Dachstuhlbrand im Forchheimer Westen mit Personen in Gefahr

Im Forchheimer Stadtteil Burk stand am Sonntagnachmittag des 19. Januar 2020 der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen. Mehrere Feuerwehren waren nötig um die Flammen zu bekämpfen. Nach Presseinformationen entstand ein Schaden in Höhe von 30.000 Euro. Die fünfköpfige Familie sowie zwei Besucher konnten sich rechtzeitig retten, lediglich eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

 

 

 

Nachdem ein Nachbar gegen 13:15 Uhr eine Rauchentwicklung über dem Einfamilienhaus feststellen konnte und einen Notruf absetzte, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Burk und Buckenhofen sowie des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim mit Drehleiter.
Bereits auf der Anfahrt konnte durch die alarmierten Kräfte eine massive Rauchsäule über der Stadt festgestellt werden. Gemäß Alarmmeldung sollten auch Personen in Gefahr sein, dies bestätigte sich Gottlob nicht – alle Personen konnten sich rechtzeitig retten.

 

 

 

Bei Ankunft durch die erst eintreffenden Einheiten aus Burk und Buckenhofen wurden umgehend Trupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt.
Nach dem Eintreffen des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim wurde die Drehleiter in Position gebracht und bekämpfte den Brand zusätzlich von oben. Hierzu wurde das Dach geöffnet um den Brand effektiv bekämpfen zu können.

 

 

 

 

Weitere Kräfte unterstützten den Einsatz durch Verkehrsabsicherungsmaßnahmen, bei der Wasserversorgung oder als Sicherungstrupps für den Atemschutzeinsatz.
Auch Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka machten sich ein Bild vor Ort und unterstützten die dortige Einsatzleitung.

 

Es entstand trotz des raschen Eingreifens der Forchheimer Feuerwehren enormer Sachschaden der auf ca. 30.000 Euro geschätzt wird. Die Ursache des Feuers konnte bisher nicht ermittelt werden und ist Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

 

Neben den Feuerwehren Burk, Buckenhofen und Forchheim mit insgesamt über 50 Einsatzkräften waren auch die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzbereitschaft war gegen 16 Uhr wiederhergestellt.

 

Willkommen 2020 – Silvester aus Sicht der Feuerwehr

Die Silvesternacht verlief aus Sicht der Feuerwehr Forchheim wie auch schon im Vorjahr überwiegend ruhig. Lediglich ein Kleinbrand am Abend der Silvesternacht und einen brennenden Altkleidercontainer kurz nach Mitternacht galt es zu löschen.

 

 

Noch am Abend der Silvesternacht gegen 18:30 Uhr alarmierte uns die Leitstelle Bamberg zu einem Mülleimerbrand in die Schlachthofstraße. Dieser Kleinbrand wurde durch die eingesetzten Kräfte rasch gelöscht. Bereits nach wenigen Minuten konnte man hier die Einsatzstelle wieder verlassen.

 

Mitten im Feuerwerk und den Feierlichkeiten zum Jahr 2020 erfolgte durch die Leitstelle gegen 0:30 Uhr eine erneute Alarmierung. Ein brennender Altkleidercontainer wurde in der Hans-Sachs-Straße auf Höhe der Piastenbrücke gemeldet. Aus Eigenschutz wurde durch einen Trupp unter Atemschutz der Container geöffnet, um den eigentlichen Brand löschen zu können.

 

Die Feuerwehr Forchheim wünscht ein frohes neues Jahr 2020.

 

Personensuche mit Personensuchhund und Hubschrauber

In der Nacht vom 21.12.2019 auf den 22.12.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zu einer Personensuche am Main-Donau-Kanal alarmiert. Nachdem Schuhe und mehrere Flaschen Wodka gefunden wurden, startete eine Alarmierung aller Forchheimer Rettungsorganisationen. Die Suche musste abschließend ergebnislos abgebrochen werden.

 

 

Die Alarmierung für die Feuerwehr Forchheim erfolgte gegen 23 Uhr am besagten 21.12.2019. Zuvor hatte ein Passant verschiedene Gegenstände am Ufer des Kanals ausgemacht und die alarmierte Polizei musste von einer Person im Kanal ausgehen.

 

Im weiteren Einsatzverlauf kamen insgesamt ca. 75 Einsatzkräfte vom THW, BRK, Wasserwacht, DLRG, Wasserschutzpolizei und Polizei zum Einsatz.

 

 

Mit insgesamt fünf Booten von Wasserschutzpolizei, Wasserwacht und DLRG wurde nach der vermissten Person gesucht. Die Feuerwehr unterstützte die Suche mit Wärmebildkameras und leuchtete verschiedene Uferbereiche großflächig aus. Polizeikräfte waren auch mit Personensuchhunden im Einsatz.

 

Der Tagespresse konnte entnommen werden, dass am Folgetag die Suche seitens der Polizei eingestellt wurde. Trotz der erneuten Suche, auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers, konnte keine Person gefunden werden.

 

Vorweihnachtlicher Brand im Forchheimer Industriebetrieb

In den Vormittagsstunden des 21.12.2019 brannte es in einem Industriebetrieb in der Steinbühlstraße. Dank dem umsichtigen Handeln des Personals und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

 

Alarmiert zu dem Einsatz wurde der komplette Löschzug der Feuerwehr Forchheim, auch Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier und Standbrandmeister Werner Horsch eilten zur Einsatzstelle und übernahmen die dortige Einsatzleitung.

 

Der zuerst eintreffende Einsatzleitwagen mit Zugführer Konrad Hofstätter konnte die Meldung nach einer Erkundung bestätigen. In einer Maschine zur Papierverarbeitung geriet dortiges Material in Brand und Rauch breitete sich in der Halle aus.

 

Nach Ankunft des ersten Löschfahrzeuges wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zum Löschen mit einem C-Rohr in die Halle vorgeschickt. Ein weiterer Trupp von der Drehleiter blieb in Bereitschaft. Auch das Hilfeleistungslöschfahrzeug musste zunächst nicht eingreifen, führte jedoch im Einsatzverlauf in der Halle mehrere Kontrollen mit der Wärmebildkamera durch.

 

Neben der Feuerwehr Forchheim mit fünf Fahrzeugen war auch das BRK und die Polizei vor Ort. Nach gut einer Stunde sowie einer abschließenden Kontrolle und Übergabe an den Betreiber konnten die eingesetzten Kräfte wieder einrücken.

LKW-Unfall mit tödlichem Ausgang und noch drei weitere Einsätze

Eine friedliche und ruhige Advents- und Weihnachtszeit wünschten sich die Einsatzkräfte unserer Wehr im Bericht über “den höchsten Weihnachtsbaum unserer Stadt”. Leider war dieser Wunsch bereits am 13. Dezember Makulatur, denn allein an diesem Tag wurden die Forchheimer Einsatzkräfte zu insgesamt vier Einsätzen gerufen.

 

Der Einsatzregen begann um 6:38 Uhr, als die Aktiven mit dem erweiterten Rüstzug (sieben Fahrzeuge) unter der Führung von SBI Jürgen Mittermeier zu einem schweren LKW-Unfall auf die A 73 gerufen wurden, wo ein 58Jähriger LKW Fahrer bei einem Aufprall auf einen Brückenpfeiler im Bereich der AS Buttenheim tödliche Verletzungen erlitt. Wegen des Unfalls kam es zu einer mehrstündigen Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen. Die Sperrung in Fahrtrichtung Bamberg dauerte über die Mittagszeit hinaus an, während in Richtung Nürnberg ab Mittag ein Fahrstreifen wieder befahrbar war.

 

Bild könnte enthalten: Nacht und im Freien

 

Der Mann aus dem Landkreis Nürnberger Land war mit seinem zweiachsigen Lastwagen auf der A 73 Richtung Norden unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Nord und Buttenheim nach links in die Mittelschutzplanke und stieß dort frontal gegen einen Betonbrückenpfeiler. Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der Fahrer schwerste Verletzungen zu. Trotz des Einsatzes eines Notarztes starb der Mann noch an der Unfallstelle. Die aus Lebensmitteln bestehende Ladungsowie große Fahrzeugteile des Lastwagens verteilten sich über die gesamte Autobahn in beiden Fahrtrichtungen. Ein Teil des Kabinenaufbaus traf den Mitsubishi einer 52Jährigen auf der Gegenfahrbahn. An dem Personenwagen entstand lt. Polizei Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro. Der Rettungsdienst brachte die Fahrerin zunächst vorsorglich in ein Krankenhaus, sie blieb jedoch unverletzt.

 

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Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Bamberg sowie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft unterstützt durch einen Gutachter.Einsatzkräfte der Feuerwehren Forchheim, Buttenheim und Eggolsheim und des Technischen Hilfswerks sowie die Autobahnmeisterei waren für die umfangreichen Verkehrsmaßnahmenund Reinigungsarbeiten vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen entstand an dem verunglückten Lastwagen Totalschaden in Höhe von circa 50.000 Euro. Der Sachschaden an der Schutzplanke und dem Brückenpfeilerbeläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Die Stabilität der Brücke ist laut Polizei nicht beeinträchtigt. Die Bergung der Ladung sowie des Lastwagens dauerten bis in den Nachmittag an.Die Forchheimer Wehr war bis 11:00 Uhr an der Einsatzstelle.

 

Die zweite Alarmierung unserer Wehr erfolgte um 11:27 Uhr. Die Spezialisten der “Gruppe Türöffnung” wurden notfallmäßig zum John-F.-Kennedy-Ring gerufen.

 

Bereits um 13:46 Uhr piepsten die Meldeempfänger der Aktiven erneut. Die Alarmdurchsage lautete “Angeblicher Gasgeruch in der Straße Wasserstall in Forchheim West”. Nach einer eingehenden Überprüfung konnte jedoch kein Gasaustritt festgestellt werden. Allerdings wurden die Einsatzkräfte von einer Mieterin im Obergeschoss darauf aufmerksam gemacht, dass sie bereits am Morgen einen Entstehungsbrand (Gegenstände auf eingeschalteter Herdplatte) in ihrer Küche hatte. Die Küche war entsprechend verrußt. Nach Kontrolle der Wohnung war hier ein Eingreifen der Feuerwehr jedoch nicht mehr nötig.

 

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Der vierte Einsatz am 13. Dezember (der 230ste im Jahr 2019) führte die Einsatzkräfte um 21:31 Uhr zu einem “Dauerbrenner”, der die Forchheimer Wehr teilweise mehrmals die Woche beschäftigt – die neuen Aufzüge am Forchheimer Bahnhof.
Auch bei diesem Einsatz waren wieder Personen im Aufzug eingeschlossen, die befreit werden mussten.

Oh du fröhliche

Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der wunderschön dekorierte Lehrsaal in unserem Gerätehaus, als Vorstand Josua Flierl die Anwesenden, darunter zahlreicher Feuerwehrnachwuchs, am frühen Abend des 7. Dezember zur diesjährigen Weihnachtsfeier begrüßen konnte.
Sein besonderer Gruß galt den Gästen des THW, des BRK sowie der Ortsteilwehren, KBR Oliver Flake, KBI Ernst Messingschlager und KBM Jan Gruszka sowie dem Kommandanten Jürgen Mittermeier und Pfarrer Enno Weidt von der Gemeinde St. Johannis.

 

 

Flierl fasste sich in seiner Begrüßung kurz, den die vielen kleinen Gäste erwarteten sehnsüchtig die Ankunft des Nikolauses.

Punkt 18:00 Uhr war es dann soweit, Peter Pinzel verkleidet als Nikolaus, betrat den Lehrsaal und begrüßte die Kinder. Nachdem er eine “besondere Weihnachtsgeschichte” verlesen hatte, wurden kleine Geschenke an die Kinder verteilt, die diese mit leuchtenden Augen entgegen nahmen.

 

 

Da auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen sollte, ging es nun an das opulente warme Büfett, das diesmal ein Partyservice aus der Fränkischen zubereitet hatte und den Gästen servierte. Kalbfleisch und Lende im Speckmantel mit verschiedenen Beilagen standen auf der Speisekarte und ich denke, dass das Essen jedem gemundet hat – es war wirklich lecker.

 

Nachdem die Mägen der Gäste gefüllt waren, ging es nun zum eigentlichen Höhepunkt der Weihnachtsfeier, der großen Versteigerung, die wieder absolut gekonnt von zweitem Vorstand Peter Pinzel, unterstützt von Tobias Kornfeld und Julia Kreller, durchgeführt wurde. Unter anderem ganze Schinken, zahlreiche Rohwürste, mehrere Schnapsflaschen, Eintrittskarten für das Königsbad, Gutscheine für Bratwurstbrötchen, unzählige Wurstdosen, Friseurgutscheine und Weinkartons kamen unter den Hammer bzw. fanden zu manchmal doch hohen Preisen neue Besitzer.

Traditionell am Ende der Versteigerung ging es um den “Stamm des imaginären Weihnachtsbaums” und damit verbunden mit der Ersteigerung zahlreicher noch vorhandener Waren. Hier ging es heiß her und der Preis wurde rasch dreistellig.
Glücklicher Sieger des Bieterwettbewerbs wurde schließlich, wie schon in den Vorjahren, der Kommandant.

 

 

 

Es folgte ein gemütlicher Abend, den die Gäste bis spät in die Nacht genossen.

 

Abschließend an dieser Stelle nochmals aller besten Dank an die Hauptakteure Peter Pinzel, Tobias Kornfeld und Julia Kreller, die nicht nur die Aktionen des Abends gekonnt gestalteten, sondern auch für den super geschmückten Lehrsaal verantwortlich waren.
Dank selbstverständlich auch an das Schankteam und hier besonders an Michel Ackermann für den reibungslosen Getränkenachschub.

Ehrung für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst

Am 08.11.2019 war es wieder soweit und verdiente Aktive aus der Stadtwehr als auch den Stadtteilen wurden für ihre Verdienste in und um die Feuerwehr geehrt. Wie auch in den Jahren zuvor erfolgten die Ehrungen im Pfarrsaal Don-Bosco. Die Ehrungen wurden von Landrat Herrmann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier im Auftrag des Bayrischen Innenministers Joachim Herrmann verliehen.

 

 

Der Einladung der Stadt folgten viele Offizielle, neben Landrat Dr. Hermann Ulm und Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein weiter Bürgermeister Franz Streit.

Weiter konnten der Leiter des Ordnungsamtes Klaus Backer sowie vom Ordnungsamt Steffi Dittrich, Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka, Ehrenkommandant Manfred Bugla, die Stadträte Flierl, Werner, Hümmer, Dorn, Schönfelde, Otzelberger, Mauser, Preusch sowie Stadträtin Hebendanz, Stadträtin Dr. Prechtel und weiter Vertreter vom THW und BRK begrüßt werden.

Die Geistlichkeit, Hausherr und Pfarrer Weiherstraß begrüßte die Anwesenden.

 

 

Zu Beginn des Abends erfolgten Grußworte von Franz Streit, für den es der letzte Ehrungsabend in seiner Funktion als Bürgermeister sein sollte, selbst nannte er es einen großen Tag für Forchheim. Zum einen wurden die drei neuen Forchheimer Weihnachtsengel offiziell vorgestellt, zum anderen erfolgen Ehrungen für langjährige Aktive der Forchheimer Feuerwehren durch die Stadt.

Franz Streit dankte allen, die nach seinen Worten, die Feuerwehr zu dem gemacht haben was es heute ist, eine Gemeinschaft. Er selbst könne spürbar merken wie es sich zu früheren Zeiten verbessert hat.

Ein langer Applaus der Anwesenden zeugte vom Dank an Bürgermeister Franz Streit.

 

Landrat Dr. Hermann Ulm schloss sich den Worten von Franz Streit in seiner Rede an. Für ihn selbst sei es immer wieder eine Freude am Ehrungsabend teilzunehmen und den Dank als auch ein Kompliment den Geehrten für ihre geleistete Arbeit auszusprechen. Auch von Seiten des Landkreises als auch im Namen des Bayrischen Innenministeriums und Joachim Herrmann sprach er Dankesworte.

Im Anschluss an die Dankesworte schlossen sich die Ehrungen für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst an. Die Ehrungen erfolgten von Dr. Hermann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier.

 

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Sandra Schleicher (Feuerwehr Burk), Johannes Heinlein und Dominik Kraus (Feuerwehr Reuth), Jan Gruszka, Thomas Jungbauer und Michael Dittrich (Feuerwehr Forchheim).

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Rainer Wohlhöfner (Feuerwehr Burk), Wolfgang Eismann, Roland Preusch und Ludwig Preusch (Feuerwehr Kersbach)

 

 

Einen kurzen Gedanken zum Feuerwehrbedarfsplan brachte Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein. Es gab Gespräche mit allen Stadtteilen zu Gerätehäusern und Fahrzeugen. Insbesondere die Alternative für die Stadtwehr in der Birkenfelderstraße würde nicht funktionieren. Zwei Möglichkeiten für einen neuen Feuerwehrstandort in der Innenstadt gäbe es, jedoch sind noch viele Gespräche hierfür erforderlich.

Die Wichtigkeit für die Feuerwehr zeige sich so Kirschstein auch an den vielen anwesenden Stadträten.

Den Geehrten dankte er und überreichte große und kleine Umschläge von Seiten der Stadt.

 

Als Kommandant der Stadtwehr begann Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier mit einem Zitat von Erich Kästner: „Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Das Leben ist lebensgefährlich.“

Den Einsatzdienst nehmen die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden bei Übungen und Einsätzen, verbunden mit gesundheitlichen Risiken, ohne murren so hin. Genau dieser Punkt unterscheidet Hilfsorganisationen wie THW, BRK, Feuerwehr oder andere Rettungs- und Hilfsdienste gegenüber anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Weiter sprach Mittermeier auch von Bequemlichkeit vieler Mitbürger und aus Bequemlichkeit den „Dienstleister“ Feuerwehr anrufen. Aber der Abend gebühre den Geehrten für ihre Leistungen, die uneigennützig und bei unzähligen Übungen und Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung gestellt wurden.

Dankesworte fand der Stadtbrandinspektor für Bürgermeister Franz Streit für die Belange seiner Stadt und Feuerwehr, OB Dr. Uwe Kirschstein für die geführten Gespräch, dem Stadtrat sowie weiter dem THW, dem BRK, die DLRG und der Kreisbrandinspektion für die immer gute Zusammenarbeit.

Der größte Dank geht jedoch an seine Kameradinnen und Kameraden der eigenen Feuerwehr sowie and die Kameraden der Stadtteilwehren.

 

Als letzter Redner richtete Kreisbrandrat Oliver Flake Grüße der Kreisbrandinspektion aus und dankte für die langjährige Tätigkeit der Geehrten.

Flake dankte aber auch den kommunalpolitischen Vertretern, da die Leistungen der Kommunen und Stadträte wichtig seinen und oft nicht gewürdigt werden. In seinen letzten Ausführungen mahnte der Kreisbrandrat aber auch zu mehr Ehrenamt, da die Tagesalarmbereitschaft oftmals kritisch sei. Er appellierte ferner dazu geeignete Führungskräfte für das Ehrenamt zu finden und dem Zweck der Feuerwehr – Kameradschaft, Freundschaft, Gemeinschaft für Stadt und Land, Hand in Hand – zu verkörpern.

 

Durch den Abend begleitete musikalisch die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig.

 

Dem offiziellen Teil der Veranstaltung schloss sich ein gemütliches Beisammensein und ein Abendessen an.

 

 

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Franka Stuve.

Erfolgreiche Leistungsprüfung

Nach längerer Pause konnten am vergangenen Freitag wieder neun Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr vor dem Gerätehaus in der Egloffsteinstraße die Leistungsprüfung “Die Gruppe im Löscheinsatz – Variante I – Außenangriff, Wasserentnahme aus Hydranten” ablegen.

 

 

Die Vorbereitung und Betreuung der Gruppe an sechs Übungsabenden lag in den bewährten Händen des erfahrenen Ausbilders und Zugführers Uwe Rothenbücher sowie bei Gruppenführer Johannes Gebhardt.
Unter den Aspiranten waren auch drei Teilnehmer aus der Jugendgruppe, die demnächst in die Aktive Mannschaft überwechseln werden und für die es die erste Leistungsprüfung ihrer Laufbahn war.

 

 

Neben der ordnungsgemäßen Vornahme von drei Strahlrohren ab Verteiler war unter anderem auch die Wasserversorgung vom Hydrant aufzubauen. Ebenso gefragt war das Kuppeln von vier Saugschläuchen zur möglichen Wasserentnahme aus offenen Gewässern.

 

 

 

Nach Abschluss der Prüfung konnten die Schiedsrichter Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandmeister Jan Gruszka und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier den wartenden Aktiven das erfreuliche Ergebnis bekannt geben, dass die Prüfung fehlerfrei in der vorgegebenen Sollzeit abgelegt wurde.

 

Der Leistungsprüfung stellten sich in den verschiedenen Stufen:
Gruppenführer Johannes Gebhardt (Stufe Gold), Maschinist Thomas Drummer (Stufe Rot-Gold), Tobias Kornfeld (Stufe Blau-Gold), Florian Böhm (Stufe Gold), Peter Adelmann (Stufe Gold), Leander Eitner (Stufe Bronze), Andreas Bartak (Stufe Silber), Lisa Grimm (Stufe Bronze) und Max Lohnert (Stufe Bronze).

 

Jugendleistungsmarsch in Hof 2019

Am 5.Oktober nahm eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Forchheim am Jugendleistungsmarsch in Hof teil und konnte einen guten 12. Platz belegen. Unseren Glückwunsch zu dieser Leistung.

 

Der Jugendleistungsmarsch wird auf Bezirksebene ausgetragen, hierfür qualifizieren sich die besten Jugendgruppen der jeweiligen Landkreise. Aus dem Landkreis Forchheim warnen es dieses Jahr die Jugendgruppen aus Forchheim, Langensendelbach und Leutenbach.

 

 

Trotz des strömenden Regens, der dafür sorgte das bei der ersten Station schon die Handschuhe durchnässt waren, konnten wir einen erfolgreichen 12. Platz belegen und konnten für den Landkreis das beste Ergebnis erzielen.

 

Sahra Löblein, Alina Mauser, Leon Schmidt und Leander Eitner lieferten unter der Leitung von Schmidt Roland und Christian Höhn eine Top Leistung auf der ca. fünf Kilometer langen Strecke, ab.

 

 

Geschrieben von Christian Höhn

5. Forchheimer Rettungstag am 28.09.2019

Am Samstag, 28.09.2019, trafen sich alle Forchheimer Hilfsorganisationen am Rathausplatz, um zu zeigen, wie alle im Ernstfall Hand in Hand arbeiten und nutzten natürlich die Gelegenheit, ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

 

Neben uns waren das THW OV Forchheim, das BRK Forchheim, das Klinikum Forchheim, die Rettungshundestaffel Forchheim, der ASB Kreisverband Gräfenberg, Bergwacht, Wasserwacht, DLRG und die Polizeiinspektion Forchheim vertreten.

 

 

 

Los ging es für uns um 07:30 Uhr mit einer kurzen Besprechung an der Feuerwehr. Nachdem der Ablauf durchgesprochen und die Autos bepackt waren, trafen wir um 08:00 Uhr am Rathausplatz ein.  Sodann ging es an den Aufbau, denn bereits um 09:00 Uhr trafen die ersten Besucher ein.

Neben unserem Spritzenhäuschen für die kleinen Besucher, hatte wir auch Geräte für die technische Hilfeleistung aufgebaut, sodass auch erwachsene Gäste sich ausprobieren konnten.

Natürlich durften auch unsere drei mitgebrachten Autos ausgiebig erforscht werden. Während unser Kleineinsatzfahrzeug (KEF) vor allem die Erwachsenen interessierte, wurden die Drehleiter und das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) von den Kindern in Beschlag genommen. Alle durften auf der Wunschposition Platz nehmen und den Aktiven Löcher in den Bauch fragen.

Alle Kinder, die sich getraut haben, in unserem Spritzenhäuschen die Flammen zu löschen, haben einen Stempel für ihren Sammelpass erhalten, der, sobald er voll war, in der Eisdiele gegen eine Kugel Eis getauscht werden konnte. Zum Glück hat auch das Wetter zu einem Eis eingeladen.

 

 

Um 11:30 fand dann eine Einsatzübung statt. Den Umständen geschuldet, musste diese kurzerhand in Absprache mit allen teilnehmenden Rettungsorganisationen umgeplant werden. Es galt es eine Person aus dem 2.OG eines Hauses mittels Drehleiter zu retten, während eine Reanimation mittels Lucas, einer Maschine, die eine dauernde Herzdruckmassage ausführt, lief. Die Person, dargestellt durch einen Dummy, wurde in den Drehleiterkorb verladen und sicher zu Boden gebracht, wo sie an Rettungsdienst und Notarzt übergeben wurde.

 

 

Gegen 14:00 Uhr war es dann Zeit für uns zusammen zu packen und die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

Wir möchten uns bei allen Mitwirkenden und Organisatoren für diesen gelungenen Tag bedanken.

 

Freiwillige Feuerwehr Forchheim zu Gast im Bayerischen Landtag

Auf Einladung des Stimmkreisabgeordneten Michael Hofmann hatte die Freiwillige Feuerwehr Forchheim die Möglichkeit den Bayerischen Landtag zu besichtigen und Neuigkeiten direkt aus erster Hand zu erfahren, so
Vorsitzender Josua Flierl.

 

Neben der Gruppe aus Forchheim war zeitgleich ein zweiter Bus nach München gereist. Der Schützenverein „Bavaria“ und die Feuerwehr Langensendelbach hatten im letzten Jahr den politischen Abend mit Ministerpräsident Markus Söder im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des Musikvereins bewirtet. Als kleines Dankeschön für diesen ehrenamtlichen Einsatz hatte sie Hofmann zu einem Tagesauflug ins Maximilianeum eingeladen.

 

Wir freuen uns ganz besonders, dass heute so viele Jugendliche der Einladung gefolgt sind und sich live einen Eindruck verschaffen wollen, so der Forchheimer Jugendwart Roland Schmidt weiter. Es ist für mich immer eine besondere Freude, wenn sich Jugendliche für die Landespolitik interessieren, so Michael Hofmann. Für den Besuchstag hatte Hofmann einen Termin während der „Wiesn-Zeit“ organisieren können. Die sind immer besonders beliebt, weil man den Besuch im Maximilianeum mit einer anschließenden Einkehr beim größten Volksfest der Welt verbinden kann, so der Landespolitiker.

 

Politik hautnah erleben konnte die fast 100-köpfige Besuchergruppe im Plenarsaal des Bayerischen Landtags, in dem sie über eine Stunde mit dem Abgeordneten Michael Hofmann über aktuelle politische Themen diskutierten. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man seine Fragen an den Abgeordneten direkt ans Rednerpult im Plenarsaal richten kann“, waren die Besucher von dem angebotenen Format des politischen Dialogs begeistert.

 

Die Forchheimer Besuchergruppe verbrachte den Nachmittag auf der „Wiesn“ oder in der Münchner Innenstadt und bedankt sich ganz herzlich für die Einladung zu diesem Erlebnis, so Vorsitzender Josua Flierl abschließend.

Brand Bahndamm – Mehrere Einsatzstellen auf 4 km Länge

Zum Brand einer Freifläche an der Bahnlinie Forchheim – Bamberg alarmierte die Leitstelle den 2. Zug der Feuerwehr Forchheim in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 0.08 Uhr. In der Jean-Paul-Straße mussten zunächst ca. 30 m² des Bahndamms abgelöscht und parkende Autos vor den Flammen geschützt werden. Im weiteren Verlauf erstreckte sich die Einsatzstelle auf insgesamt 4 km. Weitere Feuerwehren und Einsatzfahrzeuge mussten nachalarmiert werden um den Brand letztlich unter Kontrolle zu bringen.

 

 

 

Noch während der Löscharbeiten an der ersten Einsatzstelle erfolgte durch die Leitstelle die Mitteilung weiterer Brandstellen im Abschnitt Forchheim-Eggolsheim.

 

Es erfolgte daraufhin eine Nachalarmierung der Feuerwehren Bammersdorf und Eggolsheim sowie des Forchheimer Tanklöschfahrzeuges. Die Einsatzstelle erstreckte sich somit auf ca. 4 km entlang des Gleiskörpers. Neben Gras und Buschwerk waren auch Teile der Signalkabeltrasse in Brand geraten.

Zur Brandbekämpfung kamen mehrere Strahlrohre und Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Die wasserführenden Fahrzeuge wurden zwischen den Einsatzstellen mehrfach mit Wasser betankt.

 

 

 

Die Einsatzstelle wurde nach Kontrolle der Brandstellen mit der Wärmebildkamera an den DB-Notfallmanager übergeben. Die Feuerwehr Forchheim war bis 3.45 Uhr mit 2 Fahrzeugen und 10 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten im Einsatz.

 

Anmerkung: Wie der Presse zu entnehmen ist, bleibt die Bahnstrecke vrsl. mehrere Tage gesperrt. Bereits in der Brandnacht wurde das THW OV Forchheim zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmiert, damit Kräfte der Deutschen Bahn AG beginnen konnten die Schäden an den Signalanlagen zu beheben.

Tödlicher Verkehrsunfall nahe Forchheim

Am 10.09.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zusammen mit den Feuerwehren aus Hausen und Kersbach zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Ein Fahrzeugführer geriet in einer Kurve aus bisher ungeklärter Ursache alleinbeteiligt in den Straßengraben und verstarb kurz darauf im Krankhaus.

 

 

Die Alarmierung für die Feuerwehr erfolgte um 10:15 Uhr. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Verbindungsstraße zwischen Gosberg und Forchheim auf Höhe des dortigen Verkehrsübungsplatzes. Neben der Feuerwehr Forchheim eilten die Kameraden aus Kersbach sowie Hausen an die Einsatzstelle. Weiter die Polizei, der Rettungsdienst und Feuerwehrführungskräfte des Landkreises.

 

Nach Ankunft an der Einsatzstelle konnte festgestellt werden, dass der Fahrzeugführer bereits durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit wurde. Auch der Rettungsdienst und Notarzt waren bereits vor Ort und hatten die weitere medizinische Betreuung des Unfallopfers übernommen.

 

Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich somit auf die Sicherstellung des Brandschutzes und Unterstützung bei der Verkehrsregelung. Trotz der schnellen Hilfe von Ersthelfern und Rettungskräften konnte dem Unfallopfer leider nicht mehr geholfen werden, der 70 Jährige verstarb im Klinikum.

 

 

 

Während des Einsatzes und der Verkehrsunfallaufnahme war die Kreisstraße voll gesperrt. Nach Presseinformationen entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg kam auch ein Sachverständiger an der Unfallstelle zum Einsatz.

 

Gegen 12 Uhr war die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Forchheim wieder hergestellt.

Weinstadl Feuerwehr Forchheim – Spendenübergabe – Wünschewagen

Neuer Spendenrekord am Weinstadl der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim – 5.300 Euro gehen an den Wünschewagen des ASB Forchheim.

 

Kaum zu glauben – und mehr als erfreulich: Zum ersten Mal wurde die magische Spendensumme von 5.000 Euro überschritten und so freuen wir uns, dem Wünschewagen des ASB Forchheim die grandiose Spende in Höhe von 5.300 Euro überreichen zu dürfen, so Vorsitzender Josua Flierl.

 

Unser Dank gilt allen Gästen und Spendern für die großzügige Unterstützung dieses diesmal regional ausgerichteten Projekts, aber natürlich auch den vielen engagierten Helferinnen und Helfern, die in rund 1.300 Arbeitsstunden das Projekt „Weinstadl am Forchheimer Annafest“ am Laufen gehalten und unterstützt haben. Als Hauptverantwortlichen müssen wir an dieser Stelle hier Gaby und Peter Eckert danken, die sich mit großem Einsatz um dieses Projekt verdient gemacht haben.

 

Lukas Hänsch, der Projektverantwortliche des Forchheimer Wünschewagens, bedankte sich sehr herzlich für diese große Unterstützung. Dies war eine der größten Spenden, die eine einzelne Organisation gestemmt hat. Wir freuen uns darüber, dass wir dank der Feuerwehr auch weiterhin Menschen aus der Region einen letzten Wunsch erfüllen können, so Lukas Hänsch weiter.

 

Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine große Spendenaktion geben. Wir freuen uns bereits heute auf viele gesellige und schöne Stunden bei unserem Weinstadl, so Josua Flierl abschließend.

 

Auf dem Bild von links zu sehen:
Stellv. Vorsitzender FFW Fo, Peter Pinzel, Vorsitzender FFW Fo Josua Flierl, ASB Projektverantwortlicher Lukas Hänsch zusammen mit Familie Eckert und weiteren Engagierten

Brennende Acetylenflasche bei ABC-Übung

Für die wöchentlich stattfindende Mittwochsübung zeigte sich am 28.08.2019 das Sachgebiet ABC verantwortlich. Bei der Übung galt es für die Einsatzkräfte das taktische Vorgehen beim Brand einer Acetylenflasche zu bewältigen. Mit einem massiven Löschangriff konnte das Übungsziel letztlich erreicht werden.

 

 

 

 

Nach einer kurzen Einweisung im Lehrsaal der Feuerwehr ging es bereits nach kurzer Zeit in den Forchheimer Süden. Die Einsatzmeldung für die Übung lautete „Einsatz Gefahrgut, Brand, unklare Lage“.

Mit dem Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) und erfolgter Erkundung durch Gruppenführer Björn Paulitsch konnte eine brennende Acetylenflasche festgestellt werden. Als eine der ersten Maßnahmen wurde ein umfassender Löschangriff zum Kühlen der Acetylenflasche eingeleitet sowie im weiteren Verlauf eine Erweiterung des Gefahren- und Absperrbereiches veranlasst.

 

 

 

Nach dem Eintreffen weiterer Kräfte und Einsatzleiter Christian Kost wurde unter anderem ein weiterer Einsatzabschnitt gebildet. Hierzu wurde ein weiterer Löschangriff vom Main-Donau-Kanal mit dem Tanklöschfahrzeug eingeleitet.

 

 

 

Ziele der Übung waren neben dem Erkennen der Gefahren auch notwendige Absperrmaßnahmen und Evakuierung sowie die Nachforderung weiterer Kräfte und eines speziellen Bergebehälters.

Die Übungsleiter zeigten sich im Anschluss an die Übung sehr zufrieden. Insbesondere der schnelle Aufbau sowie die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften wurden hervorgehoben. Wie bei jeder Übung wurden aber auch Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt und gemeinsam diskutiert.

 

Beteiligt bei der Übung waren insgesamt ca. 20 Feuerwehrdienstleistende mit drei Fahrzeugen sowie zwei Ausbilder aus dem Sachgebiet ABC:

Stadtwald in Flammen

Für kurzzeitige Aufregung bei den Bewohnern des Stadtteils Burk sorgten am Vormittag des 24. August zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren, des THW sowie des Rettungsdienstes, die sich mit Sondersignal einen Weg durch die Röthenstraße zum Forchheimer Stadtwald bahnten.

 

Der Grund für die Vielzahl an Rettern war eine groß angelegte Waldbrandübung, die vom Landkreis bzw. der Kreisbrandinspektion organisiert und vorbereitet worden war.

 

 

Neben einem Vollbrand einer großen Waldfläche galt es auch Entstehungsbrände und Nachlöscharbeiten abzuarbeiten. Grund dieser Einsatzübung war die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der durch den Landkreis Forchheim beschafften Einsatzmittel und der geschulten Führungsstruktur bei einem solchen Großereignis.

 

 

Der Brand- und Katastrophenschutz basiere im Wesentlichen auf den Säulen der technischen Hilfe und des Rettungsdienstes, welche organisatorisch für ihre Bereiche verantwortlich zeichnen. Der Landkreis sei als untere Katastrophenschutzbehörde für den Katastrophenfall oder ein koordinierungsbedürftiges Ereignis verantwortlich und muss hierzu die nötigen Mittel und Organisationsstrukturen zur Verfügung stellen.

 

„In den letzten vier Jahren wurde durch den Landkreis Forchheim einiges in diesem Bereich investiert und Maßnahmen umgesetzt, die von uns für sinnvoll erachtet wurden“, betont KBR Flake in der entsprechenden Pressemitteilung. „Jetzt stehen wir in der Pflicht, die Funktionalität unter Beweis zu stellen und damit auch dem Bürger und den Kommunen die Sinnhaftigkeit der Finanzmittel darzulegen.“

 

 

Im Fokus stand bei der genannten Übung die neue Hochleistungspumpe, die für die Wasserförderung bei großen Brandereignissen und Hochwasser einzusetzen ist, und das Zusammenspiel der Feuerwehren und des THW bei einem derartigen Ereignis. Die Leistungsfähigkeit dieser Pumpe und die technische Koordination von Feuerwehr und THW konnten bei dieser Großübung unter Beweis gestellt werden. „Das Ergebnis dieser vierstündigen Alarmübung überzeugte vollumfänglich“, freute sich KBR Flake.

 

Die Pumpe habe die Erwartungen von Feuerwehr und THW „mehr als erfüllt“; die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem THW Forchheim bei der örtlichen Gefahrenabwehr sei „reibungslos, absolut ergänzend und kameradschaftlich“ verlaufen. „Die geübten Führungsstrukturen wurden ebenso erfolgreich umgesetzt“, betonte der Kreisbrandrat.

 

 

Neben den Feuerwehren aus Burk, Buckenhofen, Forchheim, Reuth, Kersbach, Eggolsheim, Hallerndorf, Hausen, Heroldsbach/Thurn, dem THW Forchheim und der Rettungshundestaffel Forchheim war auch das Rote Kreuz an dieser Großübung der Kreisbrandinspektion beteiligt.
Anmerkung:

 

Teile dieses Berichts wurden aus der Presseveröffentlichung des Fränkischen Tages vom 26.08.2019 bzw. der Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion entnommen.
Wir danken dem THW Forchheim sowie Dominik Nögel für die Überlassung des Bildmaterials.

Vier Verletzte nach Unfall auf der A73

Ein schwerer Unfall auf der A73 forderte am späten Sonntagabend des 11.08.2019 den Einsatz der Feuerwehr Forchheim. Insgesamt gab es vier verletzte Personen, 3 völlig demolierte Fahrzeuge sowie ca. 50.000 Euro Sachschaden bei der Unfall-Serie in der Nacht. Die Autobahn blieb für mehrere Stunden gesperrt.

 

 

Im Bereich der Anschlussstelle Forchheim-Nord kam es gegen 23 Uhr in Fahrtrichtung Suhl zu einem heftigen Auffahrunfall mit insgesamt 3 beteiligten Fahrzeugen, bei dem trotz hoher Aufprallgeschwindigkeiten und entsprechender Deformierung der Fahrzeuge glücklicherweise keine Personen eingeklemmt wurden. Der Presse folgend geriet beim Auffahren auf die A73 in Fahrtrichtung Suhl ein 19-jähriger Fahrer ins Schleudern und landete in der Mittelschutzplanke. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer erkannte dies zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Wagens sowie im weiteren Verlauf auf das Fahrzeug eines Ersthelfers auf dem Standstreifen.

 

 

Die Erstmaßnahmen der Feuerwehr nach Eintreffen an der Einsatzstelle konzentrierten sich zunächst auf die Unterstützung des Rettungsdienstes, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Vollsperrung der Autobahn. Zur Versorgung der teils Schwerletzten wurde neben zwei Notärzten und drei Rettungswagen auch entsprechend qualifiziertes Personal der Feuerwehr eingesetzt.

 

 

Nach dem Abtransport der Verletzten und der Aufnahme des Unfalls durch die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg unterstützte die Feuerwehr Forchheim bei der Bergung der Fahrzeuge. Die Sperrung der A 73 und die Ausleitung des Verkehrs wurde im weiteren Verlauf von der Autobahnmeisterei Hirschaid übernommen. Der Einsatz für die 25 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr mit insgesamt 6 Fahrzeugen war gegen 1.30 Uhr beendet.

 

Fußballspiel der Feuerwer Forchheim gegen das THW Forchheim

Phänomenales Siegestor nach hart umkämpftem Fußballspiel

Nach über 10 Jahren kam es gestern zur Neuauflage des Fußballklassikers FF Forchheim gegen THW OV Forchheim. Als der Anpfiff um 17:15 Uhr ertönte, hieß es 6 gegen 6.

Nach wenigen Minuten hartem Kampf führte die Feuerwehr 4:0. Das ließ sich das THW nicht gefallen und holte innerhalb kürzester Zeit auf. Spielstand zur Halbzeitpause 4:4.

Nach der Pause gaben auch die angereisten Fans beider Mannschaften nochmal alles. Durch die Fans angefeuert gelang es der Feuerwehr zunächst einen Vorsprung von einem Tor zu erarbeiten.

Andreas Leikam vom THW machte es uns aber schwer und holte zum 5:5 aus. Beide Mannschaften schenkten sich nichts -im Ernstfall echte Kameraden, am Platz Rivalen auf der Jagd nach Toren.

In den letzten Minuten gelang dann aber unserem Jugendfeuerwehrler Leander Eitner das, worauf wir alle gewartet haben: 6:5, Führungstor für die Feuerwehr Forchheim. Die Führung verteidigten wir bis zu letzt und erlangten Gewissheit durch den Abpfiff. Sieg für die Feuerwehr Forchheim.

Abpfiff hieß für beide Mannschaften auch Kameradschaftsabend auf den Kellern, welchen sich beide Mannschaften redlich verdient hatten.

Kellerfest 2019

Herrlichstes Kellerwetter nach nachmittäglichen Regenschauern, eine gut aufgelegte Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig sowie gut gelaunte Gäste und zünftige Brotzeiten mit frischem Festbier sorgten dafür, dass das gemeinsame traditionelle Kellerfest der Feuerwehr Forchheim und dem THW Ortsverband Forchheim, das am vergangenen Freitagabend auf dem Greif-Keller stattfand, wieder einmal ein großer erfolgt wurde.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Josua Flierl konnte auf dem sehr gut besuchten Keller unter anderem zahlreiche Stadträte, Bürgermeister Franz Streit, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Delegationen der Ortsteilfeuerwehren sowie die “Chefs” der beiden Hilfsorganisationen Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier und den Ortsbeauftragten des THW Christian Wilfling begrüßen.

Kellerwirtin Traudl Kraus und ihr Team sorgten bestens organisiert dafür, dass die hungrigen und durstigen Gäste immer nur kurz auf Speisen und Getränke warten mussten.

Das Fazit der Verantwortlichen fällt somit heuer äußerst positiv aus und die Gäste freuten sich am Ende bestimmt auf das Kellerfest 2020, wieder genau eine Woche vor Annafestbeginn.

Eine Übung und zwei Einsätze am Mittwoch

Passend dem Wetter erfolgte bei der wöchentlichen Ausbildung eine Übung am Main-Donau-Kanal: Wasserabgabe über den Werfer der Drehleiter und des Tanklöschfahrzeugs.

 

 

Tagsüber mussten die freiwilligen Einsatzkräfte jedoch noch zwei Einsätze abarbeiten:

Bei einem Brandmeldealarm in einem Altenheim um kurz vor 8.00 Uhr handelte es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm.

 

Die Hilfe der Feuerwehr benötige dann kurz vor der Übung gegen 18.00 Uhr ein Jungvogel im Föhrenweg. Der Vogel hatte sich kopfüber an einer Dachrinne verfangen und musste über die Drehleiter gerettet werden. Das Tierheim Forchheim nahm das Tier in seine Obhut. Beim zweiten Alarm waren die Kollegen der Feuerwehr Buckenhofen ebenfalls im Einsatz.