Ring of Fire

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde am 08.August um kurz nach 23:00 Uhr der in dieser Woche diensthabende 3. Zug zur Unterstützung in die Notfallambulanz im Klinikum Forchheim – Fränkische Schweiz alarmiert.

 

 

Ein kleiner Bub hatte sich den Ring einer Halskette über den Finger gesteckt und nicht mehr herunter bekommen. Aufgrund der Güte und Dicke des Materials kamen die Kollegen der Notaufnahme mit den vorhanden Mitteln an ihre Grenzen.

 

Mit unserem Teddy und einem Funkgerät konnte der Junge begeistert werden, während die Einsatzkräfte mit einem kleinen Akkutrennschleifer und reichlich Kühlung den Ring entfernten.

Ein unvergesslicher Tag sicherlich auch für den kleinen Knaben.

Brand Freifläche am Forchheimer Kellerwald

Um kurz nach 09:00 Uhr bemerkte ein Anwohner, dass aus dem Kellerwald Rauch aufsteigt und wählte den Notruf. Vor Ort eingetroffen, konnte im Kellerwald eine etwa 5m x 5m große Brandfläche vorgefunden werden, die bereits größtenteils abgebrannt war. Es galt nur noch restliche Glutnester abzulöschen.

 

 

 

Um die Einsatzkräfte aufgrund der Witterung zu schonen, wurde beschlossen keine Schläuche zu verlegen, sondern auf das Kleinlöschfahrzeug (49/1) zurückzugreifen. Mit dem Fahrzeug konnte aufgrund der Geländegängigkeit bis an die Einsatzstelle gefahren werden. Mittels Hochdrucklöschanlage wurden die Glutnester abgelöscht.

 

 

Im weiteren Tagesverlauf erfolgten zwei weitere Alarmierungen um notwendige Nachlöscharbeiten aufgrund der trockenen Witterung durchzuführen. Auch eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera wurde durchgeführt.

 

Im Einsatz befanden insgesamt vier Fahrzeuge der Feuerwehr Forchheim mit insgesamt ca. 15 Einsatzkräften.

Verkehrsunfall und ausgedehnte Ölspur

In den Abendstunden des Mittwochabends wurde der 3. Zug der Feuerwehr Forchheim zunächst zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Im weiteren Verlauf erfolgte die Nachalarmierung der kompletten Stadtwehr sowie der Feuerwehr Reuth zu einer ausgedehnten Ölspur. Mehrere Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet galt es abzuarbeiten, der gesamte Einsatz endete weit nach Mitternacht mit Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

 

 

 

Gegen 21:40 Uhr des 01.04.2020 wurde zunächst die in dieser Woche für Kleineinsätze diensthabende Mannschaft des 3. Zugs zu einem Verkehrsunfall an die Kreuzung Bayreuther Straße/Adenauerallee alarmiert. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr abgesichert, der Verkehr umgeleitet und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.

Durch die Einsatzkräfte wurde hier bereits eine ausgedehnte Ölspur im genannten Kreuzungsbereich festgestellt. Im weiteren Einsatzverlauf berichteten Zeugen, dass sich die Ölverschmutzung der Fahrbahn auf weitere Straßenabschnitte in Richtung Süden bis zum Kersbacher Kreuz erstreckt.

 

 

 

 

Aufgrund der neuen Lage forderte der Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte und Material über die Leitstelle nach. Durch den Vollalarm der Feuerwehr Forchheim konnten so fünf weitere Fahrzeuge und Ölbindemittel an die Einsatzstelle gebracht werden. Eine weitere Erkundung durch den Stadtbrandinspektor entlang der Bayreuther und Reuther Straße ergab auch hier eine erhebliche Fahrbahnverunreinigung. Zur Unterstützung wurde für diesen Bereich gegen 23.15 Uhr die Feuerwehr Reuth nachalarmiert, die sich dort um die Verkehrsabsicherung und Reinigung der Fahrbahn kümmerte.

 

Die kilometerlange Ölspur wurde vom Fahrer unbemerkt durch einen Linienbus verursacht, der letztlich am ZOB ausfindig gemacht werden konnte. Mit dem Wiederbefüllen der Ölbindemittelkanister endete der Einsatz für die ca. 30 Ehrenamtlichen der Feuerwehr Forchheim um 00.30 Uhr.

 

 

 

Vielen Dank an den Bereitschaftsdienst des Bauhofs der Stadt Forchheim, der mit Hilfe einer Kehrmaschine das ausgebrachte Ölbindemittel aufgenommen hat.