an den Oberbürgermeister, den Stadtrat und die Verwaltung, an die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion und die gesamten “Forchheimer Blaulichtfamilie” endeten die Ausführungen des Kommandanten.

 

 

Jugendwart Roland Schmidt und die Betreuerin der Kinderfeuerwehr “Flammbinis”, Julia Kreller, gaben nachfolgend Berichte über die Aktivitäten im zurückliegenden ab. Die Jugendfeuerwehr hat derzeit 10 Mitglieder im Alter zwischen 10 und 18 Jahren, die “Flammbinis” zählen zur Zeit 6 Mädchen und 19 Jungen ab 6 Jahren.

 

Kassier Heinz Bedürftig erklärte, dass das Jahr 2018 auch für den Kassier ein außergewöhnliches Jahr war. Rd. 900 Buchungen mussten durchgeführt werden, doppelt so viele, wie in einem normalen Jahr. Auch dank der Beiträge der Fördermitglieder in Höhe von 12.700,– Euro konnten die Ausgaben im Jubiläumsjahr fast ausgeglichen werden.

 

 

Unter TOP 6 der Tagesordnung standen Ehrungen und Neuaufnahmen auf dem Programm. Für 10 Jahre Mitgliedschaft konnten 13 Personen geehrt werden. Für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Karlheinz Grohganz, Peter Gebhard, Dr. Günther Bundgaard, Walter Mirschberger, Wolfgang Prechtel und Michael Zolleis. Für 70 Jahre Mitgliedschaft im Verein Freiwillige Feuerwehr Forchheim e.V. wurde Karl Körber geehrt. Nachfolgend wurden 15 neue Fördermitglieder in den Verein aufgenommen.
Kommandant Jürgen Mittermeier nahm anschließend die Beförderungen von aktiven Feuerwehrleuten vor. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Lisa Grimm, Julia Kreller, Patrik Zapf und Leander Eitner. Oberfeuerwehrmann wurden Thomas Höhn, Jan Fiedler und Franziska Hümmer. Hauptfeuerwehrmann wurde Thorsten Böhm. Zum Löschmeister befördert wurden Peter Adelmann, Peter Becker, Johannes Gebhard und Björn Paulitsch. Oberlöschmeister wurde Timo Sokol. Dienstaltersabzeichen für 20 Jahre aktiven Dienst erhielten Tobias Kornfeld und Franz-Josef Horsch. Für 30 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet wurde Christian Kost.

 

 

 

 

Zum offiziellen Abschluss der Hauptversammlung sprach zunächst Oberbürgermeister Uwe Kirschstein ein Grußwort mit dem Tenor “Feuerwehrbedarfsplan und Umbau/Neubau Gerätehaus”.
Es folgte MdL Sebastian Körber, der unter anderem ausführte, dass man die Leistungen der Feuerwehr nicht hoch genug bewerten kann, da sie auch wichtig für das gesellschaftliche Leben vor Ort ist.
Landrat Hermann Ulm erklärte unter anderem, dass es ihm eine Ehre war, Schirmherr über einige Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gewesen zu sein.
Pfarrer Enno Weidt von der Kirchengemeinde St. Johannis wünschte der Wehr und seinen Mitgliedern Gottes Segen bei all ihrem künftigen Tun und ging besonders auf den ökumenischen Gottesdienst im Rahmen der Hauptversammlung am 25. März letzten Jahres ein, die für ihn ein ganz besonderes Erlebnis war.
Kreisbrandrat Oliver Flake erklärte, dass er diesmal keine kritischen Worte an Stadtrat und Kreistag richten werde. Vielmehr danke er für die Unterstützung beider Gremien bei wichtigen Themen. Zum Jubiläumsjahr führte der Kreisbrandrat aus, dass es auch für ihr ein wunderbares Jahr war. Er dankte der Forchheimer Wehr für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in vielerlei Hinsicht.
Christian Wilfling vom THW Forchheim dankte der Wehr für die kameradschaftliche Zusammenarbeit bei Einsätzen und Veranstaltungen im letzten Jahr.

 

 

Mit Dankesworten und dem Hinweis, dass die “Forchheimer Blaulichtfamilie” mit einem eigenen Stand und eigener Bühne das neue Forchheimer Stadtfest bereichern wird, beendete Vorsitzender Josua Flierl den offiziellen Teil der diesjährigen Hauptversammlung.

Arm in Rolltreppe eingeklemmt – Feuerwehr Forchheim befreit Kind aus Notlage

Die Feuerwehr Forchheim wurde am 22.03.2019 mit dem Einsatzstichwort “Person eingeklemmt, Kind mit Arm in Rolltreppe eingeklemmt” in ein Ladengeschäft in die Hauptstraße alarmiert. Der komplette Rüstzug rückte daraufhin in die nahe Einkaufstraße aus. Nach der Demontage der Verkleidung und weiterer Teile der Rolltreppe durch die eingesetzten Kräfte konnte das Kind dem Rettungsdienst übergeben werden. Es wurde mit Quetschungen an der Hand ins Klinikum nach Erlangen gebracht.

 

Die Alarmierung erfolgte um 17:13 Uhr für die Stadtfeuerwehr. Nach wenigen Minuten rückten in kurzen Zeitabständen das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), der Rüstwagen (RW) sowie der Gerätewagen Logistik (GW-L) mit entsprechenden Rüsthölzern aus.

 

Die Lage nach Eintreffen stellte sich so dar, dass ein etwa 4 Jähriges Kind mit der linken Hand zwischen Handlauf und Abdeckung der Rolltreppe eingeklemmt war. Durch die Kräfte der Feuerwehr wurde vor Beginn der Rettungsmaßnahmen der Not-Aus der Rolltreppe betätigt, um weitere Bewegungen  bzw. ein Wiederanlaufen der Rolltreppe zu verhindern. Im Anschluss wurde umgehend mit der zügigen Demontage der Verkleidung der Rolltreppe begonnen um sich eine genauere Übersicht der Einklemmung der Hand des Kindes zu verschaffen. Nachdem dies geschehen war, konnte die Hand durch die Demontage weiterer Teile der Rolltreppe befreit und das Kind dem Rettungsdienst übergeben werden.

 

Abschließend wurde die Geschäftsleitung des Ladengeschäftes durch die Feuerwehr angewiesen, die Rolltreppe außer Betrieb zu nehmen, gegen Wiedereinschalten zu sichern, sowie den Kundendienst der Herstellerfirma zu kontaktieren. Die Einsatzstelle wurde gegen 18 Uhr der Polizei und der Geschäftsleitung des Ladengeschäfts übergeben und die Einheiten der Feuerwehr konnten wieder einrücken.

 

Foto: Symbolbild Feuerwehr Forchheim

Sturmtief Eberhard wütet über Stadt und Landkreis Forchheim

Das Sturmtief „Eberhard“ bescherte den Feuerwehren in Stadt und Landkreis Forchheim in den Nachmittag- und Abendstunden zahlreiche Einsätze. In Bereich der Stadtfeuerwehr Forchheim waren lediglich 5 Einsätze abzuarbeiten, der große Einsatzregen blieb gottlob aus.

 

 

Bereits rechtzeitig gab es Warnungen der Wetterdienste vor dem Sturmtief „Eberhard“. Auch die ersten Meldungen aus den westlichen Bundesländern und die entstandenen Schäden ließen Schlimmes erahnen.

Aus diesem Grund wurde vom Kreisfeuerwehrverband Forchheim die Kreiseinsatzzentrale in Ebermannstadt ab 15 Uhr durch die Kreisbrandinspektion besetzt. Auch zahlreiche Feuerwehren besetzten ihre Gerätehäuser, auch in Forchheim fanden sich mehrere Kameradinnen und Kameraden ein, um im Ernstfall schnell Hilfe leisten zu können.

 

Der Einsatzschwerpunkt lag laut Kreisbrandrat Oliver Flake im Bereich Muggendorf / Gößweinstein. Die Stadt Forchheim kam vergleichsweise glimpflich davon. Hier kurze Übersicht zu den wichtigsten Einsätzen im Stadtgebiet:

 

  1. Am Bahnhofsplatz in Forchheim galt es, umhergewirbelte Dachplatten zu sichern und einzusammeln. Mit Hilfe der Drehleiter konnte hier Abhilfe geschaffen werden.
  2. Eine Werbetafel eines Geschäftshauses im Bereich der Dreikirchenstraße in unmittelbarer Nähe zur Feuerwehr hatte sich gelöst und musste gesichert werden.
  3. Auf der Verbindungsstraße zwischen dem Kellerwald und der Jägersburg gerieten zwei Bäume in gefährliche Schieflage. Die Straße wurde vorsorglich gesperrt, die Bäume mussten gefällt werden. Bei diesem Einsatz wurde die Feuerwehr Bammersdorf zusätzlich alarmiert zur Unterstützung bei der Sperrung.
  4. Zum letzten Einsatz des Tages wurde die Feuerwehr Forchheim zur Willy-Brandt-Allee in der Nähe vom Globus gerufen. Ein umgestürzter Baum blockierte die Straße und musste beseitigt werden.

 

Einsatzende für die eingesetzten Kameradinnen und Kameraden war gegen 22 Uhr nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frontalkollision fordert zwei Verletzte – technische Rettung nötig

In den frühen Morgenstunden des 08.03.2019 kam es auf der Adenauerallee zu einem Unfall zweier beteiligter Fahrzeuge, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Eine Person musste mit technischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, der Verkehr wurde umgeleitet.

 

 

Ein Unfall auf der Adenauerallee hat am Freitagmorgen die Feuerwehren Forchheim und Buckenhofen gefordert. Gegen 6.30 Uhr kam es zu einer Kollision zweier Fahrzeuge im Begegnungsverkehr auf Höhe des Tannenwegs. Durch die Wucht des Aufpralls wurde einem beteiligten Pritschenwagen das linke Vorderrad abgerissen und der Fahrer im Fahrzeug eingeschlossen. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde dieser bereits notärztlich versorgt und der Unfallgegner von der Besatzung eines zweiten Rettungswagens betreut. In Folge des Unfalls wurde der Kraftstofftank des Baustellenfahrzeugs aufgerissen, weshalb die Einsatzstelle erheblich durch Diesel verschmutzt war.

 

 

Die Feuerwehr Buckenhofen sorgte für die Sicherung gegen Brandgefahr, während die Feuerwehr Forchheim die technische Rettung durchführte. Für die zügige und schonende Befreiung der Person musste die Fahrertür des Pritschenwagens mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt werden. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrer wurden daraufhin durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

 

 

 

 

Die Unfallstelle wurde während der Rettungs- und Aufräumarbeiten durch die Feuerwehren abgesichert und der Verkehr umgeleitet. Nach der Unfallaufnahme durch eine Streife der Polizeiinspektion Forchheim sowie der Reinigung der Fahrbahn durch den Straßenbaulastträger mittels Kehrmaschine konnte die Fahrbahn gegen 9.00 Uhr wieder freigegeben werden.

 

Im Einsatz waren 7 Fahrzeuge mit ca. 35 ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehren Buckenhofen und Forchheim.

 

Bilder: Kreisfeuerwehrverband Forchheim e.V.

Wohnhausbrand in Forchheim-Reuth fordert 4 Feuerwehren

Im Laufe des Mittwochnachmittags des 06.03.2019 ist im Spitzboden eines Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Während des Einsatzes waren 4 Feuerwehren eingebunden. Eine Person wurde verletzt.

 

 

 

Nachdem der Brand, welcher im Spitzboden eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen war, entdeckt wurde erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Forchheim und Reuth. Die Einsatzstelle selbst befand sich in der Reuther Straße in unmittelbarer Nähe zur Aral-Tankstelle.

Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte konnte der Brand und eine starke Rauchentwicklung bestätigt werden. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ein längerer Einsatz absehbar und es erfolgte die Nachalarmierung der Feuerwehren Gosberg und Wiesenthau.

 

 

 

 

 

Für die erforderlichen Rettungs- und Löscharbeiten und zum Schutz der Einsatzkräfte erfolgte eine beidseitige Vollsperrung der B470. Einsatzkräfte unter schweren Atemschutz gingen ins Gebäude in das Dachgeschoss vor um den Brand von innen zu löschen. Parallel hierzu wurden Teile des Daches mit der Drehleiter geöffnet um so einen gezielten Löscherfolg zu erzielen. Durch diese Maßnahmen konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Das Dach wurde zu einem späteren Zeitpunkt noch provisorisch abgedichtet.

 

 

 

 

 

Ein Bewohner erlitt bei diesem Einsatz eine Rauchgasvergiftung und wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum gebracht.

Der Sachschaden wird laut Pressemitteilungen auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Ursache für den Brand ist bisher unklar, die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Für die eingesetzten Kräfte war der Einsatz um ca. 18 Uhr zu Ende. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Forchheim, Reuth, Gosberg und Wiesenthau mit insgesamt ca. 50 Einsatzkräften, davon 8 unter Atemschutz.

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Dieter Pinzel.

 

Narrenzeit und Wein

Die “Närrische Weinprobe” ist alljährlich ein Quotenrenner im Bayerischen Fernsehen. Also, dachte sich das Team vom Weinstadl, könnte die zweite Weinprobe im Gerätehaus doch auch “etwas närrisch” werden, wenn sie schon in die Faschingszeit fällt. Gesagt, getan, die Feuerwehr lud für Samstag, den 16. Februar, zu einer “Närrischen Weinprobe” in das Florianstüberl ein. Und siehe da, die Rechnung ging auf. Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der Raum, als Gaby Eckert und stellv. Vorstand Peter Pinzel die maskierten und gut gelaunten Gäste begrüßten. Nach einem Aperitif, genauer gesagt einem Glas “Florianströpfla”, einem Cuvee aus dem Jahrgang 2017, begann die diesjährige Weinprobe mit erlesenen und besonderen Weinen aus der Weinhandlung unserer Mitglieder Sabine und Theo Dietz.

 

 

Als ersten Wein stellte Theo Dietz den Gästen einen “Bayern-Wein”, Cuvee, halbtrocken, aus dem Weingut Römmert aus Volkach vor beziehungsweise kam dieser Wein zur Verkostung.
Da eine Weinprobe mit leerem Magen nur schwer zu überstehen wäre, servierten den Gästen anschließend Doris Spoddig und Gaby Eckert  eine opulente und ausgezeichnete Winzerbrotzeit mit zahlreichen deftigen Wurstwaren und Käse.

 

Nachfolgend servierte Theo Dietz den nun gesättigten Gästen noch folgende Weine:
eine Riesling Spätlese trocken, gereift im  Betonei, aus dem Weingut am Kreuzberg aus Nordheim, einen Rose trocken aus dem Weingut Falk aus Hüttenheim, einen Rotwein “Denkanstoß”, Cuvee trocken, aus den Weingut Römmert, einen Hausschoppen rot, einem halbtrockenen Cuvee, aus dem Weingut Römmert, sowie als Überraschung und abschließend einen ganz besonderen Wein, eben “Etwas Anderes”, versetzt mit Ingweraromen.

 

Was wäre eine “Närrische Weinprobe” ohne Auftritte beziehungsweise ohne närrische Einlagen?
So betraten zwischen den einzelnen Weinproben Peter Eckert als das “Peterla von der Feuerwehr” und Gaby Eckert als “vollbusiges Fräulein vom Frauentorgraben” die närrische Bühne und ernteten mit ihren Darbietungen reichlich Applaus. Auch Kapellmeister Heinz Bedürftig mit seiner Trompete, unterstützt von Martin Roth und seiner Teufelsgeige, unterhielten die Gäste prächtig. Ebenso für die gute Stimmung sorgte ein Spiel “Männer gegen Frauen”, angeleitet von Margit Bergmann.
Als Höhepunkt des Abends traten Marco Bauer und Klaus Fietzeck als “die Neder-Bierbatscher” auf und nahmen so manchen Gast, wie beispielsweise Bürgermeister Franz Streit und Ehrenkommandant Manfred Bugla, ins närrische Visier. Die Zuschauer jedenfalls krümmten sich vor Lachen und ein frenetischer Applaus war den beiden Akteuren sicher.

 

 

 

 

Auch nach der offiziellen Weinprobe hatten die Gäste noch viel Spaß und blieben bis spät in die Nacht als Gast der Feuerwehr.

 

 

Ein Dank an dieser Stelle an das großartige Weinstadlteam, dass für einen tollen und vergnüglichen Abend sorgte, der hoffentlich im kommenden Jahr eine Wiederholung erfahren wird.

Zwei von uns im Schnee – Katastropheneinsatz in Bayern

Katastrophenalarm im Süden Bayerns. Die Feuerwehr Forchheim wurde im Gegensatz zum Jahr 2006, als ein Landkreiskontingent gemeinsam mit unserer Wehr in den Katastropheneinsatz in den Bayerischen Wald nach Bayrisch Eisenstein entsandt wurde, hierzu nicht alarmiert. Zwei unserer Kameraden, Franz-Josef Horsch und Tobias Kornfeld, waren trotzdem dabei.

 

Neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in unserer Feuerwehr engagieren sich beide auch noch anderweitig ehrenamtlich.  Franz-Josef Horsch bei der Werkfeuerwehr Schaeffler in Herzogenaurach und Tobias Kornfeld bei unseren Freunden des THW OV Forchheim.

 

Am 13.01.2019 um 15:24 Uhr war der entspannte Sonntag für Franz-Josef vorbei; der Einsatzbefehl kam und mit ihm fingen die Vorbereitungen an. Nach den Vorbereitungen traf sich die WF Schaeffler zusammen mit dem Kontingent der Feuerwehr Fürth und startete um 02:00 Uhr in einer Kolonne in Richtung Martkschellenberg im Landkreis Berchtesgaden. Insgesamt waren 8 Einsatzkräfte der WF Schaeffler, vier Höhenretter und vier Absturzsicherer, im Einsatz.

 

Franz-Josef war hierbei nicht nur Fahrer des Mehrzweckfahrzeuges (MZF), sondern hat auch die Sicherung der Einsatzkräfte übernommen und damit seine Fähigkeiten für die Absturzsicherung unter Beweis gestellt.

 

Die Heimfahrt trat das Kontingent am Mittwoch, 16.01.2019 um 14:00 Uhr an.

 

Den zweiten unserer Kameraden erreichte der Einsatzbefehl am Montag, 14.01.2019 um 18:20 Uhr. Das THW OV Forchheim löste am Mittwoch, 16.01.2019, ihre bereits im Einsatz befindlichen Kameraden ab. Um 10:30 Uhr starten 12 Kameraden des THW OV Forchheim, darunter unser aktives Mitglied Tobias Kornfeld, nach Reit im Winkel im Landkreis Traunstein.

 

Ab Donnerstag räumten die Kameraden des THW, gesichert an Kränen, Dächer von den Schneemassen frei. Bei durchschnittlich 1,60 Meter Schneehöhe stellte sich das als kräftezehrendes Vorhaben heraus.

 

 

 

 

 

 

Am frühen Freitagabend machte sich das THW Forchheim auf den Heimweg.

 

Was beiden Kameraden, obwohl sie an unterschiedlichen Orten halfen, gemeinsam war, die Eindrücke, die sie mit nach Hause nehmen durften. Vom Zusammenhalt, nicht nur in der eigenen Hilfsorganisation, sondern auch mit anderen Organisationen. Die unglaubliche Dankbarkeit der Betroffenen und die, trotz der ernsten Lage, gute Stimmung, die das Arbeiten wesentlich erleichtert hat.

 

Würden beide wieder einem Einsatzbefehl folgen? Auf jeden Fall.

Befreiung von drei Jugendlichen am Bahnhof

Am Samstag, 19.01.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zu einer Türöffnung an den Bahnhof Forchheim alarmiert.
An der Einsatzstellen angekommen fanden wir  drei Jugendliche vor, die mit dem Aufzug stecken geblieben sind.

 

Nach einer ersten Erkundung des Gruppenführers erfolgt die Öffnung der Aufzugstüren. Mittels herabgelassener Teleskopleiter konnte alle drei Personen den Aufzug verlassen. Nach Angaben der Jugendlichen kam der Aufzug ohne Fremdeinwirkung nach ca. 1,5 Metern zum Stillstand.

 

Im Anschluss an die Befreiung erfolgte das Absperren des Aufzugs und die Verständigung eines Servicemitarbeiters des Betreibers. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.