Dachstuhlbrand sorgt für langwierigen Einsatz in der Nacht

Der Brand an einem Wohnhaus sorgte in der Nacht zum Montag für einen langwierigen Einsatz der Feuerwehr Forchheim.

 

Um 01:06 Uhr wurde zunächst die in dieser Woche für Kleineinsätze diensthabenden Ehrenamtlichen des 1. Zugs alarmiert. Aufmerksame Zeugen meldeten der Leitstelle den Brand einer Gartenhütte am Eichenwald.
Das Feuer im Außenbereich eines Einfamilienhauses wurde bei Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Nachbarn mit einem Gartenschlauch bekämpft. Durch einen Atemschutztrupp konnte der Brand mit einem Hohlstrahlrohr schnell unter Kontrolle gebracht werden.

 

Bei der weiteren Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich der Brand auf den angrenzenden Dachstuhl des Wohnhauses ausgebreitet hatte. Aufgrund der neuen Lage erfolgte eine Alarmstufenerhöhung mit Vollalarm für die Feuerwehr Forchheim.

 

 

Um die Glutnester im Dach ablöschen zu können, musste dieses stellenweise mit Kettensägen geöffnet werden. Für die aufwendigen Nachlöscharbeiten wurden hier zwei weitere Trupps unter Atemschutz eingesetzt.

Die rund 30 ausgerückten Kräfte der Feuerwehr Forchheim waren bis ca. 04.15 Uhr im Einsatz.
Im Einsatz waren 8 Fahrzeuge der Feuerwehr Forchheim, der Rettungsdienst und eine Streife der Polizei. Über die Schadenshöhe und die Ursache des Brandes können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Balkonbrand in der Innenstadt

Ein Feuer in der Forchheimer Altstadt rief am Sonntagnachmittag eine Vielzahl an Einsatzkräften auf den Plan.

 

Das brennende Inventar eines Balkons im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhaues konnte mit einem Atemschutztrupp schnell gelöscht und eine Ausbreitung auf die zugehörige Wohnung verhindert werden. Durch die Feuerwehr konnten insgesamt acht Personen über das Treppenhaus gerettet werden.

 

 

Mit der Wärmebildkamera wurde die massiv durch Hitze beaufschlagte Fassade kontrolliert und stellenweise geöffnet, um Glutnester bekämpfen zu können. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden die Wohnräume belüftet und mit einem Gasmessgerät freigemessen.

 

 

 

Die Feuerwehr Forchheim war mit 8 Fahrzeugen und rund 40 Ehrenamtlichen vor Ort. Aufgrund der hohen Anzahl an gemeldeten Personen im Objekt waren weitere Kräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr mitalarmiert. Diese konnten jedoch schnell aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst werden.

 

Im Einsatz waren:

Fl. Forchheim 11/1 MZF
Fl. Forchheim 14/1 MTW
Fl. Forchheim 23/1 TLF
Fl. Forchheim 30/1 DLK
Fl. Forchheim 40/1 HLF
Fl. Forchheim 41/1 LF
Fl. Forchheim 53/1 GW A/S
Fl. Forchheim 56/1 GW L2

Feuerwehr Buckenhofen

Feuerwehr Burk

Feuerwehr Kersbach

Feuerwehr Reuth

Feuerwehr Kirchehrenbach

Rettungsdienst

BRK Bereitschaft Forchheim

THW Forchheim

Polizei

Brand einer Industrieanlage sorgt für Großalarm

Der Brand einer Maschine in einem Forchheimer Entsorgungsbetrieb sorgte heute Morgen um 8:06 Uhr für eine umfangreiche Alarmierung von Rettungskräften. Die Erstmeldung, dass sich eine Lagerhalle in Vollbrand befindet, bestätigte sich mit Eintreffen der ersten Einsatzkräften vor Ort glücklicherweise nicht. Durch die schnelle Reaktion des geschulten Betriebspersonals konnte sich der Brand einer papierverarbeitenden Maschine im Außenbereich nicht auf weitere Teile der Anlage ausbreiten.

 

 

Das Feuer konnte durch die Löschmaßnahmen von zwei Trupps unter Atemschutz rasch unter Kontrolle gebracht werden. Schwieriger gestalteten sich die anschließenden Nachlöscharbeiten: Der Inhalt der betroffenen Maschine musste von insgesamt vier weiteren Trupps unter Atemschutz aus dem Inneren entfernt und abgelöscht werden.

 

 

 

Mehrere Mitarbeiter des betroffenen Betriebs wurden vom Rettungsdienst vorsorglich in Krankenhäuser verbracht. Zur Schadenshöhe und Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Neben den Feuerwehren der Stadt Forchheim waren auch die Feuerwehren aus Rettern, Bammersdorf und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Forchheim alarmiert. Diese konnten zeitnah, teilweise noch auf der Anfahrt aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die Feuerwehr Forchheim war mit 9 Fahrzeugen und 31 Ehrenamtlichen bis ca. 11:30 Uhr im Einsatz.

 

 

 

Im Einsatz waren:

Fl. Forchheim 10/1 KdoW
Fl. Forchheim 11/1 MZF
Fl. Forchheim 14/1 MTW
Fl. Forchheim 23/1 TLF
Fl. Forchheim 30/1 DLK
Fl. Forchheim 40/1 HLF
Fl. Forchheim 41/1 LF
Fl. Forchheim 53/1 GW A/S
Fl. Forchheim 56/1 GW L2

Feuerwehr Buckenhofen
Feuerwehr Burk
Feuerwehr Kersbach
Feuerwehr Reuth

Feuerwehr Bammersdorf
Feuerwehr Rettern
Feuerwehr Kirchehrenbach

Rettungsdienst
BRK Bereitschaft Forchheim

Verbindungsperson THW Forchheim

Polizei

Jugendliche Brandstifter sorgen für mehrere Einsätze

Die Feuerwehr wurde in der Nacht zum Dienstag, 28.04.2020 zu insgesamt 3 Brandeinsätzen gerufen. Die Polizei konnte noch in der selben Nacht mehrere Verdächtige festnehmen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

Gegen 23:30 Uhr erfolgte zunächst die Alarmierung zu zwei brennenden Papiertonnen in der Bodelschwinghstraße. Zwei Stunden später galt es einen brennenden Papiercontainer in der Henry-Dunant-Str. zu löschen, hier hatte der Brand bereits auf angrenzendes Buschwerk und Bäume übergegriffen.

 

 

 

 

 

 

Diese Brände konnten jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der letzte Einsatz führte die Stadtwehr in die Friedrich-Ludwig-Jahn Straße zu einem brennenden Altkleidercontainer der in müheseliger Arbeit entleert und abgelöscht werden musste.

 

 

 

 

Noch während die Löscharbeiten voll in Gange waren konnten Beamte der Polizeiinspektion Forchheim mehrere Tatverdächtige ausmachen und zur weiteren Vernehmung abführen.

 

Bereits vor dieser Brandserie waren Einsatzkräfte gegen 21:30 Uhr zu einer Brandnachschau alarmiert worden, ein Eingreifen war bei diesem Einsatz jedoch nicht mehr erforderlich.

 

Die Feuerwehr Forchheim war mit insgesamt 10 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen bis 5 Uhr morgens im Einsatz.

LKW Brand auf der Autobahn 73

Der Brand eines LKW-Anhängers auf der A 73 sorgte heute Vormittag für den Einsatz der Feuerwehren Forchheim und Buckenhofen.

 

 

Der Fahrer eines LKW-Gespanns hatte während der Fahrt eine Rauchentwicklung am Anhänger festgestellt und unverzüglich auf dem Standstreifen angehalten. Vorbildlich hatte der Fahrer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr den Anhänger vom Zugfahrzeug getrennt.

 

Der Brand wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Schaumrohr gelöscht. Damit sämtliche Glutnester im Fahrzeugaufbau erreicht werden konnten, wurde unter Zuhilfenahme des Krans des Zugfahrzeugs die Ladung vom Anhänger gehoben.

 

 

 

Während der Nachlöscharbeiten konnte zwischenzeitlich eine Spur für den Verkehr in Richtung Nürnberg wieder freigegeben werden. Während das Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug zur Brandbekämpfung eingesetzt waren, kümmerten sich weitere Fahrzeuge um die Absicherung der Einsatzstelle.

 

 

Der Einsatz für die rund 30 Ehrenamtlichen Feuerwehrleute war nach gut zwei Stunden beendet.

Im Einsatz waren 8 Fahrzeuge der Feuerwehr Forchheim, 2 Fahrzeuge der Feuerwehr Buckenhofen sowie weitere Kräfte des Rettungsdienstes, der Polizei und der Autobahnmeisterei.

Verkehrsunfall und ausgedehnte Ölspur

In den Abendstunden des Mittwochabends wurde der 3. Zug der Feuerwehr Forchheim zunächst zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Im weiteren Verlauf erfolgte die Nachalarmierung der kompletten Stadtwehr sowie der Feuerwehr Reuth zu einer ausgedehnten Ölspur. Mehrere Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet galt es abzuarbeiten, der gesamte Einsatz endete weit nach Mitternacht mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

 

 

 

Gegen 21:40 Uhr des 01.04.2020 wurde zunächst die in dieser Woche für Kleineinsätze diensthabende Mannschaft des 3. Zugs zu einem Verkehrsunfall an die Kreuzung Bayreuther Straße/Adenauerallee alarmiert. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr abgesichert, der Verkehr umgeleitet und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.

Durch die Einsatzkräfte wurde hier bereits eine ausgedehnte Ölspur im genannten Kreuzungsbereich festgestellt. Im weiteren Einsatzverlauf berichteten Zeugen, dass sich die Ölverschmutzung der Fahrbahn auf weitere Straßenabschnitte in Richtung Süden bis zum Kersbacher Kreuz erstreckt.

 

 

 

 

Aufgrund der neuen Lage forderte der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte und Material über die Leitstelle nach. Durch den Vollalarm der Feuerwehr Forchheim konnten so fünf weitere Fahrzeuge und Ölbindemittel an die Einsatzstelle gebracht werden. Eine weitere Erkundung durch den Stadtbrandinspektor entlang der Bayreuther und Reuther Straße ergab auch hier eine erhebliche Fahrbahnverunreinigung. Zur Unterstützung wurde für diesen Bereich gegen 23.15 Uhr die Feuerwehr Reuth nachalarmiert, die sich dort um die Verkehrsabsicherung und Reinigung der Fahrbahn kümmerte.

 

Die kilometerlange Ölspur wurde vom Fahrer unbemerkt durch einen Linienbus verursacht, der letztlich am ZOB ausfindig gemacht werden konnte. Mit dem Wiederbefüllen der Ölbindemittelkanister endete der Einsatz für die ca. 30 Ehrenamtlichen der Feuerwehr Forchheim um 00.30 Uhr.

 

 

 

Vielen Dank an den Bereitschaftsdienst des Bauhofs der Stadt Forchheim, der mit Hilfe einer Kehrmaschine das ausgebrachte Ölbindemittel aufgenommen hat.

Alles nur ein Scherz?!

Nicht so ganz. Mit der Pflichtfeuerwehr in Serlbach haben wir euch zwar in den April geschickt, die Thematik, die dahintersteckt, ist allerdings ein ernstes Problem.

 

Nicht nur die Feuerwehr Forchheim hat Probleme neue Mitglieder zu generieren, vor dieser Herausforderung stehen fast alle Feuerwehren im Landkreis, sogar in ganz Bayern.

 

Als Feuerwehr sind wir ein Teil des Katastrophenschutzes in Deutschland. Es sollte eine Binsenweisheit sein, dass der Katastrophenschutz in Deutschland auf Freiwilligen basiert. In vielen Köpfen hat sich dennoch das Vorurteil festgesetzt, dass alle Feuerwehren eine Berufsfeuerwehr sind. Dem ist jedoch bei Weitem nicht so. Die erschreckende Wahrheit?! In Bayern gibt es derzeit nur 7 Berufsfeuerwehren, den Rest stemmen zum größten Teil freiwillige Feuerwehren mit ehrenamtlichen aktiven Einsatzkräften. Was das bedeutet? Wir üben zusammen. Wir arbeiten zusammen. Wir sind Kameraden.

 

Wie läuft so etwas ab? Nach einer abgeschlossenen modularen Truppmannausbildung (kurz MTA), in der man, und hierbei ist egal, welches Alter, Geschlecht oder welches Vorwissen, alle Grundlagen für den Einsatz erlernt, ist man Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau. In Übungen, hierzu trifft sich die Feuerwehr Forchheim jeden Mittwochabend, wird dieses Wissen gefestigt. Und dann geht das erste Mal der Funkmeldeempfänger (FME). Was dann kommt, ist für Anfänger wie für „alte“ Hasen das Gleiche: Der Piepston kommt, das Adrenalin schießt kurzzeitig in die Höhe. Eine Alarmmeldung und direkt fängt es im Gehirn das Rattern an. Was könnte auf mich zukommen? Auf dem Weg ins Gerätehaus sind diese Gedanken wie weggeblasen. Man konzentriert sich. Dann heißt es Auto aus, ins Gerätehaus rennen, Umziehen, Aufsitzen, Horn und Blaulicht an, los geht’s.

 

Warum wir das machen? Warum wir unsere Familien, Freunde oder nachts das warme Bett zurücklassen? Natürlich erstmal, und das ist das Wichtigste, um anderen Menschen zu helfen. Fast Alle von uns brauchen einmal Hilfe im Leben. Vielleicht nicht unbedingt von der Feuerwehr, aber von anderen Helfern. Und dann ist es schön, wenn da jemand ist, der hilft. Der uns aus einer misslichen Lage befreit oder dafür sorgt, dass das Haus nicht abbrennt oder alle Menschen ein Gebäude rechtzeitig verlassen können. Dafür sind wir da. Dafür üben wir. Dafür geben wir gerne einen Teil unserer Freizeit her.

 

Und dann ist da etwas, was man von außen nicht ohne Weiteres sieht. Kameradschaft.

Menschen, mit denen man durch jedes Feuer geht. Gemeinsam rein, gemeinsam raus. Keine Ausnahmen zu dieser Regel. Grillabende, Männerabende, Frauenrunden, freudige Anlässe, Trauerfeiern. Kameradschaft ist mehr als ein Einsatz.

 

Wir brennen gemeinsam dafür, anderen im Team zu helfen und gehen, wenn es sein muss, füreinander durchs Feuer- im Einsatz aber auch privat.

Die Kameradschaft ist, neben dem Gedanken etwas Gutes zu tun, das, was Feuerwehr attraktiv macht. Man wird es aber wahrscheinlich nicht verstehen, wenn man es noch nie erlebt hat.

 

Wenn auch du diese Erfahrung machen möchtest und wir dir zeigen dürfen, was echte Kameradschaft bedeutet, dann schreib uns eine E-Mail oder eine Nachricht via Facebook oder Instagram. Alle nötigen Informationen findest du unter www.ffw-forchheim.de

 

 

Erste Pflichtfeuerwehr im Landkreis Forchheim

Unsere sinkenden Mitgliederzahlen und die steigenden Anforderungen an die freiwilligen Feuerwehren ziehen nun für uns erste Konsequenzen. Im Stadtteil Serlbach entsteht eine Pflichtfeuerwehr.

 

Das bayerische Feuerwehrgesetz (BayFwG) sieht vor, dass ehrenamtliche Helfer innerhalb von zehn Minuten nach Alarmierung am Ort des Einsatzgeschehens eingetroffen sein müssen. Dies stellt tagsüber für den Stadtteil Serlbach ein enormes Problem dar. Zuständig für den Stadtteil sind die Feuerwehren aus Reuth und Forchheim. Tagsüber stehen zu wenige Feuerwehrdienstleistende zur Verfügung, die in geforderter Mannschaftsstärke, nach zehn Minuten am Einsatzort sein können. Dies liegt zum einen daran, dass immer weniger Menschen bereit sind, aktiven Dienst in einer Feuerwehr zu leisten und immer mehr Arbeitnehmer zum Arbeiten in die umliegenden, größeren Städte fahren müssen. Andererseits sind von den in Forchheim Arbeitenden immer Weniger bereit, Feuerwehrdienst zu leisten, was für eine freiwillige Feuerwehr, wie sie im Landkreis und in den allermeisten Fällen üblich ist, fatal ist. Sowohl wir, die Feuerwehr Forchheim als auch die Feuerwehr Reuth, sind freiwillige Feuerwehren. Das heißt, unsere Aktiven sind ehrenamtliche Helfer, die während ihrer Arbeitszeit von ihrer Arbeitsstätte zu Einsätzen gehen und ihre Freizeit zu diesem Zweck bereitwillig opfern.

 

Um die Ausrückzeiten einzuhalten, wurden nun die Bürger Serlbachs seitens der Stadt verpflichtet, ihre feuerwehrtechnische Grundausbildung anzutreten. Hierzu wurden sowohl männliche als auch weibliche Personen im Alter zwischen 18 und 50 ausgewählt. Die feuerwehrtechnische Grundausbildung, die sogenannte modulare Truppmann Ausbildung (MTA), wird über die Feuerwehr Forchheim in Zusammenarbeit mit den Stadtteilfeuerwehren angeboten. Bis diese Ausbildung durch die ausgewählten Bewohner Serlbachs abgeschlossen ist, werden die Einwohner Serlbachs, die bereits eine abgeschlossene Feuerwehrausbildung vorweisen können durch einige unserer Kameraden in Forchheim, die in einem gewissen Umkreis um Serlbach wohnen, unterstützt. Hierbei sind besonders die Gebiete am Kellerwald und in der Lichteneiche gemeint.

 

Für den Anfang muss unser Oldtimer, unsere Fanny, ein Löschgruppenfahrzeug (LF 16-TS 48/1) als Einsatzfahrzeug dienen, bis ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF 44/1) beschafft werden kann. Die Ausschreibung hierfür ist beendet. Das Los der Ausschreibung ging an die ortsansässige Firma CompointFahrzeugbau. Die Ortsansässigkeit war in diesem Fall für uns und Serlbach ein besonderer Glückstreffer, da hierdurch eine kürzere Lieferzeit gewährleistet werden konnte.

 

Zudem wird das Kleineinsatzfahrzeug (KEF 49/1), welches sich bereits seit zwei Jahren am Annafest bewährt hat, in Serlbach stationiert sein. Dies ist eine zwingende Maßnahme, um gegen einen möglichen Waldbrand im Kellerwald vorgehen zu können. Die Waldbrandgefahr im Kellerwald bereitet uns seit letztem Jahr große Probleme. Serlbach liegt zentral im Kellerwald, sodass hier unser kleines, wendiges Waldbrandbekämpfungsfahrzeug bestmöglich aufgehoben ist und wir einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Brandbekämpfung im Kellerwald unternehmen konnten.

 

Das zukünftige TSF und die aktuelle Notlösung „Fanny“ mussten auch eine Unterkunft erhalten. Bis das neue Gerätehaus auf dem Gelände des früheren Gerätehauses in Serlbach errichtet ist, stellt erster Vorsitzender, Klaus Kreller, seine Maschinenhalle zur Verfügung. Mit Kommandanten und langjährigem aktiven Mitglied unserer Wehr, Karl-Heinz Pfeufer, hat sich eine gute Führungsspitze gebildet.

Beide betonten, die Gefahrenabwehr sei im Interesse aller und helfe nicht nur den Einwohnern Serlbachs.

 

Nichtsdestotrotz leiten wir weiterhin Maßnahmen ein, die hoffentlich bald Früchte tragen werden. Es sind hierzu nochmals alle Bürgerinnen und Bürger Forchheims, egal ob jünger oder schon im reiferen Alter eingeladen, sich die Feuerwehr Forchheim und die Vielfalt des Feuerwehrdienstes anzuschauen. Informationen hierzu gibt es auf unsere Homepage (www.ffw-forchheim.de), ansonsten kann man sich auch via E-Mail oder sozialen Netzwerken bei uns melden.

 

Auf ein Gruppenbild haben wir und auch die Kameraden der Feuerwehr Serlbach verzichtet, um in der derzeitigen Lage mit dem Coronavirus Covid19 jegliche Ansteckung unserer Einsatzkräfte zu vermeiden und so die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

Einsatzmarathon am Samstagabend

Einsatzreich, so kann der Abend des 07.03.2020 für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Forchheim beschrieben werden. Neben einem Unfall auf der Autobahn, bei dem ein Fahrzeugführer aus seinem Fahrzeug befreit werden musste, galt es noch Personen aus einem Aufzug am Bahnhof zu befreien. Beim anschließendem dritten Einsatz des Abends löschten die Einsatzkräfte einen Pkw Brand.

 

 

 

Am Samstagabend gegen 17:20 Uhr wurden wir durch die Integrierte Leitstelle Bamberg/Forchheim zum Absichern eines Verkehrsunfalles mittels Verkehrsleitanhängers auf die A73, Anschlusstelle Forchheim Süd in Richtung Nürnberg, alarmiert. Unter der Leitung des Stadtbrandinspektors (SBI) verließen der Rüstzug sowie das TLF 20/40SL nach kurzer Zeit das Gerätehaus.

 

Noch während Anfahrt wurden wir von der Leitstelle in Kenntnis gesetzt, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeschlossen sei. Diese Meldung bestätigte sich nach Eintreffen an der Einsatzstelle glücklicherweise nicht.

Die Erkundung der weitläufigen Einsatzstelle, die sich auf ca. 600 Meter mit drei komplett zerstörten Fahrzeugen erstreckte, wurde durch den Zugführer sowie dem Abschnittsleiter Technische Rettung durchgeführt.

Im Anschluss wurde nach Rücksprache mit dem Notarzt an einem der Fahrzeuge mit einer großen Seitenöffnung mittels technischen Geräts begonnen, da ein Fahrzeugführer über starke Schmerzen an der Wirbelsäule klagte. Nachdem die Seitenöffnung geschaffen war, konnte der Fahrer achsgerecht aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Weitere vier betroffene Personen wurden rettungsdienstlich bei diesem Einsatz betreut. Nach ca. zwei Stunden verließ die Feuerwehr Forchheim die Einsatzstelle in Richtung Gerätehaus.

 

 

 

 

 

 

 

Beim zweiten Alarm gegen 21:20 Uhr wurde unsere Türöffnungsgruppe zu einem stehen gebliebenen Aufzug am Bahnhof Forchheim alarmiert.

Vorgefunden wurden mehrere Jugendliche in einem Aufzug, der im oberen Drittel des Aufzugschachtes stand.

Durch manuelles Öffnen der Kabinentüre konnten die eingeschlossenen Personen unbeschadet den Aufzug verlassen.

Nach ca. 10 min konnten wir wieder in das Gerätehaus einrücken.

 

 

Die dritte Alarmierung folgte um 22:29 Uhr: PKW Brand in der Daimlerstraße.

Hier verließen nach wenigen Minuten unter Leitung unseres SBI das HLF 20 und das TLF 20/40 SL das Gerätehaus.

Vorgefunden wurde ein PKW der im Motorraum bereits im Vollbrand stand.

Die Fahrerin wurde aufgrund einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst behandelt. Nach Ablöschen und Kontrolle des Motorraumes mit Wärmebildkamera, fuhren wir gegen 0:20 Uhr wieder in unser Gerätehaus.

 

 

 

Ein Abend mit drei Einsätzen, die unsere ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte gerne abgearbeitet haben, um anderen in ihrer Freizeit zu helfen, auch wenn hierfür Familie und Freunde an einem Samstagabend auf sie verzichten mussten.

Von Sonntagsruhe keine Spur

Zur Unterstützung der Polizei alarmierte die Leistelle Bamberg die Feuerwehr Forchheim am Sonntagvormittag (1. März)  zunächst in die Jean-Paul-Straße.
In einem leer stehenden Haus kam es zu einem Wasseraustritt, in dessen Folge bereits Wasser durch die Außenmauern des Gebäudes drang. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zugang und drehten das Wasser am Hausanschluss ab, um weiteren Schaden zu vermeiden.

 

 

Noch während dieses Einsatzes erfolgte über den Zugführer die dringende Anforderung der Feuerwehr ins Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz.

Aufgrund eines Defekts an einer Hebeanlage kam es zu einem massiven Austritt von Abwasser im Keller des Klinikums. Nach einer ersten Erkundung vor Ort und der Feststellung des Ausmaßes wurden weitere Kräfte und Fahrzeuge an die Einsatzstelle nachalarmiert.
Die von dem Wasserschaden betroffenen Technik- und Lagerräume wurden dann nach und nach auf einer Fläche von ca. 400 m² mit mehreren Wassersaugern bearbeitet.
Dem 2. Untergeschoss wurde während der Saugarbeiten mit einem Elektrolüfter ständig Frischluft zugeführt, um die Geruchs- und Temperaturbelastung für die Einsatzkräfte zu mindern.

 

 

Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Einsatzstellenhygiene gerichtet: Alle im „Schmutzbereich“ eingesetzten Einsatzkräfte mussten das Gebäude über eine Schleuse vor dem Gebäude verlassen, die zwischenzeitlich durch die im Außenbereich eingesetzten Feuerwehrleute errichtet wurde. Um einer Kontaminationsverschleppung vorzubeugen, wurden darüber hinaus bereits vor Ort umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt.

 

Nach dem rund dreistündigen Einsatz mussten die eingesetzten Geräte in der Waschhalle des Feuerwehrgerätehauses aufwendig gesäubert werden.

 

 

Im Einsatz waren 25 Ehrenamtliche mit 6 Fahrzeugen.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Küche des Klinikums, die sich kurzfristig um die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert hat.

Brand am Kellerwald fordert 8 Atemschutzgeräteträger

In den frühen Morgenstunden des 17.02.2020 gegen 02:00 Uhr erfolgte die Alarmierung und Vollalarm für die Feuerwehr Forchheim-Stadt. Brand einer Pergola in der Straße Am Neuenberg auf Höhe des Kellerwaldes lautete das Einsatzstichwort. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, jedoch zogen sich die Nachlöscharbeiten über einen längeren Zeitraum hin. Verletzt wurde bei diesem Einsatz gottlob niemand, die Polizei ermittelt.

 

 

Die Alarmierung für die Stadtwehr erfolgte um 01:51 Uhr. Der Brand einer Pergola mit der Gefahr eines Übergreifens auf ein Wohnhaus wurde gemeldet. Auch gelagerte Gasflaschen bereits zum Zeitpunkt der Alarmierung verdeutlichten den Ernst der Lage für die eingesetzten Kräfte.

Alarmiert wurde der komplette Löschzug der Feuerwehr Forchheim, auch Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka fuhren die Einsatzstelle in der Nähe des Forchheimer Kellerwaldes an. Die vorsorglich aus Reuth nachalarmierten Kameradinnen und Kameraden mussten nicht mehr eingreifen und konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

 

 


Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier führte eine erste Lageerkundung an der Einsatzstelle durch. Nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges wurde umgehend ein Löschangriff unter dem Einsatz von Atemschutz durch einen Trupp begonnen. Parallel hierzu erfolgte der Aufbau einer Wasserversorgung sowie der Aufbau eines zweiten Löschangriffes über das Nachbargrundstück. Dieser beidseitige Löschangriff zeigte schnell Wirkung und der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

Im Einsatzverlauf kamen insgesamt 8 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz, unter anderem um Nachlöscharbeiten durchzuführen und Glutnester zu bekämpfen. Das Übergreifen des Brandes auf zwei Garagen konnte letztlich verhindert werden.

 

 

Zu der Brandursache gibt es derzeit keine Erkenntnisse, die zuständige Polizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr Forchheim mit 6 Fahrzeugen und ca. 30 Einsatzkräften, weiterhin die Polizei und der Rettungsdienst.

 

Die närrische Feuerwehr

Genau 24 Stunden nach Ausstrahlung der Kultsendung “Fastnacht in Franken” im Bayerischen Fernsehen, die auch in der 33sten Auflage wieder mehrere Millionen Zuschauer sahen, begann auch in unserer Feuerwehr die närrische Jahreszeit.

 

 

Zweiter Vorstand Peter Pinzel konnte am 15. Februar kurz nach 19:00 Uhr rd. 50 bestens aufgelegte Narren im dem Anlass entsprechend super dekorierten Floriansstübla zur 2. Närrischen Weinprobe der Feuerwehr begrüßen. Sein besonderer Gruß galt unserem Ehrenvorstand Franz Streit mit seiner Gattin Karin.
Auch in diesem Jahr führte Theo Dietz souverän durch die Weinprobe, bei der heuer sechs Weine und eine kleine Überraschung zu verkosten waren.

 

 

Doch bevor es offiziell losging, wurde eine persönlich an die Feuerwehr Forchheim gerichtete Videobotschaft einer Anwärterin auf den Thron der diesjährigen Fränkischen Weinkönigin gezeigt, die es besonders freute, dass in einer Bierstadt wie Forchheim zu einer Weinprobe geladen wurde.

 

Als erster Wein wurde ein halbtrockener Bacchus kredenzt, der aus dem Weingut Bergmann aus Ulsenheim stammte. Ein ausgezeichneter Tropfen zu einem fairen Preis.

 

Im Anschluss an die erste Verkostung erklärte Gaby Eckert das kalte Büfett für eröffnet. Auf die Gäste wartete ein opulentes Büfett mit zahlreichen ausgezeichneten Wurst- und Käsesorten sowie mehreren Salaten verschiedenster Art.

 

Über den Abend verteilt kamen noch folgende Weine zur Verkostung:
– ein Silvaner trocken, Weingut Römmert, Volkach
– eine Scheurebe trocken, ebenfalls vom Weingut Römmert
– ein halbtrockener Rotling, Weingut Berninger, Ziegelanger
– ein Regent halbtrocken, wiederum vom Weingut Bergmann
– Wahlweise eine Domina trocken (Barrique) vom Weingut Dorsch oder
– eine Rieslaner Auslese vom Weingut Braun aus Nordheim.
Als Überraschung und gleichzeitig zum Abschluss der Weinprobe lies Theo Dietz die Gäste einen Wein oder besser gesagt einen Aperitif mit Kaffeearomen verkosten – nicht jedermanns Sache, aber eben was ganz spezielles.

 

Selbstverständlich kam auch bei der diesjährigen Veranstaltung die Unterhaltung der Gäste auf keinen Fall zu kurz.
So traten zwischen den Weinproben zunächst der Künstler Pierre und seine Muse Chantalle (Peter und Gaby Eckert) aus Paris auf, die durch das Publikum “Kunst” formen liesen.
Anmoderiert durch ein Video mit Christopher Fleith von Radio Bamberg kamen anschließend die beiden “Neder Bierpatscher” zu den Gästen, die berichteten, dass sie völlig überraschend als deutlicher Sieger der diesjährigen OB-Wahl hervorgegangen sind und darüber philosophierten, welche Posten im Rathaus neu, evtl. auch von Feuerwehrlern, übernommen werden könnten.
Als weitere Einlage traten Doris Spoddig als kränkelnde Putzfrau und Gaby Eckert als Kollegin, die immer den “passenden Arzt” wusste, auf. Eine köstliche Darbietung, die die Gäste zu großem Applaus veranlasste.

 

 

 

Was wäre eine närrische Weinprobe ohne die passende musikalische Unterhaltung? Unser Kapellmeister Heinz Bedürftig und seine Trompete hatten sich hierzu in diesem Jahr Verstärkung geholt. Josef Siebenhaar (Klarinette) sowie Erwin Müller und sein Akkordeon unterstützten Heinz und so gab es den ganzen Abend über immer wieder musikalische Auftritte und auch Schunkelrunden.

 

 

Weit nach Mitternacht war sie dann vorbei, die 2. Närrische Weinprobe unserer Wehr. Gut gelaunt begaben sich die Gäste wieder nach Hause und ich denke, das die meisten sich schon auf die Faschingssaison 2020/2021 freuen, wenn hoffentlich zu der dann 3. Närrischen Weinprobe eingeladen wird.

 

Zu guter Letzt noch Worte des Dankes an Gaby und Peter Eckert und das gesamte Team sowie an Theo Dietz. Es war wieder eine hervorragend organisierte und durchgeführte kurzweilige Veranstaltung in einem wunderschönen Rahmen, bei der keine Wünsche offen blieben.
Einfach nur Danke dafür !!

 

 

Dachstuhlbrand im Forchheimer Westen mit Personen in Gefahr

Im Forchheimer Stadtteil Burk stand am Sonntagnachmittag des 19. Januar 2020 der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen. Mehrere Feuerwehren waren nötig um die Flammen zu bekämpfen. Nach Presseinformationen entstand ein Schaden in Höhe von 30.000 Euro. Die fünfköpfige Familie sowie zwei Besucher konnten sich rechtzeitig retten, lediglich eine Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

 

 

 

Nachdem ein Nachbar gegen 13:15 Uhr eine Rauchentwicklung über dem Einfamilienhaus feststellen konnte und einen Notruf absetzte, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Burk und Buckenhofen sowie des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim mit Drehleiter.
Bereits auf der Anfahrt konnte durch die alarmierten Kräfte eine massive Rauchsäule über der Stadt festgestellt werden. Gemäß Alarmmeldung sollten auch Personen in Gefahr sein, dies bestätigte sich Gottlob nicht – alle Personen konnten sich rechtzeitig retten.

 

 

 

Bei Ankunft durch die erst eintreffenden Einheiten aus Burk und Buckenhofen wurden umgehend Trupps zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt.
Nach dem Eintreffen des Löschzuges der Feuerwehr Forchheim wurde die Drehleiter in Position gebracht und bekämpfte den Brand zusätzlich von oben. Hierzu wurde das Dach geöffnet um den Brand effektiv bekämpfen zu können.

 

 

 

 

Weitere Kräfte unterstützten den Einsatz durch Verkehrsabsicherungsmaßnahmen, bei der Wasserversorgung oder als Sicherungstrupps für den Atemschutzeinsatz.
Auch Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka machten sich ein Bild vor Ort und unterstützten die dortige Einsatzleitung.

 

Es entstand trotz des raschen Eingreifens der Forchheimer Feuerwehren enormer Sachschaden der auf ca. 30.000 Euro geschätzt wird. Die Ursache des Feuers konnte bisher nicht ermittelt werden und ist Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

 

Neben den Feuerwehren Burk, Buckenhofen und Forchheim mit insgesamt über 50 Einsatzkräften waren auch die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzbereitschaft war gegen 16 Uhr wiederhergestellt.

 

Willkommen 2020 – Silvester aus Sicht der Feuerwehr

Die Silvesternacht verlief aus Sicht der Feuerwehr Forchheim wie auch schon im Vorjahr überwiegend ruhig. Lediglich ein Kleinbrand am Abend der Silvesternacht und einen brennenden Altkleidercontainer kurz nach Mitternacht galt es zu löschen.

 

 

Noch am Abend der Silvesternacht gegen 18:30 Uhr alarmierte uns die Leitstelle Bamberg zu einem Mülleimerbrand in die Schlachthofstraße. Dieser Kleinbrand wurde durch die eingesetzten Kräfte rasch gelöscht. Bereits nach wenigen Minuten konnte man hier die Einsatzstelle wieder verlassen.

 

Mitten im Feuerwerk und den Feierlichkeiten zum Jahr 2020 erfolgte durch die Leitstelle gegen 0:30 Uhr eine erneute Alarmierung. Ein brennender Altkleidercontainer wurde in der Hans-Sachs-Straße auf Höhe der Piastenbrücke gemeldet. Aus Eigenschutz wurde durch einen Trupp unter Atemschutz der Container geöffnet, um den eigentlichen Brand löschen zu können.

 

Die Feuerwehr Forchheim wünscht ein frohes neues Jahr 2020.

 

Personensuche mit Personensuchhund und Hubschrauber

In der Nacht vom 21.12.2019 auf den 22.12.2019 wurde die Feuerwehr Forchheim zu einer Personensuche am Main-Donau-Kanal alarmiert. Nachdem Schuhe und mehrere Flaschen Wodka gefunden wurden, startete eine Alarmierung aller Forchheimer Rettungsorganisationen. Die Suche musste abschließend ergebnislos abgebrochen werden.

 

 

Die Alarmierung für die Feuerwehr Forchheim erfolgte gegen 23 Uhr am besagten 21.12.2019. Zuvor hatte ein Passant verschiedene Gegenstände am Ufer des Kanals ausgemacht und die alarmierte Polizei musste von einer Person im Kanal ausgehen.

 

Im weiteren Einsatzverlauf kamen insgesamt ca. 75 Einsatzkräfte vom THW, BRK, Wasserwacht, DLRG, Wasserschutzpolizei und Polizei zum Einsatz.

 

 

Mit insgesamt fünf Booten von Wasserschutzpolizei, Wasserwacht und DLRG wurde nach der vermissten Person gesucht. Die Feuerwehr unterstützte die Suche mit Wärmebildkameras und leuchtete verschiedene Uferbereiche großflächig aus. Polizeikräfte waren auch mit Personensuchhunden im Einsatz.

 

Der Tagespresse konnte entnommen werden, dass am Folgetag die Suche seitens der Polizei eingestellt wurde. Trotz der erneuten Suche, auch mit Hilfe eines Polizeihubschraubers, konnte keine Person gefunden werden.

 

Vorweihnachtlicher Brand im Forchheimer Industriebetrieb

In den Vormittagsstunden des 21.12.2019 brannte es in einem Industriebetrieb in der Steinbühlstraße. Dank dem umsichtigen Handeln des Personals und dem schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

 

 

Alarmiert zu dem Einsatz wurde der komplette Löschzug der Feuerwehr Forchheim, auch Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier und Standbrandmeister Werner Horsch eilten zur Einsatzstelle und übernahmen die dortige Einsatzleitung.

 

Der zuerst eintreffende Einsatzleitwagen mit Zugführer Konrad Hofstätter konnte die Meldung nach einer Erkundung bestätigen. In einer Maschine zur Papierverarbeitung geriet dortiges Material in Brand und Rauch breitete sich in der Halle aus.

 

Nach Ankunft des ersten Löschfahrzeuges wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zum Löschen mit einem C-Rohr in die Halle vorgeschickt. Ein weiterer Trupp von der Drehleiter blieb in Bereitschaft. Auch das Hilfeleistungslöschfahrzeug musste zunächst nicht eingreifen, führte jedoch im Einsatzverlauf in der Halle mehrere Kontrollen mit der Wärmebildkamera durch.

 

Neben der Feuerwehr Forchheim mit fünf Fahrzeugen war auch das BRK und die Polizei vor Ort. Nach gut einer Stunde sowie einer abschließenden Kontrolle und Übergabe an den Betreiber konnten die eingesetzten Kräfte wieder einrücken.

LKW-Unfall mit tödlichem Ausgang und noch drei weitere Einsätze

Eine friedliche und ruhige Advents- und Weihnachtszeit wünschten sich die Einsatzkräfte unserer Wehr im Bericht über “den höchsten Weihnachtsbaum unserer Stadt”. Leider war dieser Wunsch bereits am 13. Dezember Makulatur, denn allein an diesem Tag wurden die Forchheimer Einsatzkräfte zu insgesamt vier Einsätzen gerufen.

 

Der Einsatzregen begann um 6:38 Uhr, als die Aktiven mit dem erweiterten Rüstzug (sieben Fahrzeuge) unter der Führung von SBI Jürgen Mittermeier zu einem schweren LKW-Unfall auf die A 73 gerufen wurden, wo ein 58Jähriger LKW Fahrer bei einem Aufprall auf einen Brückenpfeiler im Bereich der AS Buttenheim tödliche Verletzungen erlitt. Wegen des Unfalls kam es zu einer mehrstündigen Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen. Die Sperrung in Fahrtrichtung Bamberg dauerte über die Mittagszeit hinaus an, während in Richtung Nürnberg ab Mittag ein Fahrstreifen wieder befahrbar war.

 

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Der Mann aus dem Landkreis Nürnberger Land war mit seinem zweiachsigen Lastwagen auf der A 73 Richtung Norden unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Nord und Buttenheim nach links in die Mittelschutzplanke und stieß dort frontal gegen einen Betonbrückenpfeiler. Durch die Wucht des Aufpralls zog sich der Fahrer schwerste Verletzungen zu. Trotz des Einsatzes eines Notarztes starb der Mann noch an der Unfallstelle. Die aus Lebensmitteln bestehende Ladungsowie große Fahrzeugteile des Lastwagens verteilten sich über die gesamte Autobahn in beiden Fahrtrichtungen. Ein Teil des Kabinenaufbaus traf den Mitsubishi einer 52Jährigen auf der Gegenfahrbahn. An dem Personenwagen entstand lt. Polizei Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro. Der Rettungsdienst brachte die Fahrerin zunächst vorsorglich in ein Krankenhaus, sie blieb jedoch unverletzt.

 

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Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Bamberg sowie auf Anordnung der Staatsanwaltschaft unterstützt durch einen Gutachter.Einsatzkräfte der Feuerwehren Forchheim, Buttenheim und Eggolsheim und des Technischen Hilfswerks sowie die Autobahnmeisterei waren für die umfangreichen Verkehrsmaßnahmenund Reinigungsarbeiten vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen entstand an dem verunglückten Lastwagen Totalschaden in Höhe von circa 50.000 Euro. Der Sachschaden an der Schutzplanke und dem Brückenpfeilerbeläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Die Stabilität der Brücke ist laut Polizei nicht beeinträchtigt. Die Bergung der Ladung sowie des Lastwagens dauerten bis in den Nachmittag an.Die Forchheimer Wehr war bis 11:00 Uhr an der Einsatzstelle.

 

Die zweite Alarmierung unserer Wehr erfolgte um 11:27 Uhr. Die Spezialisten der “Gruppe Türöffnung” wurden notfallmäßig zum John-F.-Kennedy-Ring gerufen.

 

Bereits um 13:46 Uhr piepsten die Meldeempfänger der Aktiven erneut. Die Alarmdurchsage lautete “Angeblicher Gasgeruch in der Straße Wasserstall in Forchheim West”. Nach einer eingehenden Überprüfung konnte jedoch kein Gasaustritt festgestellt werden. Allerdings wurden die Einsatzkräfte von einer Mieterin im Obergeschoss darauf aufmerksam gemacht, dass sie bereits am Morgen einen Entstehungsbrand (Gegenstände auf eingeschalteter Herdplatte) in ihrer Küche hatte. Die Küche war entsprechend verrußt. Nach Kontrolle der Wohnung war hier ein Eingreifen der Feuerwehr jedoch nicht mehr nötig.

 

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Der vierte Einsatz am 13. Dezember (der 230ste im Jahr 2019) führte die Einsatzkräfte um 21:31 Uhr zu einem “Dauerbrenner”, der die Forchheimer Wehr teilweise mehrmals die Woche beschäftigt – die neuen Aufzüge am Forchheimer Bahnhof.
Auch bei diesem Einsatz waren wieder Personen im Aufzug eingeschlossen, die befreit werden mussten.

Oh du fröhliche

Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der wunderschön dekorierte Lehrsaal in unserem Gerätehaus, als Vorstand Josua Flierl die Anwesenden, darunter zahlreicher Feuerwehrnachwuchs, am frühen Abend des 7. Dezember zur diesjährigen Weihnachtsfeier begrüßen konnte.
Sein besonderer Gruß galt den Gästen des THW, des BRK sowie der Ortsteilwehren, KBR Oliver Flake, KBI Ernst Messingschlager und KBM Jan Gruszka sowie dem Kommandanten Jürgen Mittermeier und Pfarrer Enno Weidt von der Gemeinde St. Johannis.

 

 

Flierl fasste sich in seiner Begrüßung kurz, den die vielen kleinen Gäste erwarteten sehnsüchtig die Ankunft des Nikolauses.

Punkt 18:00 Uhr war es dann soweit, Peter Pinzel verkleidet als Nikolaus, betrat den Lehrsaal und begrüßte die Kinder. Nachdem er eine “besondere Weihnachtsgeschichte” verlesen hatte, wurden kleine Geschenke an die Kinder verteilt, die diese mit leuchtenden Augen entgegen nahmen.

 

 

Da auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen sollte, ging es nun an das opulente warme Büfett, das diesmal ein Partyservice aus der Fränkischen zubereitet hatte und den Gästen servierte. Kalbfleisch und Lende im Speckmantel mit verschiedenen Beilagen standen auf der Speisekarte und ich denke, dass das Essen jedem gemundet hat – es war wirklich lecker.

 

Nachdem die Mägen der Gäste gefüllt waren, ging es nun zum eigentlichen Höhepunkt der Weihnachtsfeier, der großen Versteigerung, die wieder absolut gekonnt von zweitem Vorstand Peter Pinzel, unterstützt von Tobias Kornfeld und Julia Kreller, durchgeführt wurde. Unter anderem ganze Schinken, zahlreiche Rohwürste, mehrere Schnapsflaschen, Eintrittskarten für das Königsbad, Gutscheine für Bratwurstbrötchen, unzählige Wurstdosen, Friseurgutscheine und Weinkartons kamen unter den Hammer bzw. fanden zu manchmal doch hohen Preisen neue Besitzer.

Traditionell am Ende der Versteigerung ging es um den “Stamm des imaginären Weihnachtsbaums” und damit verbunden mit der Ersteigerung zahlreicher noch vorhandener Waren. Hier ging es heiß her und der Preis wurde rasch dreistellig.
Glücklicher Sieger des Bieterwettbewerbs wurde schließlich, wie schon in den Vorjahren, der Kommandant.

 

 

 

Es folgte ein gemütlicher Abend, den die Gäste bis spät in die Nacht genossen.

 

Abschließend an dieser Stelle nochmals aller besten Dank an die Hauptakteure Peter Pinzel, Tobias Kornfeld und Julia Kreller, die nicht nur die Aktionen des Abends gekonnt gestalteten, sondern auch für den super geschmückten Lehrsaal verantwortlich waren.
Dank selbstverständlich auch an das Schankteam und hier besonders an Michel Ackermann für den reibungslosen Getränkenachschub.

Ehrung für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst

Am 08.11.2019 war es wieder soweit und verdiente Aktive aus der Stadtwehr als auch den Stadtteilen wurden für ihre Verdienste in und um die Feuerwehr geehrt. Wie auch in den Jahren zuvor erfolgten die Ehrungen im Pfarrsaal Don-Bosco. Die Ehrungen wurden von Landrat Herrmann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Ernst Messingschlager und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier im Auftrag des Bayrischen Innenministers Joachim Herrmann verliehen.

 

 

Der Einladung der Stadt folgten viele Offizielle, neben Landrat Dr. Hermann Ulm und Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein weiter Bürgermeister Franz Streit.

Weiter konnten der Leiter des Ordnungsamtes Klaus Backer sowie vom Ordnungsamt Steffi Dittrich, Kreisbrandrat Oliver Flake und Kreisbrandmeister Jan Gruszka, Ehrenkommandant Manfred Bugla, die Stadträte Flierl, Werner, Hümmer, Dorn, Schönfelde, Otzelberger, Mauser, Preusch sowie Stadträtin Hebendanz, Stadträtin Dr. Prechtel und weiter Vertreter vom THW und BRK begrüßt werden.

Die Geistlichkeit, Hausherr und Pfarrer Weiherstraß begrüßte die Anwesenden.

 

 

Zu Beginn des Abends erfolgten Grußworte von Franz Streit, für den es der letzte Ehrungsabend in seiner Funktion als Bürgermeister sein sollte, selbst nannte er es einen großen Tag für Forchheim. Zum einen wurden die drei neuen Forchheimer Weihnachtsengel offiziell vorgestellt, zum anderen erfolgen Ehrungen für langjährige Aktive der Forchheimer Feuerwehren durch die Stadt.

Franz Streit dankte allen, die nach seinen Worten, die Feuerwehr zu dem gemacht haben was es heute ist, eine Gemeinschaft. Er selbst könne spürbar merken wie es sich zu früheren Zeiten verbessert hat.

Ein langer Applaus der Anwesenden zeugte vom Dank an Bürgermeister Franz Streit.

 

Landrat Dr. Hermann Ulm schloss sich den Worten von Franz Streit in seiner Rede an. Für ihn selbst sei es immer wieder eine Freude am Ehrungsabend teilzunehmen und den Dank als auch ein Kompliment den Geehrten für ihre geleistete Arbeit auszusprechen. Auch von Seiten des Landkreises als auch im Namen des Bayrischen Innenministeriums und Joachim Herrmann sprach er Dankesworte.

Im Anschluss an die Dankesworte schlossen sich die Ehrungen für 25 und 40 Jahre Feuerwehrdienst an. Die Ehrungen erfolgten von Dr. Hermann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier.

 

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Sandra Schleicher (Feuerwehr Burk), Johannes Heinlein und Dominik Kraus (Feuerwehr Reuth), Jan Gruszka, Thomas Jungbauer und Michael Dittrich (Feuerwehr Forchheim).

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Rainer Wohlhöfner (Feuerwehr Burk), Wolfgang Eismann, Roland Preusch und Ludwig Preusch (Feuerwehr Kersbach)

 

 

Einen kurzen Gedanken zum Feuerwehrbedarfsplan brachte Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein. Es gab Gespräche mit allen Stadtteilen zu Gerätehäusern und Fahrzeugen. Insbesondere die Alternative für die Stadtwehr in der Birkenfelderstraße würde nicht funktionieren. Zwei Möglichkeiten für einen neuen Feuerwehrstandort in der Innenstadt gäbe es, jedoch sind noch viele Gespräche hierfür erforderlich.

Die Wichtigkeit für die Feuerwehr zeige sich so Kirschstein auch an den vielen anwesenden Stadträten.

Den Geehrten dankte er und überreichte große und kleine Umschläge von Seiten der Stadt.

 

Als Kommandant der Stadtwehr begann Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier mit einem Zitat von Erich Kästner: „Wird’s besser? Wird’s schlimmer? Fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Das Leben ist lebensgefährlich.“

Den Einsatzdienst nehmen die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden bei Übungen und Einsätzen, verbunden mit gesundheitlichen Risiken, ohne murren so hin. Genau dieser Punkt unterscheidet Hilfsorganisationen wie THW, BRK, Feuerwehr oder andere Rettungs- und Hilfsdienste gegenüber anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Weiter sprach Mittermeier auch von Bequemlichkeit vieler Mitbürger und aus Bequemlichkeit den „Dienstleister“ Feuerwehr anrufen. Aber der Abend gebühre den Geehrten für ihre Leistungen, die uneigennützig und bei unzähligen Übungen und Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung gestellt wurden.

Dankesworte fand der Stadtbrandinspektor für Bürgermeister Franz Streit für die Belange seiner Stadt und Feuerwehr, OB Dr. Uwe Kirschstein für die geführten Gespräch, dem Stadtrat sowie weiter dem THW, dem BRK, die DLRG und der Kreisbrandinspektion für die immer gute Zusammenarbeit.

Der größte Dank geht jedoch an seine Kameradinnen und Kameraden der eigenen Feuerwehr sowie and die Kameraden der Stadtteilwehren.

 

Als letzter Redner richtete Kreisbrandrat Oliver Flake Grüße der Kreisbrandinspektion aus und dankte für die langjährige Tätigkeit der Geehrten.

Flake dankte aber auch den kommunalpolitischen Vertretern, da die Leistungen der Kommunen und Stadträte wichtig seinen und oft nicht gewürdigt werden. In seinen letzten Ausführungen mahnte der Kreisbrandrat aber auch zu mehr Ehrenamt, da die Tagesalarmbereitschaft oftmals kritisch sei. Er appellierte ferner dazu geeignete Führungskräfte für das Ehrenamt zu finden und dem Zweck der Feuerwehr – Kameradschaft, Freundschaft, Gemeinschaft für Stadt und Land, Hand in Hand – zu verkörpern.

 

Durch den Abend begleitete musikalisch die Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Heinz Bedürftig.

 

Dem offiziellen Teil der Veranstaltung schloss sich ein gemütliches Beisammensein und ein Abendessen an.

 

 

 

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Franka Stuve.

Erfolgreiche Leistungsprüfung

Nach längerer Pause konnten am vergangenen Freitag wieder neun Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr vor dem Gerätehaus in der Egloffsteinstraße die Leistungsprüfung “Die Gruppe im Löscheinsatz – Variante I – Außenangriff, Wasserentnahme aus Hydranten” ablegen.

 

 

Die Vorbereitung und Betreuung der Gruppe an sechs Übungsabenden lag in den bewährten Händen des erfahrenen Ausbilders und Zugführers Uwe Rothenbücher sowie bei Gruppenführer Johannes Gebhardt.
Unter den Aspiranten waren auch drei Teilnehmer aus der Jugendgruppe, die demnächst in die Aktive Mannschaft überwechseln werden und für die es die erste Leistungsprüfung ihrer Laufbahn war.

 

 

Neben der ordnungsgemäßen Vornahme von drei Strahlrohren ab Verteiler war unter anderem auch die Wasserversorgung vom Hydrant aufzubauen. Ebenso gefragt war das Kuppeln von vier Saugschläuchen zur möglichen Wasserentnahme aus offenen Gewässern.

 

 

 

Nach Abschluss der Prüfung konnten die Schiedsrichter Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandmeister Jan Gruszka und Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier den wartenden Aktiven das erfreuliche Ergebnis bekannt geben, dass die Prüfung fehlerfrei in der vorgegebenen Sollzeit abgelegt wurde.

 

Der Leistungsprüfung stellten sich in den verschiedenen Stufen:
Gruppenführer Johannes Gebhardt (Stufe Gold), Maschinist Thomas Drummer (Stufe Rot-Gold), Tobias Kornfeld (Stufe Blau-Gold), Florian Böhm (Stufe Gold), Peter Adelmann (Stufe Gold), Leander Eitner (Stufe Bronze), Andreas Bartak (Stufe Silber), Lisa Grimm (Stufe Bronze) und Max Lohnert (Stufe Bronze).