PKW Brand auf der Autobahn 73

Der Brand eines PKW’s auf der Autobahn A73 zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Nord und Buttenheim sorgte heute Morgen um 5:59 Uhr für eine Alarmierung der Feuerwehr Forchheim.

 

 

Bereits auf der Anfahrt teilte die Leitstelle den Feuerwehrkräften mit, dass das Fahrzeug in Vollbrand steht. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte die Lage bestätigt werden, das Feuer griff auch bereits auf die angrenzende Böschung über.

 

Durch einen Trupp unter Atemschutz konnte mit einem Hohlstrahlrohr die weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Mit insgesamt zwei Löschrohren wurde das Fahrzeug anschließend
abgelöscht. Die Wasserversorgung wurde über den 4000 Liter Löschwasserbehälter des Tanklöschfahrzeugs sichergestellt.

 

 

Während der Lösch- und Aufräumarbeiten musste die rechte Spur für den Verkehr gesperrt werden. Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen und die Einsatzstelle nach ca. 1,5 Std. an die Polizei übergeben. Über die Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

 

Die Feuerwehr Forchheim war mit 7 Fahrzeugen und ca. 25 Ehrenamtlichen im Einsatz.

Ring of Fire

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde am 08.August um kurz nach 23:00 Uhr der in dieser Woche diensthabende 3. Zug zur Unterstützung in die Notfallambulanz im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz alarmiert.

 

 

Ein kleiner Bub hatte sich den Ring einer Halskette über den Finger gesteckt und nicht mehr herunter bekommen. Aufgrund der Güte und Dicke des Materials kamen die Kollegen der Notaufnahme mit den vorhanden Mitteln an ihre Grenzen.

 

Mit unserem Teddy und einem Funkgerät konnte der Junge begeistert werden, während die Einsatzkräfte mit einem kleinen Akkutrennschleifer und reichlich Kühlung den Ring entfernten.

Ein unvergesslicher Tag sicherlich auch für den kleinen Knaben.

Brand Freifläche am Forchheimer Kellerwald

Um kurz nach 09:00 Uhr bemerkte ein Anwohner, dass aus dem Kellerwald Rauch aufsteigt und wählte den Notruf. Vor Ort eingetroffen, konnte im Kellerwald eine etwa 5m x 5m große Brandfläche vorgefunden werden, die bereits größtenteils abgebrannt war. Es galt nur noch restliche Glutnester abzulöschen.

 

 

 

Um die Einsatzkräfte aufgrund der Witterung zu schonen, wurde beschlossen keine Schläuche zu verlegen, sondern auf das Kleinlöschfahrzeug (49/1) zurückzugreifen. Mit dem Fahrzeug konnte aufgrund der Geländegängigkeit bis an die Einsatzstelle gefahren werden. Mittels Hochdrucklöschanlage wurden die Glutnester abgelöscht.

 

 

Im weiteren Tagesverlauf erfolgten zwei weitere Alarmierungen um notwendige Nachlöscharbeiten aufgrund der trockenen Witterung durchzuführen. Auch eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera wurde durchgeführt.

 

Im Einsatz befanden insgesamt vier Fahrzeuge der Feuerwehr Forchheim mit insgesamt ca. 15 Einsatzkräften.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn

Zu einem Verkehrsunfall auf der A73 in Fahrtrichtung Bamberg wurde die Feuerwehr Forchheim zusammen mit der FF Buttenheim und FF Seigendorf alarmiert. Da die genaue Örtlichkeit der Unfallstelle zunächst unklar war, wurden aufgrund der Meldung des Anrufers in der Erstalarmierung nur die Feuerwehren Buttenheim und Seigendorf alarmiert.

 

Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, wurde die Unfallstelle an der Ausfahrt Buttenheim vorgefunden. Dies führte dazu, dass die Feuerwehr Forchheim als örtlich zuständige Wehr nachalarmiert wurde. Unser Tätigkeiten beschränkten sich auf die Unterstützung bei der Patientenbetreuung sowie die Verkehrsabsicherung, welche im Laufe des Einsatzes von den anderen beteiligten Wehren übernommen wurde.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Forchheim mit 7 Fahrzeugen sowie die Feuerwehren Buttenheim und Seigendorf. Weiter der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Personenrettung am Bahnhof Forchheim

Ein Arbeitsunfall am Forchheimer Busbahnhof sorgte am Mittwochnachmittag für einen nicht alltäglichen Einsatz der Feuerwehr Forchheim. Bei Arbeiten an einem Abwasserschacht verletzte sich eine Person in ca. 5 Metern Tiefe schwer am Knie.

 

 

Der Verunfallte wurde zunächst von einem Notarzt und einem Notfallsanitäter erst versorgt. Zur Vorbereitung der technischen Rettung begab sich im weiteren Verlauf des Einsatzes ein Feuerwehrangehöriger ebenfalls in den Schacht. Das Aufseilen der Person erfolgte schließlich über den bereits angelegten persönlichen Sicherungsgurt des Verunfallten und eine Seilwinde, die für die Arbeiten an dem Schacht bereits in Stellung gebracht war. Eine zweite Sicherung erfolgte durch eine sogenannte “Rettungswindel”, die mit einem zweiten Seil über die Drehleiter gesichert wurde.

 

 

 

 

Besonders hervorzuheben bei diesem ungewöhnlichen Einsatz ist die reibungslose Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Rettungsdienst. Die Person konnte so bereits nach kurzer Zeit aus dem Schacht gerettet und in ein Krankenhaus verbracht werden. Vielen Dank auch an die ebenfalls mit alarmierten Kräfte der Bergrettung: Bergwacht Forchheim, die jedoch in Absprache mit dem Einsatzleiter nicht mehr eingesetzt werden mussten.

 

Die Feuerwehr Forchheim war für die Rettungsarbeiten mit knapp 20 Ehrenamtlichen und 5 Fahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz. Weiterhin die Polizei, der Rettungsdienst und die Bergwacht.

Eingeklemmte Person auf der Autobahn 73

Zu einem schweren Unfall auf der BAB 73 in Fahrtrichtung Bamberg wurde Feuerwehr Forchheim in den Mittagsstunden des 22.06.2020 alarmiert.

 

 

Ein SUV war aus ungeklärter Ursache alleinbeteiligt mehrfach in die Mittel- und Außenleitplanke eingeschlagen und kam schließlich schwer beschädigt auf dem Seitenstreifen zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Süd und -Nord zum Stehen.

In Folge des Unfalls wurden die beiden Insassen schwer verletzt im Fahrzeug eingeschlossen.

 

 

Bei Eintreffen der Feuerwehr wurden die Patienten bereits notärztlich versorgt. In Absprache mit dem Rettungsdienst wurden die Personen mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät aus dem von den Aufprallen gezeichneten Wagen befreit. Neben den Seitentüren musste auch das Dach entfernt werden, um eine schonende achsengerechte Rettung durchführen zu können.

 

 

Die Verletzten wurden nach der Befreiung jeweils in umliegende Krankenhäuser gebracht. Während der Rettungsmaßnahmen war die Autobahn in Fahrtrichtung Bamberg komplett gesperrt. Für Start und Landung des Rettungshubschraubers Christoph 27 musste auch die Fahrbahn in Richtung Nürnberg zeitweise gesperrt werden.

 

 

Neben 7 Fahrzeugen der Feuerwehr waren zwei Rettungswägen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleiter Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt die Verkehrspolizeiinspektion Bamberg.

 

Nach ca. 2 Stunden wurde die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei übergeben. Seitens der Feuerwehr Forchheim waren 20 Ehrenamtliche im Einsatz.

 

Vielen Dank an alle eingesetzten Rettungs- und Einsatzkräfte für die reibungslose Zusammenarbeit!

Mehrere Verletzte bei Kellerbrand

Ein Kellerbrand in einem Wohnhaus Am Eichenwald sorgte in den Vormittagsstunden des 05. Juni 2020 für einen Einsatz zahlreicher Rettungskräfte. Der Brand konnte durch den Einsatz der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Mehrere Personen wurden leicht verletzt.

 

 

Die Alarmierung der Feuerwehren Forchheim, Buckenhofen und Kersbach sowie des Rettungsdienstes und der Polizei erfolgte um 10:09 Uhr. Gemeldet wurde ein Kellerbrand mit Personen in Gefahr.

 

Nach Ankunft des ersten Löschfahrzeuges konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Als Grund für den Brand waren Heizölreste die sich nach Rückbauarbeiten eines Heizöltanks entzündet hatten.

Die Brandbekämpfung erfolgte mit einem Trupp unter Atemschutz, weitere Trupps wurden zur Sicherung eingeteilt. Auch die weiteren nachgerückten Einsatzkräfte wurden in das Einsatz Geschehen eingebunden.

 

Nachdem die Nachlöscharbeiten durchgeführt wurden, konnte Feuer aus gemeldet werden. Anschließend wurden die Keller- und Wohnräume kontrolliert und umfangreich belüftet.

 

Insgesamt wurden vier beteiligte Personen leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Einsatz für die eingesetzten Kräfte war nach ca. 2 Stunden beendet.

Dachstuhlbrand sorgt für langwierigen Einsatz in der Nacht

Der Brand an einem Wohnhaus sorgte in der Nacht zum Montag für einen langwierigen Einsatz der Feuerwehr Forchheim.

 

Um 01:06 Uhr wurde zunächst die in dieser Woche für Kleineinsätze diensthabenden Ehrenamtlichen des 1. Zugs alarmiert. Aufmerksame Zeugen meldeten der Leitstelle den Brand einer Gartenhütte am Eichenwald.
Das Feuer im Außenbereich eines Einfamilienhauses wurde bei Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Nachbarn mit einem Gartenschlauch bekämpft. Durch einen Atemschutztrupp konnte der Brand mit einem Hohlstrahlrohr schnell unter Kontrolle gebracht werden.

 

Bei der weiteren Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich der Brand auf den angrenzenden Dachstuhl des Wohnhauses ausgebreitet hatte. Aufgrund der neuen Lage erfolgte eine Alarmstufenerhöhung mit Vollalarm für die Feuerwehr Forchheim.

 

 

Um die Glutnester im Dach ablöschen zu können, musste dieses stellenweise mit Kettensägen geöffnet werden. Für die aufwendigen Nachlöscharbeiten wurden hier zwei weitere Trupps unter Atemschutz eingesetzt.

Die rund 30 ausgerückten Kräfte der Feuerwehr Forchheim waren bis ca. 04.15 Uhr im Einsatz.
Im Einsatz waren 8 Fahrzeuge der Feuerwehr Forchheim, der Rettungsdienst und eine Streife der Polizei. Über die Schadenshöhe und die Ursache des Brandes können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Balkonbrand in der Innenstadt

Ein Feuer in der Forchheimer Altstadt rief am Sonntagnachmittag eine Vielzahl an Einsatzkräften auf den Plan.

 

Das brennende Inventar eines Balkons im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhaues konnte mit einem Atemschutztrupp schnell gelöscht und eine Ausbreitung auf die zugehörige Wohnung verhindert werden. Durch die Feuerwehr konnten insgesamt acht Personen über das Treppenhaus gerettet werden.

 

 

Mit der Wärmebildkamera wurde die massiv durch Hitze beaufschlagte Fassade kontrolliert und stellenweise geöffnet, um Glutnester bekämpfen zu können. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Wohnräume belüftet und mit einem Gasmessgerät freigemessen.

 

 

 

Die Feuerwehr Forchheim war mit 8 Fahrzeugen und rund 40 Ehrenamtlichen vor Ort. Aufgrund der hohen Anzahl an gemeldeten Personen im Objekt waren weitere Kräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr mitalarmiert. Diese konnten jedoch schnell aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst werden.

 

Im Einsatz waren:

Fl. Forchheim 11/1 MZF
Fl. Forchheim 14/1 MTW
Fl. Forchheim 23/1 TLF
Fl. Forchheim 30/1 DLK
Fl. Forchheim 40/1 HLF
Fl. Forchheim 41/1 LF
Fl. Forchheim 53/1 GW A/S
Fl. Forchheim 56/1 GW L2

Feuerwehr Buckenhofen

Feuerwehr Burk

Feuerwehr Kersbach

Feuerwehr Reuth

Feuerwehr Kirchehrenbach

Rettungsdienst

BRK Bereitschaft Forchheim

THW Forchheim

Polizei

Brand einer Industrieanlage sorgt für Großalarm

Der Brand einer Maschine in einem Forchheimer Entsorgungsbetrieb sorgte heute Morgen um 8:06 Uhr für eine umfangreiche Alarmierung von Rettungskräften. Die Erstmeldung, dass sich eine Lagerhalle in Vollbrand befindet, bestätigte sich mit Eintreffen der ersten Einsatzkräften vor Ort glücklicherweise nicht. Durch die schnelle Reaktion des geschulten Betriebspersonals konnte sich der Brand einer papierverarbeitenden Maschine im Außenbereich nicht auf weitere Teile der Anlage ausbreiten.

 

 

Das Feuer konnte durch die Löschmaßnahmen von zwei Trupps unter Atemschutz rasch unter Kontrolle gebracht werden. Schwieriger gestalteten sich die anschließenden Nachlöscharbeiten: Der Inhalt der betroffenen Maschine musste von insgesamt vier weiteren Trupps unter Atemschutz aus dem Inneren entfernt und abgelöscht werden.

 

 

 

Mehrere Mitarbeiter des betroffenen Betriebs wurden vom Rettungsdienst vorsorglich in Krankenhäuser verbracht. Zur Schadenshöhe und Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Neben den Feuerwehren der Stadt Forchheim waren auch die Feuerwehren aus Rettern, Bammersdorf und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Forchheim alarmiert. Diese konnten zeitnah, teilweise noch auf der Anfahrt aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Feuerwehr Forchheim war mit 9 Fahrzeugen und 31 Ehrenamtlichen bis ca. 11:30 Uhr im Einsatz.

 

 

 

Im Einsatz waren:

Fl. Forchheim 10/1 KdoW
Fl. Forchheim 11/1 MZF
Fl. Forchheim 14/1 MTW
Fl. Forchheim 23/1 TLF
Fl. Forchheim 30/1 DLK
Fl. Forchheim 40/1 HLF
Fl. Forchheim 41/1 LF
Fl. Forchheim 53/1 GW A/S
Fl. Forchheim 56/1 GW L2

Feuerwehr Buckenhofen
Feuerwehr Burk
Feuerwehr Kersbach
Feuerwehr Reuth

Feuerwehr Bammersdorf
Feuerwehr Rettern
Feuerwehr Kirchehrenbach

Rettungsdienst
BRK Bereitschaft Forchheim

Verbindungsperson THW Forchheim

Polizei

Jugendliche Brandstifter sorgen für mehrere Einsätze

Die Feuerwehr wurde in der Nacht zum Dienstag, 28.04.2020 zu insgesamt 3 Brandeinsätzen gerufen. Die Polizei konnte noch in der selben Nacht mehrere Verdächtige festnehmen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

Gegen 23:30 Uhr erfolgte zunächst die Alarmierung zu zwei brennenden Papiertonnen in der Bodelschwinghstraße. Zwei Stunden später galt es einen brennenden Papiercontainer in der Henry-Dunant-Str. zu löschen, hier hatte der Brand bereits auf angrenzendes Buschwerk und Bäume übergegriffen.

 

 

 

 

 

 

Diese Brände konnten jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der letzte Einsatz führte die Stadtwehr in die Friedrich-Ludwig-Jahn Straße zu einem brennenden Altkleidercontainer der in müheseliger Arbeit entleert und abgelöscht werden musste.

 

 

 

 

Noch während die Löscharbeiten voll in Gange waren konnten Beamte der Polizeiinspektion Forchheim mehrere Tatverdächtige ausmachen und zur weiteren Vernehmung abführen.

 

Bereits vor dieser Brandserie waren Einsatzkräfte gegen 21:30 Uhr zu einer Brandnachschau alarmiert worden, ein Eingreifen war bei diesem Einsatz jedoch nicht mehr erforderlich.

 

Die Feuerwehr Forchheim war mit insgesamt 10 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen bis 5 Uhr morgens im Einsatz.

LKW Brand auf der Autobahn 73

Der Brand eines LKW-Anhängers auf der A 73 sorgte heute Vormittag für den Einsatz der Feuerwehren Forchheim und Buckenhofen.

 

 

Der Fahrer eines LKW-Gespanns hatte während der Fahrt eine Rauchentwicklung am Anhänger festgestellt und unverzüglich auf dem Standstreifen angehalten. Vorbildlich hatte der Fahrer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr den Anhänger vom Zugfahrzeug getrennt.

 

Der Brand wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Schaumrohr gelöscht. Damit sämtliche Glutnester im Fahrzeugaufbau erreicht werden konnten, wurde unter Zuhilfenahme des Krans des Zugfahrzeugs die Ladung vom Anhänger gehoben.

 

 

 

Während der Nachlöscharbeiten konnte zwischenzeitlich eine Spur für den Verkehr in Richtung Nürnberg wieder freigegeben werden. Während das Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug zur Brandbekämpfung eingesetzt waren, kümmerten sich weitere Fahrzeuge um die Absicherung der Einsatzstelle.

 

 

Der Einsatz für die rund 30 Ehrenamtlichen Feuerwehrleute war nach gut zwei Stunden beendet.

Im Einsatz waren 8 Fahrzeuge der Feuerwehr Forchheim, 2 Fahrzeuge der Feuerwehr Buckenhofen sowie weitere Kräfte des Rettungsdienstes, der Polizei und der Autobahnmeisterei.

Verkehrsunfall und ausgedehnte Ölspur

In den Abendstunden des Mittwochabends wurde der 3. Zug der Feuerwehr Forchheim zunächst zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Im weiteren Verlauf erfolgte die Nachalarmierung der kompletten Stadtwehr sowie der Feuerwehr Reuth zu einer ausgedehnten Ölspur. Mehrere Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet galt es abzuarbeiten, der gesamte Einsatz endete weit nach Mitternacht mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

 

 

 

Gegen 21:40 Uhr des 01.04.2020 wurde zunächst die in dieser Woche für Kleineinsätze diensthabende Mannschaft des 3. Zugs zu einem Verkehrsunfall an die Kreuzung Bayreuther Straße/Adenauerallee alarmiert. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr abgesichert, der Verkehr umgeleitet und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.

Durch die Einsatzkräfte wurde hier bereits eine ausgedehnte Ölspur im genannten Kreuzungsbereich festgestellt. Im weiteren Einsatzverlauf berichteten Zeugen, dass sich die Ölverschmutzung der Fahrbahn auf weitere Straßenabschnitte in Richtung Süden bis zum Kersbacher Kreuz erstreckt.

 

 

 

 

Aufgrund der neuen Lage forderte der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte und Material über die Leitstelle nach. Durch den Vollalarm der Feuerwehr Forchheim konnten so fünf weitere Fahrzeuge und Ölbindemittel an die Einsatzstelle gebracht werden. Eine weitere Erkundung durch den Stadtbrandinspektor entlang der Bayreuther und Reuther Straße ergab auch hier eine erhebliche Fahrbahnverunreinigung. Zur Unterstützung wurde für diesen Bereich gegen 23.15 Uhr die Feuerwehr Reuth nachalarmiert, die sich dort um die Verkehrsabsicherung und Reinigung der Fahrbahn kümmerte.

 

Die kilometerlange Ölspur wurde vom Fahrer unbemerkt durch einen Linienbus verursacht, der letztlich am ZOB ausfindig gemacht werden konnte. Mit dem Wiederbefüllen der Ölbindemittelkanister endete der Einsatz für die ca. 30 Ehrenamtlichen der Feuerwehr Forchheim um 00.30 Uhr.

 

 

 

Vielen Dank an den Bereitschaftsdienst des Bauhofs der Stadt Forchheim, der mit Hilfe einer Kehrmaschine das ausgebrachte Ölbindemittel aufgenommen hat.

Alles nur ein Scherz?!

Nicht so ganz. Mit der Pflichtfeuerwehr in Serlbach haben wir euch zwar in den April geschickt, die Thematik, die dahintersteckt, ist allerdings ein ernstes Problem.

 

Nicht nur die Feuerwehr Forchheim hat Probleme neue Mitglieder zu generieren, vor dieser Herausforderung stehen fast alle Feuerwehren im Landkreis, sogar in ganz Bayern.

 

Als Feuerwehr sind wir ein Teil des Katastrophenschutzes in Deutschland. Es sollte eine Binsenweisheit sein, dass der Katastrophenschutz in Deutschland auf Freiwilligen basiert. In vielen Köpfen hat sich dennoch das Vorurteil festgesetzt, dass alle Feuerwehren eine Berufsfeuerwehr sind. Dem ist jedoch bei Weitem nicht so. Die erschreckende Wahrheit?! In Bayern gibt es derzeit nur 7 Berufsfeuerwehren, den Rest stemmen zum größten Teil freiwillige Feuerwehren mit ehrenamtlichen aktiven Einsatzkräften. Was das bedeutet? Wir üben zusammen. Wir arbeiten zusammen. Wir sind Kameraden.

 

Wie läuft so etwas ab? Nach einer abgeschlossenen modularen Truppmannausbildung (kurz MTA), in der man, und hierbei ist egal, welches Alter, Geschlecht oder welches Vorwissen, alle Grundlagen für den Einsatz erlernt, ist man Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau. In Übungen, hierzu trifft sich die Feuerwehr Forchheim jeden Mittwochabend, wird dieses Wissen gefestigt. Und dann geht das erste Mal der Funkmeldeempfänger (FME). Was dann kommt, ist für Anfänger wie für „alte“ Hasen das Gleiche: Der Piepston kommt, das Adrenalin schießt kurzzeitig in die Höhe. Eine Alarmmeldung und direkt fängt es im Gehirn das Rattern an. Was könnte auf mich zukommen? Auf dem Weg ins Gerätehaus sind diese Gedanken wie weggeblasen. Man konzentriert sich. Dann heißt es Auto aus, ins Gerätehaus rennen, Umziehen, Aufsitzen, Horn und Blaulicht an, los geht’s.

 

Warum wir das machen? Warum wir unsere Familien, Freunde oder nachts das warme Bett zurücklassen? Natürlich erstmal, und das ist das Wichtigste, um anderen Menschen zu helfen. Fast Alle von uns brauchen einmal Hilfe im Leben. Vielleicht nicht unbedingt von der Feuerwehr, aber von anderen Helfern. Und dann ist es schön, wenn da jemand ist, der hilft. Der uns aus einer misslichen Lage befreit oder dafür sorgt, dass das Haus nicht abbrennt oder alle Menschen ein Gebäude rechtzeitig verlassen können. Dafür sind wir da. Dafür üben wir. Dafür geben wir gerne einen Teil unserer Freizeit her.

 

Und dann ist da etwas, was man von außen nicht ohne Weiteres sieht. Kameradschaft.

Menschen, mit denen man durch jedes Feuer geht. Gemeinsam rein, gemeinsam raus. Keine Ausnahmen zu dieser Regel. Grillabende, Männerabende, Frauenrunden, freudige Anlässe, Trauerfeiern. Kameradschaft ist mehr als ein Einsatz.

 

Wir brennen gemeinsam dafür, anderen im Team zu helfen und gehen, wenn es sein muss, füreinander durchs Feuer- im Einsatz aber auch privat.

Die Kameradschaft ist, neben dem Gedanken etwas Gutes zu tun, das, was Feuerwehr attraktiv macht. Man wird es aber wahrscheinlich nicht verstehen, wenn man es noch nie erlebt hat.

 

Wenn auch du diese Erfahrung machen möchtest und wir dir zeigen dürfen, was echte Kameradschaft bedeutet, dann schreib uns eine E-Mail oder eine Nachricht via Facebook oder Instagram. Alle nötigen Informationen findest du unter www.ffw-forchheim.de

 

 

Erste Pflichtfeuerwehr im Landkreis Forchheim

Unsere sinkenden Mitgliederzahlen und die steigenden Anforderungen an die freiwilligen Feuerwehren ziehen nun für uns erste Konsequenzen. Im Stadtteil Serlbach entsteht eine Pflichtfeuerwehr.

 

Das bayerische Feuerwehrgesetz (BayFwG) sieht vor, dass ehrenamtliche Helfer innerhalb von zehn Minuten nach Alarmierung am Ort des Einsatzgeschehens eingetroffen sein müssen. Dies stellt tagsüber für den Stadtteil Serlbach ein enormes Problem dar. Zuständig für den Stadtteil sind die Feuerwehren aus Reuth und Forchheim. Tagsüber stehen zu wenige Feuerwehrdienstleistende zur Verfügung, die in geforderter Mannschaftsstärke, nach zehn Minuten am Einsatzort sein können. Dies liegt zum einen daran, dass immer weniger Menschen bereit sind, aktiven Dienst in einer Feuerwehr zu leisten und immer mehr Arbeitnehmer zum Arbeiten in die umliegenden, größeren Städte fahren müssen. Andererseits sind von den in Forchheim Arbeitenden immer Weniger bereit, Feuerwehrdienst zu leisten, was für eine freiwillige Feuerwehr, wie sie im Landkreis und in den allermeisten Fällen üblich ist, fatal ist. Sowohl wir, die Feuerwehr Forchheim als auch die Feuerwehr Reuth, sind freiwillige Feuerwehren. Das heißt, unsere Aktiven sind ehrenamtliche Helfer, die während ihrer Arbeitszeit von ihrer Arbeitsstätte zu Einsätzen gehen und ihre Freizeit zu diesem Zweck bereitwillig opfern.

 

Um die Ausrückzeiten einzuhalten, wurden nun die Bürger Serlbachs seitens der Stadt verpflichtet, ihre feuerwehrtechnische Grundausbildung anzutreten. Hierzu wurden sowohl männliche als auch weibliche Personen im Alter zwischen 18 und 50 ausgewählt. Die feuerwehrtechnische Grundausbildung, die sogenannte modulare Truppmann Ausbildung (MTA), wird über die Feuerwehr Forchheim in Zusammenarbeit mit den Stadtteilfeuerwehren angeboten. Bis diese Ausbildung durch die ausgewählten Bewohner Serlbachs abgeschlossen ist, werden die Einwohner Serlbachs, die bereits eine abgeschlossene Feuerwehrausbildung vorweisen können durch einige unserer Kameraden in Forchheim, die in einem gewissen Umkreis um Serlbach wohnen, unterstützt. Hierbei sind besonders die Gebiete am Kellerwald und in der Lichteneiche gemeint.

 

Für den Anfang muss unser Oldtimer, unsere Fanny, ein Löschgruppenfahrzeug (LF 16-TS 48/1) als Einsatzfahrzeug dienen, bis ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF 44/1) beschafft werden kann. Die Ausschreibung hierfür ist beendet. Das Los der Ausschreibung ging an die ortsansässige Firma CompointFahrzeugbau. Die Ortsansässigkeit war in diesem Fall für uns und Serlbach ein besonderer Glückstreffer, da hierdurch eine kürzere Lieferzeit gewährleistet werden konnte.

 

Zudem wird das Kleineinsatzfahrzeug (KEF 49/1), welches sich bereits seit zwei Jahren am Annafest bewährt hat, in Serlbach stationiert sein. Dies ist eine zwingende Maßnahme, um gegen einen möglichen Waldbrand im Kellerwald vorgehen zu können. Die Waldbrandgefahr im Kellerwald bereitet uns seit letztem Jahr große Probleme. Serlbach liegt zentral im Kellerwald, sodass hier unser kleines, wendiges Waldbrandbekämpfungsfahrzeug bestmöglich aufgehoben ist und wir einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Brandbekämpfung im Kellerwald unternehmen konnten.

 

Das zukünftige TSF und die aktuelle Notlösung „Fanny“ mussten auch eine Unterkunft erhalten. Bis das neue Gerätehaus auf dem Gelände des früheren Gerätehauses in Serlbach errichtet ist, stellt erster Vorsitzender, Klaus Kreller, seine Maschinenhalle zur Verfügung. Mit Kommandanten und langjährigem aktiven Mitglied unserer Wehr, Karl-Heinz Pfeufer, hat sich eine gute Führungsspitze gebildet.

Beide betonten, die Gefahrenabwehr sei im Interesse aller und helfe nicht nur den Einwohnern Serlbachs.

 

Nichtsdestotrotz leiten wir weiterhin Maßnahmen ein, die hoffentlich bald Früchte tragen werden. Es sind hierzu nochmals alle Bürgerinnen und Bürger Forchheims, egal ob jünger oder schon im reiferen Alter eingeladen, sich die Feuerwehr Forchheim und die Vielfalt des Feuerwehrdienstes anzuschauen. Informationen hierzu gibt es auf unsere Homepage (www.ffw-forchheim.de), ansonsten kann man sich auch via E-Mail oder sozialen Netzwerken bei uns melden.

 

Auf ein Gruppenbild haben wir und auch die Kameraden der Feuerwehr Serlbach verzichtet, um in der derzeitigen Lage mit dem Coronavirus Covid19 jegliche Ansteckung unserer Einsatzkräfte zu vermeiden und so die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

Einsatzmarathon am Samstagabend

Einsatzreich, so kann der Abend des 07.03.2020 für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Forchheim beschrieben werden. Neben einem Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Fahrzeugführer aus seinem Fahrzeug befreit werden musste, galt es noch Personen aus einem Aufzug am Bahnhof zu befreien. Beim anschließendem dritten Einsatz des Abends löschten die Einsatzkräfte einen Pkw Brand.

 

 

 

Am Samstagabend gegen 17:20 Uhr wurden wir durch die Integrierte Leitstelle Bamberg/Forchheim zum Absichern eines Verkehrsunfalles mittels Verkehrsleitanhängers auf die A73, Anschlusstelle Forchheim Süd in Richtung Nürnberg, alarmiert. Unter der Leitung des Stadtbrandinspektors (SBI) verließen der Rüstzug sowie das TLF 20/40SL nach kurzer Zeit das Gerätehaus.

 

Noch während Anfahrt wurden wir von der Leitstelle in Kenntnis gesetzt, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeschlossen sei. Diese Meldung bestätigte sich nach Eintreffen an der Einsatzstelle glücklicherweise nicht.

Die Erkundung der weitläufigen Einsatzstelle, die sich auf ca. 600 Meter mit drei komplett zerstörten Fahrzeugen erstreckte, wurde durch den Zugführer sowie dem Abschnittsleiter Technische Rettung durchgeführt.

Im Anschluss wurde nach Rücksprache mit dem Notarzt an einem der Fahrzeuge mit einer großen Seitenöffnung mittels technischen Geräts begonnen, da ein Fahrzeugführer über starke Schmerzen an der Wirbelsäule klagte. Nachdem die Seitenöffnung geschaffen war, konnte der Fahrer achsgerecht aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Weitere vier betroffene Personen wurden rettungsdienstlich bei diesem Einsatz betreut. Nach ca. zwei Stunden verließ die Feuerwehr Forchheim die Einsatzstelle in Richtung Gerätehaus.

 

 

 

 

 

 

 

Beim zweiten Alarm gegen 21:20 Uhr wurde unsere Türöffnungsgruppe zu einem stehen gebliebenen Aufzug am Bahnhof Forchheim alarmiert.

Vorgefunden wurden mehrere Jugendliche in einem Aufzug, der im oberen Drittel des Aufzugschachtes stand.

Durch manuelles Öffnen der Kabinentüre konnten die eingeschlossenen Personen unbeschadet den Aufzug verlassen.

Nach ca. 10 min konnten wir wieder in das Gerätehaus einrücken.

 

 

Die dritte Alarmierung folgte um 22:29 Uhr: PKW Brand in der Daimlerstraße.

Hier verließen nach wenigen Minuten unter Leitung unseres SBI das HLF 20 und das TLF 20/40 SL das Gerätehaus.

Vorgefunden wurde ein PKW der im Motorraum bereits im Vollbrand stand.

Die Fahrerin wurde aufgrund einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst behandelt. Nach Ablöschen und Kontrolle des Motorraumes mit Wärmebildkamera, fuhren wir gegen 0:20 Uhr wieder in unser Gerätehaus.

 

 

 

Ein Abend mit drei Einsätzen, die unsere ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte gerne abgearbeitet haben, um anderen in ihrer Freizeit zu helfen, auch wenn hierfür Familie und Freunde an einem Samstagabend auf sie verzichten mussten.

Von Sonntagsruhe keine Spur

Zur Unterstützung der Polizei alarmierte die Leistelle Bamberg die Feuerwehr Forchheim am Sonntagvormittag (1. März)  zunächst in die Jean-Paul-Straße.
In einem leer stehenden Haus kam es zu einem Wasseraustritt, in dessen Folge bereits Wasser durch die Außenmauern des Gebäudes drang. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang und drehten das Wasser am Hausanschluss ab, um weiteren Schaden zu vermeiden.

 

 

Noch während dieses Einsatzes erfolgte über den Zugführer die dringende Anforderung der Feuerwehr ins Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Aufgrund eines Defekts an einer Hebeanlage kam es zu einem massiven Austritt von Abwasser im Keller des Klinikums. Nach einer ersten Erkundung vor Ort und der Feststellung des Ausmaßes wurden weitere Kräfte und Fahrzeuge an die Einsatzstelle nachalarmiert.
Die von dem Wasserschaden betroffenen Technik- und Lagerräume wurden dann nach und nach auf einer Fläche von ca. 400 m² mit mehreren Wassersaugern bearbeitet.
Dem 2. Untergeschoss wurde während der Saugarbeiten mit einem Elektrolüfter ständig Frischluft zugeführt, um die Geruchs- und Temperaturbelastung für die Einsatzkräfte zu mindern.

 

 

Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Einsatzstellenhygiene gerichtet: Alle im „Schmutzbereich“ eingesetzten Einsatzkräfte mussten das Gebäude über eine Schleuse vor dem Gebäude verlassen, die zwischenzeitlich durch die im Außenbereich eingesetzten Feuerwehrleute errichtet wurde. Um einer Kontaminationsverschleppung vorzubeugen, wurden darüber hinaus bereits vor Ort umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt.

 

Nach dem rund dreistündigen Einsatz mussten die eingesetzten Geräte in der Waschhalle des Feuerwehrgerätehauses aufwendig gesäubert werden.

 

 

Im Einsatz waren 25 Ehrenamtliche mit 6 Fahrzeugen.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Küche des Klinikums, die sich kurzfristig um die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert hat.

Brand am Kellerwald fordert 8 Atemschutzgeräteträger

In den frühen Morgenstunden des 17.02.2020 gegen 02:00 Uhr erfolgte die Alarmierung und Vollalarm für die Feuerwehr Forchheim-Stadt. Brand einer Pergola in der Straße Am Neuenberg auf Höhe des Kellerwaldes lautete das Einsatzstichwort. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, jedoch zogen sich die Nachlöscharbeiten über einen längeren Zeitraum hin. Verletzt wurde bei diesem Einsatz gottlob niemand, die Polizei ermittelt.

 

 

Die Alarmierung für die Stadtwehr erfolgte um 01:51 Uhr. Der Brand einer Pergola mit der Gefahr eines Übergreifens auf ein Wohnhaus wurde gemeldet. Auch gelagerte Gasflaschen bereits zum Zeitpunkt der Alarmierung verdeutlichten den Ernst der Lage für die eingesetzten Kräfte.

Alarmiert wurde der komplette Löschzug der Feuerwehr Forchheim, auch Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka fuhren die Einsatzstelle in der Nähe des Forchheimer Kellerwaldes an. Die vorsorglich aus Reuth nachalarmierten Kameradinnen und Kameraden mussten nicht mehr eingreifen und konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

 

 


Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier führte eine erste Lageerkundung an der Einsatzstelle durch. Nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges wurde umgehend ein Löschangriff unter dem Einsatz von Atemschutz durch einen Trupp begonnen. Parallel hierzu erfolgte der Aufbau einer Wasserversorgung sowie der Aufbau eines zweiten Löschangriffes über das Nachbargrundstück. Dieser beidseitige Löschangriff zeigte schnell Wirkung und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

Im Einsatzverlauf kamen insgesamt 8 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz, unter anderem um Nachlöscharbeiten durchzuführen und Glutnester zu bekämpfen. Das Übergreifen des Brandes auf zwei Garagen konnte letztlich verhindert werden.

 

 

Zu der Brandursache gibt es derzeit keine Erkenntnisse, die zuständige Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Forchheim mit 6 Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften, weiterhin die Polizei und der Rettungsdienst.

 

Die närrische Feuerwehr

Genau 24 Stunden nach Ausstrahlung der Kultsendung “Fastnacht in Franken” im Bayerischen Fernsehen, die auch in der 33sten Auflage wieder mehrere Millionen Zuschauer sahen, begann auch in unserer Feuerwehr die närrische Jahreszeit.

 

 

Zweiter Vorstand Peter Pinzel konnte am 15. Februar kurz nach 19:00 Uhr rd. 50 bestens aufgelegte Narren im dem Anlass entsprechend super dekorierten Floriansstübla zur 2. Närrischen Weinprobe der Feuerwehr begrüßen. Sein besonderer Gruß galt unserem Ehrenvorstand Franz Streit mit seiner Gattin Karin.
Auch in diesem Jahr führte Theo Dietz souverän durch die Weinprobe, bei der heuer sechs Weine und eine kleine Überraschung zu verkosten waren.

 

 

Doch bevor es offiziell losging, wurde eine persönlich an die Feuerwehr Forchheim gerichtete Videobotschaft einer Anwärterin auf den Thron der diesjährigen Fränkischen Weinkönigin gezeigt, die es besonders freute, dass in einer Bierstadt wie Forchheim zu einer Weinprobe geladen wurde.

 

Als erster Wein wurde ein halbtrockener Bacchus kredenzt, der aus dem Weingut Bergmann aus Ulsenheim stammte. Ein ausgezeichneter Tropfen zu einem fairen Preis.

 

Im Anschluss an die erste Verkostung erklärte Gaby Eckert das kalte Büfett für eröffnet. Auf die Gäste wartete ein opulentes Büfett mit zahlreichen ausgezeichneten Wurst- und Käsesorten sowie mehreren Salaten verschiedenster Art.

 

Über den Abend verteilt kamen noch folgende Weine zur Verkostung:
– ein Silvaner trocken, Weingut Römmert, Volkach
– eine Scheurebe trocken, ebenfalls vom Weingut Römmert
– ein halbtrockener Rotling, Weingut Berninger, Ziegelanger
– ein Regent halbtrocken, wiederum vom Weingut Bergmann
– Wahlweise eine Domina trocken (Barrique) vom Weingut Dorsch oder
– eine Rieslaner Auslese vom Weingut Braun aus Nordheim.
Als Überraschung und gleichzeitig zum Abschluss der Weinprobe lies Theo Dietz die Gäste einen Wein oder besser gesagt einen Aperitif mit Kaffeearomen verkosten – nicht jedermanns Sache, aber eben was ganz spezielles.

 

Selbstverständlich kam auch bei der diesjährigen Veranstaltung die Unterhaltung der Gäste auf keinen Fall zu kurz.
So traten zwischen den Weinproben zunächst der Künstler Pierre und seine Muse Chantalle (Peter und Gaby Eckert) aus Paris auf, die durch das Publikum “Kunst” formen liesen.
Anmoderiert durch ein Video mit Christopher Fleith von Radio Bamberg kamen anschließend die beiden “Neder Bierpatscher” zu den Gästen, die berichteten, dass sie völlig überraschend als deutlicher Sieger der diesjährigen OB-Wahl hervorgegangen sind und darüber philosophierten, welche Posten im Rathaus neu, evtl. auch von Feuerwehrlern, übernommen werden könnten.
Als weitere Einlage traten Doris Spoddig als kränkelnde Putzfrau und Gaby Eckert als Kollegin, die immer den “passenden Arzt” wusste, auf. Eine köstliche Darbietung, die die Gäste zu großem Applaus veranlasste.

 

 

 

Was wäre eine närrische Weinprobe ohne die passende musikalische Unterhaltung? Unser Kapellmeister Heinz Bedürftig und seine Trompete hatten sich hierzu in diesem Jahr Verstärkung geholt. Josef Siebenhaar (Klarinette) sowie Erwin Müller und sein Akkordeon unterstützten Heinz und so gab es den ganzen Abend über immer wieder musikalische Auftritte und auch Schunkelrunden.

 

 

Weit nach Mitternacht war sie dann vorbei, die 2. Närrische Weinprobe unserer Wehr. Gut gelaunt begaben sich die Gäste wieder nach Hause und ich denke, das die meisten sich schon auf die Faschingssaison 2020/2021 freuen, wenn hoffentlich zu der dann 3. Närrischen Weinprobe eingeladen wird.

 

Zu guter Letzt noch Worte des Dankes an Gaby und Peter Eckert und das gesamte Team sowie an Theo Dietz. Es war wieder eine hervorragend organisierte und durchgeführte kurzweilige Veranstaltung in einem wunderschönen Rahmen, bei der keine Wünsche offen blieben.
Einfach nur Danke dafür !!

 

 

Dachstuhlbrand im Forchheimer Westen mit Personen in Gefahr

Im Forchheimer Stadtteil Burk stand am Sonntagnachmittag des 19. Januar 2020 der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen. Mehrere Feuerwehren waren nötig um die Flammen zu bekämpfen. Nach Presseinformationen entstand ein Schaden in Höhe von 30.000 Euro. Die fünfköpfige Familie sowie zwei Besucher konnten sich rechtzeitig retten, lediglich eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

 

 

 

Nachdem ein Nachbar gegen 13:15 Uhr eine Rauchentwicklung über dem Einfamilienhaus feststellen konnte und einen Notruf absetzte, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Burk und Buckenhofen sowie des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim mit Drehleiter.
Bereits auf der Anfahrt konnte durch die alarmierten Kräfte eine massive Rauchsäule über der Stadt festgestellt werden. Gemäß Alarmmeldung sollten auch Personen in Gefahr sein, dies bestätigte sich Gottlob nicht – alle Personen konnten sich rechtzeitig retten.

 

 

 

Bei Ankunft durch die erst eintreffenden Einheiten aus Burk und Buckenhofen wurden umgehend Trupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt.
Nach dem Eintreffen des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim wurde die Drehleiter in Position gebracht und bekämpfte den Brand zusätzlich von oben. Hierzu wurde das Dach geöffnet um den Brand effektiv bekämpfen zu können.

 

 

 

 

Weitere Kräfte unterstützten den Einsatz durch Verkehrsabsicherungsmaßnahmen, bei der Wasserversorgung oder als Sicherungstrupps für den Atemschutzeinsatz.
Auch Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka machten sich ein Bild vor Ort und unterstützten die dortige Einsatzleitung.

 

Es entstand trotz des raschen Eingreifens der Forchheimer Feuerwehren enormer Sachschaden der auf ca. 30.000 Euro geschätzt wird. Die Ursache des Feuers konnte bisher nicht ermittelt werden und ist Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

 

Neben den Feuerwehren Burk, Buckenhofen und Forchheim mit insgesamt über 50 Einsatzkräften waren auch die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzbereitschaft war gegen 16 Uhr wiederhergestellt.